Weserbergland-Weg 2
Bodenwerder - Porta Westfalica 2017
Wandern ohne Gepäck (8 Tage)

 
  Wandern ohne Gepäck auf dem Weserberglandweg:
Der 225 Kilometer lange Weserbergland-Weg führt in 13 Etappen von der Entstehung der Weser bis zur Mündung in die norddeutsche Tiefebene durch die gleichnamige Urlaubsregion Weserbergland, mitten in Deutschland. Dabei stellen die Etappen nur Vorschläge dar und können natürlich beliebig je nach vorhandener Wandererfahrung und Fitness verkürzt oder verlängert werden. Für sportlich ambitionierte Wanderer empfiehlt sich z.B. eine Verkürzung auf 6-7 Etappen.

Jeder Abschnitt bietet ganz besondere Highlights und Wanderfreuden am Wegesrand. Ob historisches Städtchen, Baumhaushotel, Wildparke oder Schlösser und Burgen...der Weserbergland-Weg trumpft mit authentischen Urlaubs-Erlebnissen. Das Schöne: die Weser ist immer mal wieder im Blickfeld, ob auf zahlreichen Aussichtplattformen oder während einer Routenführung direkt entlang des Flusses.

 
1. Tag:
Individuelle Anreise in die Münchhausenstadt Bodenwerder
2. Tag:

Tag Wanderung von Bodenwerder nach Lüntorf auf der Ottensteiner Hochebene (ca. 20 km)
3. Tag:
Tag Wanderung von Lüntorf nach Emmerthal (ca. 15 km)
4. Tag:
Tag Wanderung von Emmerthal nach Hameln (ca. 20 km)
5. Tag:
Wanderung von Hameln nach Rohdental (ca. 20 km)
6. Tag:
Wanderung von Rohdental nach Rinteln (ca. 20 km)
7. Tag:
Wanderung von Rinteln nach Porta Westfalica (ca. 15 km)
8. Tag:
Individuelle Abreise


Leistungen:
 
7 Übernachtungen in Hotels, Zimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC, leckeres Wanderfrühstück
Gepäcktransfers von Hotel zu Hotel
Informationsmaterial, Kartenmaterial
Stempelpass
Pin zum Weserbergland-Weg

Preise pro Person:
444,00 €
Einzelzimmerzuschlag 122,00 €


Rücktransfer von Bodenwerder nach Hann.Münden pauschal 80,00 €, ab 4 Personen 160,00 €

Partnertour


Fotonachweis:
Fotos mit freundlicher Genehmigung der
Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH






 

Tourenverlauf

1. Tag:
Individuelle Anreise in die Münchhausenstadt Bodenwerder

2. Tag:
Nachdem man die Münchhausenstadt Bodenwerder erkundet hat, führt der Weserbergland-Weg weiter parallel zur Weser in Richtung Hehlen. Auf dieser Strecke ist der Aufstieg zum Bismarckturm zwar beschwerlich, der atemberaubende Ausblick auf das Wesertal lässt jedoch alle Mühen vergessen. Vom Bismarckturm geht es gleich wieder bergab, hinunter an die Weser, im weiteren Verlauf führt der Weserbergland-Weg auf alten Treidelpfaden direkt entlang des Flusses. Bei Daspe wird die Weser dann wieder überquert, vorbei am Wasserschloß Hehlen führt der XW-Weg nun hinauf in die Ottensteiner Hochebene. Hier erreicht man dann das Etappenziel Lüntorf. Die Ottensteiner Hochebene hat dabei zu jeder Jahreszeit Ihren ganz eigenen Charme, im Frühjahr ist die Hochebene überzogen von wunderschön blühenden Rapsfeldern.

3. Tag.

Von Lüntorf führt der Weserbergland-Weg weiter über Amelgatzen in Richtung Schloß Hämelschenburg, hinab ins Tal der Emmer. Hämelschenburg ist unbedingt eine Pause wert.
Weite Gartenanlagen, eine Kirche und das prächtige Weserrenaissance-Schloß laden zum Verweilen ein. Seit 1437 ist das gut erhaltene Rittergut im Besitz der Familie von Klencke und wird bis heute nachhaltig bewirtschaftet. Vom Schloß Hämelschenburg ist es dann nur noch ein kurzes Wegesstück bis Emmerthal als Etappenziel. Entlang des Waldrandes führt der Weserbergland-Weg hier auf naturnahen Pfaden.


4. Tag.

In Emmertahl startet die zehnte Etappe, die bis in die Rattenfängerstadt Hameln führt. Blühende Rapsfelder, die Laubfärbung der Wälder im Herbst oder die Blütenpracht im nahegelegenen Ohrbergpark machen diese Etappe aus. Durch den Höhenzug Hellberg verläuft der XW über Hagenohsen und Völkershausen nach Hastenbeck (Schlacht bei Hastenbeck). Hier wurde der weltberühmte Krimi "Der unheimliche Mönch" von Edgar Wallace verfilmt. Vielleicht erkennen sie ja die Spielorte wieder? Weiter führt der Weg entlang des Höhenzug Schecken über weite, offene Wald- und Wiesenwege zum Etappenziel nach Hameln. Besonders empfehlenswert ist hier eine Stadtführung mit dem "echten" Rattenfänger, der Jung und Alt gleichermaßen immer wieder aufs neue begeistert und damit die Stadtgeschichte Hamelns den Besuchern näherbringt.

5. Tag:
Auf Wanderschaft lässt man auf der elften Etappe die Rattenfängerstadt Hameln hinter sich. Ist man sonntags oder mittwochs hier, empfiehlt sich in den Sommermonaten ein Besuch beim Rattenfänger-Freilichtspiel oder beim Musical RATS. Auch die Hamelner Altstadt mit Ihren historischen engen Gassen lädt zum Entdecken ein, bevor der Wanderer Richtung Rohdental aufbricht. Über 27,3 km liegt hier eine lange, aber wunderschöne Etappe vor den Wanderbegeisterten. Durch den Süntel geht es weiter Richtung Norden, wo man auf der "hohen Egge" den Süntelturm mit seiner angeschlossenen Gastwirtschaft erreicht. Schon kurz danach folgen auf dem Weserbergland-Weg die Hohenstein Klippen, mit einem wirklich sagenhaften Aussichtspunkt direkt auf steil abfallenden Klippen. Von hier aus führt der Weg weiter bergab, hinunter zur Baxmannbaude.
Diese Wanderhütte ist in der Saison an den Wochenenden bewirtschaftet und bietet sich zu einer gemütlichen Pause an. Weiter geht es, an Niedersachsens einzigsten natürlichen Wasserfall vorbei bis zur Schillat-Höhle. Diese Tropfsteinhöhle ist unbedingt einen Besuch wert. Nach Rückkehr aus der Unterwelt führt der Weserbergland-Weg dann über die Moosköpfe, mit Ihrer herrlichen Aussicht bis nach Rohdental.

6. Tag:

Von Rohdental führen die mittlerweile bekannten Grün-Blauen XW-Wegweiser zur Paschenburg, ein im Jahre 1842 errichtetes repräsentatives Steinhaus mitten im Wald. Heute befindet sich hier ein beliebtes Ausflugsziel mit Gastronomie. Es erwartet sie ein grandioser Ausblick über das weite Weserbergland. Unterhalb der Paschenburg liegt ein Felsspalt, der mystisches birgt: der Sage nach wohnen in den Höhlen und Spalten unterhalb der Paschenburg kleine Wichte mit langen Bärten und Zipfelmützen. Wer weiß, vielleicht begegnet Ihnen ja sogar ein solcher Wicht? Von der Paschenburg lohnt sich ein kleiner Abstecher hinab zur Burg Schaumburg. Belohnt wird man hier mit einem sagenhaften Ausblick über das Wesertal, die angeschlossene Gastronomie bietet sich für eine Mittagsrast an. Nachdem man die Schaumburg hinter sich gelassen hat, folgt als nächstes Highlight die "Erlebniswelt Steinzeichen" in einem noch aktiven Steinbruchgelände gibt es hier allerhand zu erleben, bevor der Weserbergland-Weg über den Luhdener Klippenturm hinunter in die wunderschöne Altstadt von Rinteln, direkt an der Weser, führt.

7. Tag:
Das idyllische Fachwerkstädtchen Rinteln mit seinem historischen Marktplatz und Gebäuden im Stil der Weserrenaissance ist der Startpunkt der letzten Etappe für Wanderer auf dem Weserbergland-Weg. Hier lassen sich nocheinmal die engen Gassen des gemütlichen Altstadtkerns in Rinteln erkunden, bevor sich der Weg auf seinem letzten Abschnitt hinauf auf die Wülpker Egge windet. Ganz in der Nähe findet sich hier das Besucherbergwerk Kleinenbremen, wo man die Geschichte des regionalen Bergbaus hautnah entdecken kann. Über einsame Waldwege erreicht der Weserbergland-Weg dann die Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen, dem dritten Bundesland auf der 225 km langen Gesamtstrecke. Kurz darauf erreicht der Wanderer die "Porta Kanzel", eine Aussichtsplattform von der der Endpunkt des Weserbergland-Weges nicht mehr weit ist: Weithin sichtbar thront am gegenüberliegenden Weserufer das monumentale Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Hier endet der Weserbergland-Weg, die Weser durchbricht das Mittelgebirge und fließt hinaus in die Norddeutsche Tiefebene.


8. Tag:
Individuelle Abreise.
 
Impressionen:











 
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