Im mittleren Rheintal 2009
( 7 - Tage)

Wandern ohne Gepäck im Tal der Loreley:
Dichter und Sänger aus aller Welt ergingen sich schon in Lobeshymnen angesichts dieser einzigartigen Flußlandschaft. Kaum eine andere wurde je so viel besungen. Sie ist gesäumt von Rebengärten, deren Weine Weltgeltung haben. Imponierende Burgen an den Hängen streben auf den Höhen himmelwärts, märchen- und legendenumwoben. Eine Kulturregion mit wechselvoller Vergangenheit, die überall ihre Spuren hinterließ. Wo Kultur in all ihrer Vielfalt auch heute noch stattfindet. Wo Winzer, Wirte, Hoteliers und ganze Gemeinden eine Kreativität entwickeln, deren Ergebnisse neugierig machen.

Programm:
1. Tag:
Anreise nach Assmannshausen
2. Tag:
Wanderung von Assmannshausen nach Lorch bzw. Kaub (13 km/28 km)
3. Tag:
Von Kaub nach St. Goarshausen/St. Goar (24 km)
4. Tag:
St. Goar - Oberwesel (12 km)
5. Tag:
Oberwesel - Bacharach (16 km)
6. Tag:
Bacharach - Burg Rheinstein - Assmannshausen (21 km)
7. Tag: Abreise

Leistungen:

6 Übernachtungen in Hotels und Gasthöfen, Frühstück, Zimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC,
Gepäcktransport zum Tagesziel
2 Wanderkarten pro Zimmer

Preise:
pro P. im Doppelzimmer 344,00 €
(ab 4 Personen) 298,00 €
Einzelzimmerzuschlag 85,00 €
Mindestteilnahme 2 Personen

Anreise und Termine:
Sonntags, andere Termine nur bedingt möglich,
30.08. - 12.10.2009 ausgeschlossen.

Lektüre:

"Schöner wandern" von Silke Schnorr im Steinhaus Verlag, ISBN: 3-00-015844-8

Links:
Zur Home-page des Rhein-Burgen-Wanderweges bitte
hier klicken.


Fotonachweis:
Rhein-Tourismus GmbH, Koblenz
,
Bertold Jetschke


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Tourenverlauf
1. Tag:
 Anreise nach Assmannshausen gegen Mittag, am Nachmittag auf dem Rheinsteig zum Niederwalddenkmal und Rüdesheim, Rückfahrt mit dem Raddampfer Goethe nach Assmannshausen, Übernachtung


2. Tag:
Am gemalten Haus vorbei gelangen Sie auf einen schmalen Weinpfad und Wirtschaftswegen auf der Rieslingroute zum Bacharacher Kopf.

Nach der Weberhütte auf einem romantischen Felsweg ins Bodental und durch die Weinberge nach Lorch.
- Wer hier die Tagestour beenden möchte, fährt mit dem Zug nach Kaub.
Von Lorch an den Weinhängen nach Lorchhausen (Zugfahrt auch hier möglich), am Scheibigkopf vorbei zum Niedertal, Schenkelbachtal und zur Burg Gutenfels. Noch ein paar Gehminuten und das Tagesziel Kaub ist erreicht, Übernachtung


3. Tag:
Von Kaub Richtung Dörscheid, zur Schanze und zur Alten Burg. Höhepunkt des Tages ist der Blick von der Loreley in das Rheintal. Nächstes Ziel ist St. Goarshausen.

Mit der Fähre geht es hinüber nach St. Goar, Übernachtung
4 . Tag:
Sie folgen nun dem Rhein-Burgen-Weg Richtung Oberwesel. Heute lassen Sie sich mal Zeit; die Tagesetappe beträgt zwar nur 7 km, die aber durch ständiges Auf- und Absteigen sehr anspruchsvoll ist.
Wer mehr wandern möchte oder in der Höhe bleiben will, weicht auf den Rheinhöhenweg aus. Er versäumt aber dadurch die schönen Aussichtspunkte.

Zunächst geht es jedoch zum Aussichtspunkt Uhlenhorst und zum herrlichen Aussichtspunkt Loreley.


Der höchste Punkt der Etappe liegt bei km 6 und 250 m NN. Von hier zum Sieben-Jungfrauen-Blick und über den Niederburger Turm hinab nach Oberwesel mit einem Spaziergang auf der erst kürzlich renovierten Stadtmauer, Übernachtung

Oberwesel nennt sich "Stadt der Türme" und spielt damit auf die mittelalterliche Befestigungsanlage an, die als umfangreichste, stolzeste und besterhaltene am Mittelrhein gilt.

5. Tag:
Von Oberwesel geht es auf einem herrlichen "Gebirgsfelsenpfad" zur Burg Schön-Burg. Sie umrunden das Enge-Bachtal und sind nach mehr als einer Stunde 400 m Luftlinie vom Ausgangspunkt entfernt ! Enschädigt werden Sie jedoch von einer wunderschönen Aussicht beim Pfalzblick.

I
Im weiteren Verlauf erreichen Sie weitere Ausblicke (auf Pfalzgrafenstein und Gutenfels gelangen auf einem Höhenrücken durch Kornfelder zum Aussichtspunkt oberhalb von Bacharach.

Beeindruckend ist hier die Burg Stahleck, die Kirchenruine "Werner-Kapelle" und die romantische Altstadt, Übernachtung

6. Tag:

Das Alte Haus am Marktplatz gehört zu den bekanntesten mittelalterlichen Fachwerkhäusern am Rhein. Es wurde von vielen Rheindichtern besungen und war Mittelpunkt mehrerer Filme.
Die Werner-Kapelle ist seit 1689 Ruine, die Burg Stahleck wurde erstmals 1135 erwähnt.


Sie verlassen schweren Herzens diesen bezaubernden Ort und wandern zur Burg Stahleck hinauf und weiter auf dem mit viel Liebe markierten Rhein-Burgen-Weg über die Villa Sonnenhöhe nach Medensscheid, Rheindiebach und Niederheimbach. Von dort führt der Weg zur Burg Hohneck - mit Abstecher zur Burg Sooneck - zum Aussichtsturm Sieben-Burgen-Blick und in den Ort Trechtingshausen (17,6 km).
Ein leichter Anstieg führt zur Burg Reichenstein. Das Morgenbachtal ist nächstes Ziel. Nun geht es über einen steilen und felsigen Eselspfad auf einen Höhenweg, der nach 1,5 km wieder auf einem Eselspfad hinunter zur Burg Rheinstein führt. Nach der Besichtigung der Burg (Leiterchen und Treppchen führen auf den Turm mit toller Aussicht), geht es ein paar Schritte hinunter zur Schiffsanlegestelle (Unterführung Bundesstrasse 9) und mit dem Linienschiff nach Assmannshausen zurück, Übernachtung


7. Tag:
Abreise
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Beurteilung unserer Gäste:
Sehr geehrte Veranstalter Jetschke,
nach unserer Wanderung im vergangenen Jahr "Auf den Spuren Ludwig ll", haben wir auch in diesem Jahr gern ihr Angebot " Rheinsteig- Rhein -Burgen- Wanderweg" zu Dritt gebucht, wobei mir besonders daran gelegen war, dieses  Gebiet kennen zu lernen.
Wir waren vom 27.06.- 03.07.08 unterwegs und sowohl mit der Route, der Wegbeschreibung, im Großen u. Ganzen mit den Wegmarkierungen, als auch den Hotels voll zufrieden.
Dieses war unsere 8. Wanderung in der gleichen Zusammensetzung, daran ist zu ermessen, dass wir nicht ganz unerfahren sind, doch herrschte Einmütigkeit darüber: Dies war die interessanteste von allen. Die grandiosen Ausblicke auf den Rhein und das Geschehen im Tal sowie den schönen Orten war einzigartig und haben uns entschädigt für die z.T. recht quälenden Auf- und Abstiege bei hohen Temperaturen.
In der Hoffnung, auch für das kommende Jahr ein attraktives in Ihrem Katalog zu finden- es könnte auch wieder in der Rheingegend liegen- verbleibe ich/ wir mit freundlichen Grüßen.
H. Grote


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