Wandern ohne Gepäck in der Fränkischen Schweiz

Seit 1829 trägt die Region zwischen Bamberg, Nürnberg und Bayreuth den besonderen Titel „Schweiz“, der weltweit nur zweihundert mal vergeben wurde. Die markanteren Landschaftsformen unterscheiden die fränkische Schweiz von der übrigen Alb.

Im Norden steil stehende Dolomiten, im Süden der eher flach wirkende Kalkstein. Die Region ist reich an Burgen, etwa hundert sollen es sein. Die schönste ist die Burg Rabenstein, Baubeginn 1188.

Die Fränkische Schweiz ist ein Höhlen- und Mühlenland. 680 Höhlen wurden gezählt, die bekannteste die Teufelshöhle bei Pottenstein. Rund 200 Mahl-, Säge-, Öl-, Hammer- und Pulvermühlen sollen einst betrieben worden sein.

25 eindrucksvolle Täler mit zum Teil Fachwerk- Häusern, die am Hang kleben, gibt es im Püttlachtal mit den Orten Tüchersfeld und Pottenstein zu entdecken.Eine Wanderung im Frühjahr ist in der Fränkischen Schweiz besonders reizvoll, da Waldschlüsselblume, Lungenkraut, Waldveilchen und sonstige botanischen Raritäten blühen.

alpenlandtouristik - wandern ohne gepaeck

Programmablauf

1. Tag:

Anreise nach Ebermannstadt. Sehenswert: Marienkapelle mit Strahlenmadonna, Wasserschöpfrad an der Wiesent, Burg Feuerstein (westlich der Stadt gelegen).

In Gassendorf (3 km nördlich) ist der Erfinder der „Wiener Würstchen“, Georg Lahner, 1772 geboren. Buslinie Ebermannstadt-Gößweinstein

2. Tag:

Nach einem ausgiebigen Frühstück unternehmen Sie einen Stadtrundgang, schauen sich die Strahlenmadonna in der Marienkapelle an und bewundern am Nordausgang das alte Schöpfrad aus dem Jahr 1606, mit dem bis zum Jahre 1950 die Wiesen bewässert wurden. Über Streitberg wandern Sie zur Ruine Neideck.

Von hier nach Streitberg zur Binghöhle und Schönsteinhöhle. Über Neudorf kommen Sie nach Muggendorf, dem Tagesziel.

ca. 15 km, Gehzeit 5 Stunden

3. Tag:

Über den Felsensteig zur Oswaldhöhle und zum Hohen Kreuz. Über Quackenschloss und Adlerstein zum Engelhardsberg.
Von der Burg Rabeneck kommen Sie über Pulvermühle nach Waischenfeld. 

15 km, Gehzeit 5 Stunden

4. Tag:

Sie verlassen Waischenfeld und gelangen zur Burg Rabenstein, zur Sophienhöhle und Ludwigshöhle. Über Behringersmühle kommen Sie zum Tagesziel, Gößweinstein. 

18 km, Gehzeit 6 Stunden

5. Tag:

In Gößweinstein müssen Sie unbedingt eine Rundwanderung unternehmen, um alle Schönheiten dieses Ortes kennenzulernen.
Anschließend wandern Sie ins obere Püttlachtal und zum Hasenloch.

Von der Hoffmannskapelle und der Burg Pottenstein kommen Sie in den Ort Pottenstein hinunter. Die „Teufelshöhle“ war schon in frühen Jahren bekannt. 1931 wurde sie in ihrer ganzen Länge freigegeben. Besonders beachtenswert ist der „Barbarossadom“ mit 45 m Tiefe, 18 m Breite und einer Höhe von 15 m.

14 km, Gehzeit 4 Stunden

6. Tag:

Von Pottenstein, der Perle der Fränkischen Schweiz, wandern Sie in südlicher Richtung durch das Weihersbachtal zur Teufelsmühle und zur Schüttersmühle. Durch das Klumpertal zur Ruine Leienfels, über den Leupoldstein nach Betzenstein.

18 km, Gehzeit 6 Stunden

7. Tag:

Sie verlassen Betzenstein und kommen nach Obertrubach. Über Wolfsberg nach Untertrubach und Egloffstein.

18 km, Gehzeit 6 Stunden

8. Tag:

Am letzten Wandertag gehen Sie zur Schlehenmühle nach Wolkenstein, zur Thosmühle und nach Buckenreuth. Die einwöchige Rundwanderung schließt sich heute in Ebermannstadt.

17 km, Gehzeit 6 Stunden

9. Tag:

Individuelle Abreise

Leistungen
  • 8 Übernachtungen in Hotels und Gasthöfen, Zimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC, Frühstück
  • Gepäcktransport zum Tagesziel
  • eine Wanderkarte pro Zimmer
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Reisepreis p.P.
  • Doppelzimmer 444,00 €
  • ab 4 Personen im Doppelzimmer 426,00 €
  • Einzelzimmerzuschlag 92,00 €
  • Mindestteilnahme 2 Personen
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Hinweise zur Anreise / Parken

Anreise täglich mit Ausnahme der verlängerten Wochenenden (Himmelfahrt usw.)

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