Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Herborn.
Wir empfehlen die Anreise mit der Bahn.
2. Tag:
Etappe von Herborn nach Breitscheid,
Länge ca. 15 km
3. Tag:
Von Breitscheid über die Fuchskaute nach
Rennerod, Länge ca. 25 km
4. Tag:
Von Rennerod nach Westerburg, Länge ca.
19 km
5. Tag:
Von Westerburg nach Dreifelden, Länge ca.
23 km
6. Tag:
Von Dreifelden nach Nistertal, Länge ca.
14 km
7. Tag:
Von Nistertal über Bad Marienberg nach
Hachenburg, Länge ca. 22 km
8. Tag:
Etappe von Hachenburg nach
Limbach, Länge ca. 11 km
9. Tag:
Von Limbach nach Marienthal, Länge ca.
20 km
10. Tag:
Nach dem reichhaltigen Frühstück
individuelle Abreise
Streckenlänge insgesamt ca. 108
km
Leistungen:
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9
Übernachtungen in
Mittelklassehotels im
Doppelzimmer mit Dusche/WC inkl.
Frühstück |
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Gepäcktransfer zu den
jeweiligen Unterkünften |
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Lunchpakete für Ihre
Wanderung |
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Wanderführer Westerwald-Steig |
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Wanderkarte Westerwald-Steig |
Reisepreis:
p.P im Doppelzimmer 555,00
p.P im Doppelzimmer 515,00
(ab 4 Personen)
Einzelzimmerzuschlag 80,00
Fotonachweis:
Westerwald Touristik-Service und
Tourist-Information Herborn
 |
Sie
können sich das Angebot auch
ausdrucken |
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1. Tag:
Anreise nach Herborn
Das hessische Herborn ist das
östliche Tor zum Westerwald. Die
malerische Fachwerkstadt liegt am Fuße
des Westerwaldes im Dilltal und gehört
zu den besterhaltenen mittelalterlichen
Stadtanlagen Deutschlands.

2. Tag:
Der Westerwald-Steig startet auf dem
romantischen Marktplatz
Im Herborner Stadtteil Uckersdorf
liegt unmittelbar am Westerwald- Steig
der idyllische Vogelpark, der als eine
Perle unter den kleinen Tiergärten gilt.
In den naturnahen und teilweise
begehbaren Volieren dieses sehenswerten
Naturerlebnis- Zentrums leben etwa 100
Tierarten aus aller Welt, zumeist Vögel.
Darunter sind vom Uhu bis zur
Ringelnatter auch typische Bewohner des
Westerwaldes.
Der Steig
führt weiter über einen Höhenrücken
mit schöner Aussicht ins Medenbachtal im
Norden und ins Ambach- und Erdbachtal im
Süden.
Der Erdbach, er versickert in Breitscheid
im Kleingrubenloch, fließt
durch Erdbachhöhlensystem und tritt in
einer starken Karstquelle am Erdbacher
Steinbruch wieder zu Tage. Forscher
stießen bei Erdbach (Ortsteil von
Breitscheid) auf 25 Millionen Jahre alte
Reste tertiärer Großtiere (Krokodil und
Nashorn) sowie auf Fossilien, die vor 350
Millionen Jahren im Erdbacher Urmeer
lebten. Die Steinkammern sind
Kult- und Wohnhöhlen aus der Zeit 500 v.
Chr. Im Erdbacher Geologischen Museum
Zeitsprünge kann man
sich über die archäologischen und
geologischen Funde informieren. Die
Tropfsteinhöhle
Herbstlabyrinth wird im
Frühjahr 2009 für Besucher geöffnet.
450 Millionen Jahre
Regionalgeschichte:
Ein Korallenriff mit fossilen Zeitzeugen,
Höhlen- und Höhlenbären, Spuren erster
menschlicher Besiedlung vor 10.000 Jahren
und archäologische Schätze. Fossilien
aus verschiedenen Erdzeitaltern
regionaler Fundstätten als Dokumentation
der Evolution und der Entwicklung des
Lebens.
Geologische Besonderheiten: Basalte und
andere Mineralien
3. Tag:
In der Gemeinde Breitscheid am
Osthang des Westerwaldes liegen zwischen
dem Naturdenkmal Dicke Eiche
und dem Breitscheider Flugplatz 300
Höhenmeter. Direkt am Weg liegt das
Töpfer- und Häfnermuseum, das
interessante Einblicke von der
Häfnertradition bis zur modernen
Keramikindustrie bietet.
Auf dem Weg ins Naturschutzgebiet
Fuchskaute durchquert der Westerwald-Steig
die typische Kulturlandschaft des Hohen
Westerwaldes mit sanft gewellten
Basalthochflächen, einer offenen
Landschaft und Windschutzhecken.
Diese Fichtenstreifen wurden zwischen
1835 und 1838 als Schutz vor dem viel
besungenen Westerwälder
Wind angelegt.
Sie bewahrten die Ackerböden vor Erosion
und die Ernte vor Sturmschäden.

Entlang der Schutzhecken geht es weiter
über den Bartenstein zum Heisterberger
Weiher, durch das Naturschutzgebiet
Bermershube mit Feuchtbiotopen und
Blumenwiesen. Hier blühen Weidenröschen,
Fuchskreuzkraut und Hirschholunder. Der
große Anteil an offener Landschaft
ermöglicht auf diesem Streckenabschnitt
ein Wandern mit ständiger Aussicht.
Die Fuchskaute ist mit 657 Metern die
höchste Erhebung des Westerwaldes. Der
Name bezieht sich auf den Fuchs, der hier
seine Kaute (Höhle) hat. Am Osthang der
Fuchskaute verläuft die Landesgrenze
zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz. Auf
der Fuchskaute trifft der Westerwald-Steig
auf die Westerwaldvariante des Rothaarsteigs.
An und auf der Basalthochebene des
Naturschutzgebietes der Fuchskaute haben
das raue Klima und eine traditionelle Art
der Weidenutzung Wiesen entstehen lassen,
wie sie sonst typisch für die Alpen sind.
Fast 300 Blütenpflanzen und Bäume, 300
Schmetterlingsarten und fast 50
verschiedene Vögel wurden hier bereits
gezählt.
Von der Fuchskaute führt der Westerwald-Steig
an Homberg vorbei nach Rehe. Die
Landschaft senkt sich nur allmählich ab,
Rehe liegt immerhin noch auf 550 Metern
Höhe.

Sehenswertes:
Besonders sehenswert ist in Rehe das
Rathaus, ein mit Schnitzereien
geschmückter Fachwerkbau mit
ornamentverzierter Tür. Im Obergeschoss
gibt es einen evangelischen Betsaal mit
Bänken und Kanzel aus dem Jahre 1741.
In Rehe sieht man auch einige
typische Westerwälder Bauernhäuser mit
schwerem Gebälk und an einer Seite tief
herabgezogenem Dach.
Nun ist es nicht mehr weit zum
Naturschutzgebiet Krombachtalsperre.
Der 93 Hektar große Stausee wurde
zwischen 1946 und 1949 angelegt. Hier
gibt es eine Vogelbeobachtungsstation,
Campingplatz, Bootsverleih und Surfschule.
An Wald und Wiesen vorbei weist das
grüne W weiter nach Rennerod zum alten
Bahnhof, dem Hexenbaum und zum Grauen
Stein. Bis zur Wende war hier der
geographische Mittelpunkt Deutschlands.
Vorbei an den Drei-Kaiser-Eichen und am
Friedhofsweg entlang führt der Steig zum
Etappenziel, in die Stadtmitte von Rennerod.
4.
Tag:
Rennerod liegt windgeschützt in dem sich
nach Süden neigenden Tal des Holzbachs.
Der Westerwald-Steig reicht bis an das
Stadtgebiet heran. Zwischen Rennerod und
Westerburg liegen der Große und der
Kleine Secker Weiher, die der Steig
direkt passiert. 1672 wurde von Fürst
Moritz Heinrich von Nassau-Hadamar unweit
eines kleinen Jagdschlösschens angelegt.
Der Große Weiher ist zehn Hektar groß.
Hier gibt es einen Campingplatz mit
Gaststätte. |
Die Attraktion
der Etappe des
4. Tages ist die Holzbachschlucht.
Der
Einstieg in die Schlucht befindet sich am
Dappricher Hof zwischen Seck und
Gemünden. Der Holzbach, ein Nebenbach
des Elbbaches, hat sich hier seinen Weg
tief in den Basalt gegraben, ehe er an
Gemünden vorbei nach Hessen fließt. Die
Schlucht ist rund einen Kilometer lang
und bis zu 30 Meter tief.
Heruntergebrochene Basaltblöcke und
umgestürzte Bäume geben dem engen Tal
einen wildbachartigen Charakter.
Informationstafeln entlang der Schlucht
helfen den Besuchern bei der Bestimmung
der hier heimischen Pflanzen und Tiere.
Rund um Westerburg ist die Landschaft
nicht von unbelaubten und zerklüfteten
Basaltkegeln bestimmt. Sanfte Kuppen,
ausgedehnte Laubwälder und breite
Wiesentäler zeichnen diese Region aus.
Man erlebt die unterschiedlichsten
Landschaftsformen.

Hinter hervorspringenden Bergkuppen
bieten sich immer wieder neue Einblicke.
Von Westerburg bietet sich ein Abstecher
zum Wiesensee an, der nahe am Westerwald-Steig
liegt.
Er ist 80 Hektar groß und bezieht seine
große Anziehungskraft aus der
landschaftlichen Schönheit. Früher
Fischzuchtgewässer ist er heute
Erholungs- und Freizeitgebiet.
Neueste Attraktion auf dem Wiesensee
ist der BBQ-Donut, ein originelles
Wasserfahrzeug, das zehn Personen eine
vergnügliche Fahrt mit Speis und Trank
auf dem Wasser verspricht.
5. Tag:
Von Westerburg führt der Westerwald-Steig
auf einem Wiesenweg, unweit des
Schafbaches über eine Kuhweide durch den
Ort Hergenroth. Auf dem Hergenrother Kopf
kommt der Wanderer auf den ehemaligen
Truppenübungsplatz der Westerburger
Kaserne.
Einige Zeugnisse aus der aktiven Zeit
finden sich dort noch (Beschilderung,
Übungsgebäude). Nach einer Wanderung
durch abwechslungsreichen Wald und Rast
in der Westerwald- Steig- Hütte oberhalb
Kölbingen mit Blick auf die Montabaurer
Höhen, kann der Wanderer nach der
Durchquerung des Graf von Walderdorfschen
Waldgebietes auf schmalen Pfaden seine
Füße in der Kneipp-Wassertretanlage in
Brandscheid kühlen. Weiter über die die
Höhen der Rothenbacher Lay führt der
Steig zur Westerwälder Seenplatte, eine
besonders reizvolle und einmalige
Kulturlandschaft im Westerwald. Sie
breitet sich als wellige Hochfläche
zwischen den Bergköpfen des Hachenburger
und Höchstenbacher Waldes im Norden bis
zum Tal des Saynbaches im Süden aus.
Sieben Stauweiher gaben der Westerwälder
Seenplatte ihren Namen. Die Weiher sind
untereinander mit Kanälen verbunden. Im
Strandbad am Postweiher kann man baden,
Paddel- und Tretboot fahren sowie surfen.
6. Tag:
Die Wied, der größte Fluss des
Westerwaldes, durchfließt den Dreifelder
Weiher. Der gesamte Bereich der
Seenplatte genießt Landschaftsschutz. In
Dreifelden steht die älteste Kirche des
Westerwaldes und die gewaltige
Friedenseiche.
Der Westerwald-Steig nutzt den
Wiedwanderweg. Bei Linden erreicht der
Westerwald-Steig die Wiedquelle, bei der
Tische und Bänke zur Rast einladen.
Später geht es durch herrlichen
Buchenwald über den Großen Weißenstein
zum Gräbersberg. Dort hat man neben
einer Einkehrmöglichkeit in der
zünftigen Alpenroder Hütte einen weiten
Rundumblick vom Aussichtsturm. Eine
Schatzkammer der besonderen Art zwischen
Nistertal, Enspel und Stockum-Püschen
ist der Tertiär- und Industrie-Erlebnispark
Stöffel. In den Ablagerungen eines
Maarsees kann man 25 Millionen Jahre
Erdgeschichte verfolgen.
Ein einmaliges Industrieensemble
dokumentiert die 100-jährige Geschichte
des Basaltabbaus und zeigt die
Verarbeitung des Gesteins.
In der mehr als 100 Jahre alten Schmiede
gibt es seit kurzem die Historische
Werkstatt, die den Besucher auf
eine Reise in die Industriegeschichte
mitnimmt und Einblicke in die harte
Arbeitswelt vergangener Zeiten gewährt.
7. Tag:
Die Kurstadt Bad Marienberg im Hohen
Westerwald ist der richtige Ort für eine
längere Verschnaufpause. Müde
Wanderfüße werden auf dem Barfußpfad
wieder fit gemacht. 18 verschiedene
Bodenbeläge von kribbelnden
Tannenzapfen, weichem Rindenmulch, runden
Flusskieseln bis zu rauen Baumscheiben
wechseln einander ab. Angenehme
Düfte von den Blumen- und Kräuterbeeten
rechts und links des Pfades kitzeln die
Nase.

Gleich nebenan wachsen im Apothekengarten
über 100 verschiedene Pflanzen, von der
Königskerze bis zum Lavendel. Etliche
Tafeln informieren über die
Pflanzenheilkunde nach der Lehre von
Pfarrer Kneipp.
Der Westerwald-Steig führt mitten durch
die Badestadt mit vielen Cafés und
Restaurants.

Durch den Basaltpark mit vielen
Informationen rund um den Basaltabbau
gehts weiter bergauf zum
ganzjährig geöffneten Wildpark mit Falknerei.

Den spektakulären
Westerwaldblick bis hin zum
Siebengebirge und zum Taunus kann man vom
neu errichteten Hedwigsturm direkt am
Wildpark genießen.
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Durch die
Wälder der Bad Marienberger Höhe,
vorbei am Wolfstein einer
mächtigen Basaltsteinformation
führt der Steig durch das Wäschebachtal
wieder ins Tal der großen Nister. In
Hachenburg erwartet den Wanderer das
sehenswerte Landschaftsmuseum.
Kern des Museums ist das barocke
Jagdzeughaus der Grafen von Sayn-Hachenburg.
Das Freilichtmuseum zeigt eine
Gehöftgruppe mit Gebäuden, die aus
anderen Orten hierher umgesetzt wurden:
Mühlenwohnhaus, Scheune, Backhaus,
Ölmühle, Arme-Leute-Haus, Schule,
Westerwald-Haus und Dorfbrunnen mit
Kräutergarten. Unbedingt ansehen sollte
man sich den Marktplatz mit Löwenbrunnen,
das Gasthaus zur Krone und weitere
schöne Fachwerkhäuser.

8. Tag:
Im Tal der Nister hat die
klösterliche Gemeinschaft einen guten
Ruf.
Als Tochterkloster von Heisterbach im
Siebengebirge (1189) steht Marienstatt
über Himmerod in der Eifel (1134) und
Clairvaux (1115) in der direkten
Nachfolge des Gründungsklosters Cîteaux
(1098).
Die erste Gründung wurde durch eine
Güterschenkung des Kölner Burggrafen
Eberhard von Aremberg und seiner Gemahlin
Adelheid von Molsberg im Jahre 1212 beim
"Altenklosterhof" nahe Kirburg
ermöglicht. Der Trierer Erzbischof
Dietrich bestätigte sie 1215.
Ab 1476 wurde das im 13. Jahrhundert
gegründete Kloster Marienstatt auf
Bitten der Grafen von Sayn an drei Tagen
auch für Laien geöffnet. Das war der
Beginn der Wallfahrt in dieser Gegend.

Der Marienwanderweg zwischen den
Klöstern Marienstatt und Marienthal hat seinen
Ursprung in dieser Zeit.

Heute hat die Abtei Marienstatt ein
Brauhaus mit Biergarten sowie einen
Wanderparkplatz und zieht besonders an
Wochenenden viele Menschen an.
Die Gemeinschaft, die in den letzten
Jahrzehnten immer um die 25 Mönche des
Zisterzienser- Ordens zählte, versucht
das monastische Leben (ora)
mit den verschiedensten Tätigkeiten (labora)
zu verbinden.
Über Streithausen erreicht der
Westerwald-Steig die Kleine Nister, die
dem Weg bis nach Limbach treu bleibt.
9. Tag:
Bei Limbach führt der Westerwald-Steig
auf einem Wiesenweg entlang der Kleinen
Nister in Richtung Heunigs Höhlenweg (Bachlehrpfad)
zum Aussichtspunkt Hohe Ley. Auf den
naturbelassenen Waldpfaden kann man hier
die sprichwörtliche Stille des
Westerwaldes in vollen Zügen genießen
und mit etwas Trittsicherheit das
mittelalterliche Dachschieferbergwerk
Assberg besichtigen (durchgehend
geöffnet). Rund 100 Treppenstufen
erleichtern den Abstieg zur Großen
Nister.

An der Nister entlang führt der
Westerwald-Steig vorbei an Astert und
Heuzert nach Heimborn zu einer der
schönsten Stellen im Westerwald, zum
Zusammenfluss von Großer und Kleiner
Nister, auch das Deutsche Eck der
Kroppacher Schweiz genannt. Hier
weiten sich die beiden Flusstäler zu
einem schönen Platz, der wohl jeden
Wanderer zur Rast verführt. Beide
Flüsse entspringen im Hohen Westerwald
und fließen zunächst durch eine weite
wellige Hochfläche, bevor sie sich tief
durch die steilen Felsrücken des
devonischen Schiefergebirges graben und
so der Landschaft der Kroppacher Schweiz
ihren ganz besonderen Reiz verleihen. Bei
Stein-Wingert gelangt der Westerwald-Steig
zum Weltende, einem weiteren Höhepunkt
des Weges. Weltende heißt
der Naturpfad, der durch unberührte
Niederwaldflächen in romantischer Stille
einen der schönsten Teile der Kroppacher
Schweiz durchquert. Seinen Namen verdankt
der Weg einer Schenkung. Wilhelm, Herr
von Reichenstein, überließ 1451 der
Abtei Marienstatt den Zehnten.
In diesem Zusammenhang wurde der Ort
Alhausen erstmals urkundlich erwähnt. Da
zu ihm nur ein Weg führte, wurde er im
Volksmund Am Ende der Welt
genannt. Die wenigen Kinder in Alhausen
mussten früher täglich über den in den
Fels gehauenen Pfad, der nur mit einem
Drahtseil vor dem Abrutschen der Nister
bewahrte, die unwegsame steile Felswand
auf dem Weg in die Dorfschule in Stein-Wingert
bezwingen.
Heute ist Weltende ein
reizvoller Wanderpfad.
10. Tag:
Individuelle Abreise
Marienthal ist Bedarfshaltestelle der
Deutschen Bahn. Auch hier ist eine
Heimreise mit der Bahn möglich. |