Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Herborn.
Wir empfehlen die Anreise mit der Bahn.
2. Tag:
Etappe von Herborn nach Breitscheid,
Länge ca. 15 km
3. Tag:
Von Breitscheid über die Fuchskaute,
Länge ca. 11 km
4. Tag:
Von Fuchskaute nach Rennerod, Länge ca.
11 km
5. Tag:
Von Rennerod nach Westerburg, Länge ca.
19 km
6. Tag:
Nach dem reichhaltigen Frühstück
individuelle Abreise
Leistungen:
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5
Übernachtungen in
Mittelklassehotels im
Doppelzimmer mit Dusche/WC inkl.
Frühstück |
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Gepäcktransfer zu den
jeweiligen Unterkünften |
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Lunchpakete für Ihre
Wanderung |
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Wanderführer Westerwald-Steig |
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Wanderkarte Westerwald-Steig |
Reisepreis:
p.P im Doppelzimmer 300,00 €
Einzelzimmerzuschlag 125,00 €
Fotonachweis:
Westerwald Touristik-Service und
Tourist-Information Herborn
Hier gibt es Detail-Informationen:
Westerwaldsteig
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Sie
können sich das Angebot auch
ausdrucken |
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1. Tag:
Anreise nach Herborn
Das hessische Herborn ist das
östliche Tor zum Westerwald. Die
malerische Fachwerkstadt liegt am Fuße
des Westerwaldes im Dilltal und gehört
zu den besterhaltenen mittelalterlichen
Stadtanlagen Deutschlands.

2. Tag:
Der Westerwald-Steig startet auf dem
romantischen Marktplatz
Im Herborner Stadtteil Uckersdorf
liegt unmittelbar am Westerwald- Steig
der idyllische Vogelpark, der als eine
Perle unter den kleinen Tiergärten gilt.
In den naturnahen und teilweise
begehbaren Volieren dieses sehenswerten
Naturerlebnis- Zentrums leben etwa 100
Tierarten aus aller Welt, zumeist Vögel.
Darunter sind vom Uhu bis zur
Ringelnatter auch typische Bewohner des
Westerwaldes.
Der Steig
führt weiter über einen Höhenrücken
mit schöner Aussicht ins Medenbachtal im
Norden und ins Ambach- und Erdbachtal im
Süden.
Der Erdbach, er versickert in Breitscheid
im Kleingrubenloch, fließt
durch Erdbachhöhlensystem und tritt in
einer starken Karstquelle am Erdbacher
Steinbruch wieder zu Tage. Forscher
stießen bei Erdbach (Ortsteil von
Breitscheid) auf 25 Millionen Jahre alte
Reste tertiärer Großtiere (Krokodil und
Nashorn) sowie auf Fossilien, die vor 350
Millionen Jahren im Erdbacher Urmeer
lebten. Die Steinkammern sind
Kult- und Wohnhöhlen aus der Zeit 500 v.
Chr. Im Erdbacher Geologischen Museum
Zeitsprünge kann man
sich über die archäologischen und
geologischen Funde informieren. Die
Tropfsteinhöhle
Herbstlabyrinth wird im
Frühjahr 2009 für Besucher geöffnet.
450 Millionen Jahre
Regionalgeschichte:
Ein Korallenriff mit fossilen Zeitzeugen,
Höhlen- und Höhlenbären, Spuren erster
menschlicher Besiedlung vor 10.000 Jahren
und archäologische Schätze. Fossilien
aus verschiedenen Erdzeitaltern
regionaler Fundstätten als Dokumentation
der Evolution und der Entwicklung des
Lebens.
Geologische Besonderheiten: Basalte und
andere Mineralien
3. Tag:
In der Gemeinde Breitscheid am
Osthang des Westerwaldes liegen zwischen
dem Naturdenkmal Dicke Eiche
und dem Breitscheider Flugplatz 300
Höhenmeter. Direkt am Weg liegt das
Töpfer- und Häfnermuseum, das
interessante Einblicke von der
Häfnertradition bis zur modernen
Keramikindustrie bietet. |
Auf dem Weg ins Naturschutzgebiet
Fuchskaute durchquert der Westerwald-Steig
die typische Kulturlandschaft des Hohen
Westerwaldes mit sanft gewellten
Basalthochflächen, einer offenen
Landschaft und Windschutzhecken.
Diese Fichtenstreifen wurden zwischen
1835 und 1838 als Schutz vor dem viel
besungenen Westerwälder
Wind angelegt.
Sie bewahrten die Ackerböden vor Erosion
und die Ernte vor Sturmschäden.

Entlang der Schutzhecken geht es weiter
über den Bartenstein zum Heisterberger
Weiher, durch das Naturschutzgebiet
Bermershube mit Feuchtbiotopen und
Blumenwiesen. Hier blühen Weidenröschen,
Fuchskreuzkraut und Hirschholunder. Der
große Anteil an offener Landschaft
ermöglicht auf diesem Streckenabschnitt
ein Wandern mit ständiger Aussicht.
Die Fuchskaute ist mit 657 Metern die
höchste Erhebung des Westerwaldes. Der
Name bezieht sich auf den Fuchs, der hier
seine Kaute (Höhle) hat. Am Osthang der
Fuchskaute verläuft die Landesgrenze
zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz. Auf
der Fuchskaute trifft der Westerwald-Steig
auf die Westerwaldvariante des Rothaarsteigs.
An und auf der
Basalthochebene des Naturschutzgebietes
der Fuchskaute haben das raue Klima und
eine traditionelle Art der Weidenutzung
Wiesen entstehen lassen, wie sie sonst
typisch für die Alpen sind.
Fast 300 Blütenpflanzen und Bäume, 300
Schmetterlingsarten und fast 50
verschiedene Vögel wurden hier bereits
gezählt..
4. Tag:
Von der Fuchskaute führt der Westerwald-Steig
an Homberg vorbei nach Rehe. Die
Landschaft senkt sich nur allmählich ab,
Rehe liegt immerhin noch auf 550 Metern
Höhe.

Sehenswertes:
Besonders sehenswert ist in Rehe das
Rathaus, ein mit Schnitzereien
geschmückter Fachwerkbau mit
ornamentverzierter Tür. Im Obergeschoss
gibt es einen evangelischen Betsaal mit
Bänken und Kanzel aus dem Jahre 1741.
In Rehe sieht man auch einige
typische Westerwälder Bauernhäuser mit
schwerem Gebälk und an einer Seite tief
herabgezogenem Dach.
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Nun ist es nicht mehr weit zum
Naturschutzgebiet Krombachtalsperre.
Der 93 Hektar große Stausee wurde zwischen 1946 und
1949 angelegt. Hier gibt es eine
Vogelbeobachtungsstation, Campingplatz, Bootsverleih und
Surfschule.
An Wald und Wiesen vorbei weist
das grüne W weiter nach Rennerod zum alten Bahnhof, dem
Hexenbaum und zum Grauen Stein. Bis zur Wende war hier
der geographische Mittelpunkt Deutschlands. Vorbei an
den Drei-Kaiser-Eichen und am Friedhofsweg entlang führt
der Steig zum Etappenziel, in die Stadtmitte von Rennerod.
5.
Tag:
Rennerod liegt windgeschützt in dem sich
nach Süden neigenden Tal des Holzbachs.
Der Westerwald-Steig reicht bis an das
Stadtgebiet heran. Zwischen Rennerod und
Westerburg liegen der Große und der
Kleine Secker Weiher, die der Steig
direkt passiert. 1672 wurde von Fürst
Moritz Heinrich von Nassau-Hadamar unweit
eines kleinen Jagdschlösschens angelegt.
Der Große Weiher ist zehn Hektar groß.
Hier gibt es einen Campingplatz mit
Gaststätte
Die Attraktion dieser Etappe ist die Holzbachschlucht.
Der
Einstieg in die Schlucht befindet sich am
Dappricher Hof zwischen Seck und
Gemünden. Der Holzbach, ein Nebenbach
des Elbbaches, hat sich hier seinen Weg
tief in den Basalt gegraben, ehe er an
Gemünden vorbei nach Hessen fließt. Die
Schlucht ist rund einen Kilometer lang
und bis zu 30 Meter tief.
Heruntergebrochene Basaltblöcke und
umgestürzte Bäume geben dem engen Tal
einen wildbachartigen Charakter.
Informationstafeln entlang der Schlucht
helfen den Besuchern bei der Bestimmung
der hier heimischen Pflanzen und Tiere.
Rund um Westerburg ist die Landschaft
nicht von unbelaubten und zerklüfteten
Basaltkegeln bestimmt. Sanfte Kuppen,
ausgedehnte Laubwälder und breite
Wiesentäler zeichnen diese Region aus.
Man erlebt die unterschiedlichsten
Landschaftsformen.

Hinter hervorspringenden Bergkuppen
bieten sich immer wieder neue Einblicke.
Von Westerburg bietet sich ein Abstecher
zum Wiesensee an, der nahe am Westerwald-Steig
liegt.
Er ist 80 Hektar groß und bezieht seine
große Anziehungskraft aus der
landschaftlichen Schönheit. Früher
Fischzuchtgewässer ist er heute
Erholungs- und Freizeitgebiet.
Neueste Attraktion auf dem Wiesensee
ist der BBQ-Donut, ein originelles
Wasserfahrzeug, das zehn Personen eine
vergnügliche Fahrt mit Speis und Trank
auf dem Wasser verspricht.
6. Tag:
Abreise ab Nistertal
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