Wandern ohne
Gepäck im Weserbergland:
Vom Ursprung der Weser in Hann. Münden, bis zu
seinem Durchbruch in die norddeutsche Tiefebene,
folgt man dem Fluss durch das Weserbergland. Der
Weg führt nordwärts durch Wälder, Wiesen,
Felder und fachwerkbunte Städtchen. Er
durchquert den sagenumwobenen Reinhardswald mit
dem Dornröschenschloß Sababurg.
Märchen und Sagen sind allgegenwärtig im
Weserbergland.
So begegnet man historischen Persönlichkeiten,
wie dem Doktor Eisenbart in Hann. Münden, dem
Lügenbaron von Münchhausen in Bodenwerder und
dem Rattenfänger von Hameln.
Weitere Infos hier |
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Hannoversch-Münden
2. Tag:
Hannoversch-Münden - Sababurg, 26 km
3. Tag:
Sababurg - Bad Karlshafen, 16 km
4. Tag:
Bad Karlshafen - Neuhaus, 25 km
5. Tag:
Neuhaus - Stadtoldendorf, 24 km
6. Tag:
Stadtoldendorf - Bodenwerder, 28 km
7. Tag:
Abreise
Leistungen:
 |
6 Übernachtungen in Hotels,
Zimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC,
Frühstück |
 |
Gepäcktransfers von Hotel zu
Hotel |
 |
5 x Lunchpaket |
 |
Informationsmaterial,
Kartenmaterial |
 |
Kurbeitrag |
 |
Rücktransfer von Bodenwerder nach Hann.Münden |
Preise:
pro Person im DZ 498,00
Einzelzimmerzuschlag 116,00
Halbpension 115,00
 |
Sie können sich das Angebot
auch ausdrucken |
Fotonachweis:
Fotos mit freundlicher Genehmigung der
Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH
|
!. Tag:
Anreise nach Hannoversch- Münden

Alexander von Humboldt zählte Hannoversch-Münden,
wo sich Werra und Fulda "küssen", zu
den sieben schönstgelegenen Städten der Welt.
Über 700 Fachwerkhäuser aus sechs
Jahrhunderten prägen das Bild der historischen
Altstadt.
Die prächtigen Fachwerkbauten, Wehrtürme,
Befestigungsanlagen, das Welfenschloss, die
Steinbrücke und das Renaissance-Rathaus sind
Spiegelbild einer reichen Vergangenheit als
Handelsstadt am Wasser.

Das Welfenschloss, das als fürstliches Haus
eingerichtet war, wurde im Jahre 1501 durch
Herzog Erich I von Lüneburg- Braunschweig als
gotischer Bau vollendet und diente fortan als
Residenz und Verwaltungssitz. 1560 wurde es durch
einen Brand fast vollständig zerstört und durch
Herzog Erich II im Stil der frühen
Weserrenaissance wieder aufgebaut.
2. Tag.
Nach einem kleinen Rundgang verlassen wir Hann.Münden

und wandern auf der Westseite der Weser auf dem
Weg 3 nach Gahrenberg und auf dem X 3 zur
Wildbahn und durch die Kasseler Schneise zur Sababurg, dem
Dornröschenschloß.
Wir gehen weiter auf dem X 3, kommen am Forsthaus
Bensdorf vorbei und kehren in Gottsbüren
ein.
Gottsbüren ist schon zu einem sehr frühen
Zeitpunkt als Ort erwähnt worden:
Eine Schenkungsnotiz des Kloster Corvey, die in
die frühe Amtszeit des Abtes Warinus (826 - 856)
fällt.
Interesant sind die Historischen Pfade um Gottsbüren.
|
3. Tag:
Wir starten in Gottsbüren und wandern auf dem
Wanderweg X 3 nach Bad Kalrshafen.
Der Ort wurde 1699 von Landgraf Carl von
Hessen gegründet, um hugenottische Flüchtlinge
anzusiedeln.
1776 verschiffte der hessische Landgraf 12.000
Soldaten von Karlshafen nach Bremen und von da
weiter nach Amerika, die dort im
Unabhängigkeitskrieg für England gegen die
Amerikaner kämpfen mußten.
4. Tag:

In Bad Karshafen begen wir uns auf die Ostseite
der Weser und wandern nach Nienover zum Schloß und dem Mittelalterhaus Hutewald.
Von hier geht es weiter auf dem XW nach Amelith
und Neuhaus.
5. Tag:
Auf dem XW15 kommen wir nach Silberborn zum
Forsthaus Schießhaus, nach Schorborn und über
Deensen nach Stadtoldendorf.
Die Siedlung Oldendorp entstand wahrscheinlich
schon in der Zeit von 400-500 n. Chr., als sich
an einen Herrenhof Häuser und Ländereien von
Halbfreien anschlossen. Die Ansiedlung dehnte
sich nach Osten aus, wo dann auch die Pfarrkirche
entstand, für deren Bau man die Zeit von 830 bis
840 annimmt. Zu dieser Zeit existierten bereits
die Ortschaften Denkiehausen, Merxhausen und
Deensen, die alle zwischen dem 5. und 8.
Jahrhundert entstanden.
6. Tag:
Wir verlassen Stadtoldendorf und wanden zum Kloster Amelungsborn
Das Kloster Amelungsborn wurde 1135 in der ersten
Blütezeit des Zisterzienserordens gegründet.
Neben Kloster Loccum (gegr. 1163) ist es das
einzige evangelische Männerkloster auf deutschem
Boden mit ununterbrochener Tradition. Als
Mutterkloster von Doberan in Mecklenburg trug
Amelungsborn zur Ausbreitung des Ordens in den
deutschen Ostprovinzen bei.
|
Wir wandern auf dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda zum
Aussichtspunkt Ebersnacken,

zum Bodeturm und nach Bodenwerder.
Der Freiherr von Münchhausen, der mit seinen
unglaublichen Geschichten und Abenteuern Weltruhm
erlangte, erblickte wahrhaftig in der kleinen
Stadt Bodenwerder an der Weser das Licht der Welt
(1720 1797). Noch heute halten die Bürger
der Münchhausenstadt ihrem wohl berühmtesten
Sohn ein ehrenwertes Andenken. Neben seinem
eigenen Münchhausen-Museum erzählen zahlreiche
Skulpturen, Denkmäler und Wandbilder die
fantastischen Erlebnisse des Fabulierers. In der
über 1.000-jährigen Klosterkirche Kemnade
befindet sich noch heute die Grabstätte des
Barons. Begeben Sie sich auf Spurensuche und
erfahren Sie wie Münchhausen zum ersten
Entertainer der Welt wurde.
7. Tag:
Individuelle Abreise.
|