Werratal-Radweg 2010
von den Quellen bis zur Mündung
Radeln ohne Gepäck (8 - Tage)

 
Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Neuhaus am Rennweg, Übernachtung
2. Tag:
Radtour von Neuhaus bis Hildburghausen, 38 km
3. Tag:
Hildburghausen - Meiningen, 38,5 km
4. Tag:
Meinungen - Bad Salzungen, 43 km

5. Tag:
Bad Salzungen - Eisenach, 77,5 km
6. Tag:
Eisenach - Eschwege, 59,5 km
7. Tag:
Eschwege - Hannoversch-Münden, 58,5 km
8. Tag:
Abreise

Gesamtstrecke 315 km

Leistungen:
7 Übernachtungen in Gasthäusern und Hotels der mittleren Preisklasse (Zimmer mit Bad/bzw. Dusche/WC, Gepäcktransport zur nächsten Unterkunft

1 Radwanderkarte pro Zimmer mit Tourenbeschreibung

Preise:
pro Person im Doppelzimmer
458,00,00 €
Einzelzimmerzuschlag
118,00

Sonderkonditionen für Gruppen
ab 6 Personen


1. Tag:
Sie reisen mit dem Auto oder der Bahn in das von uns gebuchte Hotel nach Neuhaus am Rennweg. 7.000 Einwohner zählt die größte Stadt am Rennsteig. Schieferhäuser prägen das Straßenbild, und das Glaskunsthandwerk blüht hier: Glasboutiquen, zahlreiche Vorführwerkstätten. Die Stadtkirche ist eine der schönsten und größten Holzkirchen Thüringens und gänzlich mit Schiefer gedeckt.

2. Tag:
Sie radeln von den Höhen des Thüringer Waldes über den Höhenradwanderweg des Rennsteigs. Ein Besuch der Werraquellen bei Siegmundsburg oder bei Fehrenbach von Sachsenbrunn aus ist empfehlenswert. Die Abfahrt ist sehr anspruchsvoll – bei Regen unbedingt aufpassen! (Waldweg 12% Gefälle)! Eisfeld ist der nächste Ort, den Sie erreichen. Hier ist es lohneswert, die dreischiffige, spätgotische Stadtkirche zu besuchen. Von hier aus erreichen Sie nach 15 km Ihr erstes Etappenziel Hildburghausen mit dem imposanten Renaissance-Rathaus.

3. Tag
Auf dieser Etappe des Werratal-Radweges sollten Sie sich das Kloster Veßra nicht entgehen lassen. Das 6 ha große Museumsgelände beherbergt romanische und gotische Kloster-gebäude und ein Freilichtensemble mit Fachwerkgebäuden der Region und Darstellungen der Wohn- und Arbeitsweise der Dorfbevölkerung sowie eine Gartenanlage nach histori-schem Vorbild. Sie radeln nach Themar und sehen hier das alte Amtshaus, einen pracht-vollen Fachwerkbau im Hennebergisch-Fränkischen Stil von 1685. Der bedeutendste der vier Schnitzaltäre der Stadtkirche wurde 1500 von Hans Nussbaum aus Bamberg geschaffen. Nach 22 km haben Sie Ihr zweites Etappenziel, die Theaterstadt Meiningen erreicht. Das Theater aus 1831 und das Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ sind besonders empfehlenswert, auch das Schloss Elisabethenburg und das Literaturmuseum.
4. Tag:
Sie setzen Ihre Kulturreise fort und sehen in Walldorf die in der Region am besten erhaltene Kirchenburg. Noch heute umläuft die 6 m hohe Ringmauer mit Wehrgangresten und 5 Rundtürmen den Kirchenhof, der auf einem 11 m hohen Sandsteinfelsen steht. Die berühmte Sandsteinhöhle ist eine Besichtigung wert. Durch die Karnevalsstadt Wasungen und den ehemaligen Werraflößer-Ort Wernshausen erreichen Sie Breitungen. Sehenswert sind hier die Marienkirche in Breitungen und das Aktivmuseum. Nach 15 km haben Sie Ihr 3. Etappenziel, die Kurstadt Bad Salzungen erreicht. Zur Entspannung nach einem schönen Stadtbummel sollten Sie die Therme – das Keltenbad (Sole) – genießen

5. Tag:
Auf dieser Etappe ist etwas Sportlichkeit gefragt, denn zwischen Tiefenort und Kieselbach müssen Sie den Krayenberg überwinden, um dann wieder gemächlich im Tal der Werra nach Merkers zu radeln. Ein ehemaliger Kalischacht beherbergt das Besucherbergwerk Merkers mit der einmaligen Kristallgrotte. Durch nette Werra-Orte setzen sie Ihre Radtour fort, bis Sie Heringen erreichen. Der weiße „Monte Kali“ (Salzberg) grüßt schon von weitem, das Werrakali Bergbaumuseum ist interessant. Auf der weiteren Tour erfahren Sie die herrliche Werralandschaft, durchqueren nette Fachwerkorte und erreichen die Wartburg- und die Lutherstadt Eisenach.

6. Tag:

Nach einem Stadtbummel in Eisenach und evtl. Besuch der Wartburg, radeln Sie entlang der mäandernden Werra nach Creuzburg: eine imposante Burg, ein nettes Fachwerkstädtchen und die Liborius-Kapelle mit der Brücke sind beeindruckend. Sie setzen Ihre Tour fort durch den wildromantischen Abschnitt des Werratals mit Muschelkalkfelsen, Klippen und Burgen. Sie passieren Mihla mit dem Grauen Schloss und die Bauernkanzel bei Probsteizella. Der Normannstein grüßt von weitem über der fachwerkbunten Stadt Treffurt, bevor der Heldra-stein (503 m), der König des Werratals, zu sehen ist. Heldra und Altenburschla sind impo-sante Fachwerkdörfer, in denen Sie unbedingt eine Rast einlegen sollten.
Auch die Stadt Wanfried, ehem. Endhafen der Werra-Weser- Schifffahrt, ist einen Stadtbummel wert. Herrliche Fachwerkbauten mit prunkvollen Schnitzereimotiven aus der Seefahrt sind zu bewun-dern. Eschwege ist Ihr 5. Etappenziel. Bevor Sie die Stadt erreichen, radeln Sie durch eine wundervolle Auenlandschaft und kurz vor den Toren der Stadt entlang des Werratalsees. Die Eschweger Altstadt hat mehr als 1.000 Fachwerkhäuser, fein herausgeputzt, mit vielen Flachschnitzereien zu bieten. Einen abendlichen Stadtbummel oder ein Bad im Werratalsee sollten Sie sich gönnen


7. Tag:
Der Werratal-Radweg führt Sie am Meinhardsee vorbei, gibt später den Blick auf die Jestädter Weinberge frei und führt entlang der Werra und des Waldrandes durch Kleinvach nach Bad Sooden-Allendorf. Bitte blicken Sie auf diesem Stück zurück zum Schloss Rothestein auf den Anhöhen umgeben von einem dichten Waldpelz. Die Kurstadt ist fachwerkbunt und sehenswert, einen Stadtbummel sollten Sie sich gönnen. Durch Wahlhausen (Kirche mit bemaltem Tonnengewölbe) und Lindewerra (Stockmacherdorf) führt der Werratal-Radweg durch Werleshausen, am zwei-Burgen-Blick vorbei, durch Unterrieden in die Kirschenstadt Witzenhausen. Im Frühjahr blühen 100.000 Kirschbäume in diesem Abschnitt des Werratals. Die fachwerkbunte Altstadt Witzenhausen ist liebenswert. Sie setzen den Weg fort nach Hann. Münden, in die Stadt des Doktor-Eisenbart.

8. Tag:
Abreise
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