Panoramaweg Schwäbische Alb
von Bad Urach bis Jungingen

1. Tag: Anreise

2. Tag:
Bad Urach – Stahleck
Strecke: ca. 20 km
Kartenmaterial:
Blatt Nr. F 524 – Bad Urach
Höhenmeter: ca. 650 m
Gehzeit: ca. 5 h


Ausgangspunkt:
Parkplatz hinter der Bahnunterführung.
Dieser befindet sich an der Umgehungsstraße zwischen dem Bahnhof und der Kreuzung die ins Kurgebiet führt. Hier suchen wir das Wanderzeichen „rotes Dreieck“ und wandern den Fahrweg bergan bis auf den Sattel. Dort machen wir einen lohnenswerten Abstecher hinauf zu der Burgruine und ehemaligen Landesfestung Hohenurach. Der Weg ist mit dem „roten Pfeil“ angegeben.

Hohenurach:
Der Ursprung der Burg und spätere Festung geht auf das 11. Jahrhundert zurück. Graf Eberhard V. im Bart, Gründer der Universität Tübingen, ließ 1490 auf dem Hohenurach seinen geisteskranken Vetter unterbringen. Ab 1732 diente die Burg als Steinbruch für Bauvorhaben in der Umgebung. Die noch restlichen Mauerreste legen Zeugnis von einstiger Pracht ab. Torgänge und Gewölbe sind ebenfalls vorhanden.
Von der mächtigen Burgruine sieht man auf die vor uns liegenden Felsen, wie den Rutschenfelsen, den Runden Berg, das Ermstal, den Nägelesfelsen und natürlich auf die Stadt.

Zurück muss man wieder den gleichen Weg nehmen.
Dem „roten Dreieck“ wieder folgend kommen wir an der Kreuzhütte, einer Schutzhütte mit Grillplatz vorbei und ca. 15 Minuten später erreichen wir die Wasserfallhütte, die vom Schwäbischen Albverein bewirtschaftet wird.

Uracher Wasserfall:
In einem Seitental des Ermstals befindet sich der Uracher Wasserfall, der wohl schönste Wasserfall der Schwäbischen Alb. Über ihn stürzt der Abfluss einer Karstquelle, der ihn durch Ausscheidung von Kalk auch aufgebaut hat und ständig weiter aufbaut, 37 m im freien Fall in die Tiefe, wonach er noch weitere gut 50 m über ein moosbewachsenes Kalktuffpolster abfließt. Die Karstquelle mit einer Schüttung von ca. 70 - 420 l/s, entspringt wenig oberhalb des Wasserfalls aus dem Hangschutt der Hochwiese.

Wir folgen dem „roten Dreieck“ und kommen nach einem mühsamen Anstieg hinauf auf die Hochfläche, die schöne Ausblicke bietet. An dieser Stelle treffen wir auf einen anderen Wanderweg des Wandern ohne Gepäck-Programmes: „Auf den Spuren von Eduard Mörike“, welcher die Strecke von Nürtingen nach Ulm beschreibt. Auf der Höhe zweigt ein direkter Weg zum Stahlecker Hof ab, den wir aber nicht gehen. Kurze Zeit später erreichen wir den Rutschenfelsen.

Rutschenfelsen:
(755 m) Die Rutschenfelsen sind beliebte Kletterfelsen und haben ihren Namen vom ehemaligen Rutschenhof, welcher 1827 aufgegeben wurde. In diesem waren Ochsengespanne untergebracht, mit denen das auf der Alb geschlagene Brennholz zur Holzrutsche am Hanner Felsen befördert wurde.
Prächtige Aussichten auf die Burgruine Hohenurach, den Runden Berg, am Horizont den Hohenneuffen und hinab ins Schießtal mit der Hölle.
Das angrenzende Rutschenfeld ist ein Vulkanmaar mit einem Brunnen. Der Rutschenbrunnen ist eine nie versiegende Quelle und liegt in dem Wäldchen des Erdfalls.

Vor dem Fohlenhof (Gestüt) verlassen wir den Wald und wandern entlang der Pferdeweiden. Bei der Wegkreuzung beim Hof führt uns das „rote Dreieck“ als Fußpfad wieder in den Wald. Dieser Weg führt zu unserem nächsten Ziel, der „Hohen Warte“.

Hohe Warte:
(820 m) Der Aussichtsturm wurde als Mahnmal 1922 zum Gedenken der Gefallenen des Schwäbischen Albvereins im 1. Weltkrieg erbaut. Über 125 Stufen kann man den 23 m hohen Turm erklimmen und die schöne Aussicht genießen. Sonntags ist der Turm geöffnet und an Werktagen kann man den Schlüssel im Gestütsgasthof St. Johann abholen. Allerdings befindet sich dieser auf unserer weiteren Streckenführung und würde somit ein Zurückgehen bedeuten.

Von der Hohen Warte geht es bergab, über den Wanderparkplatz zum Gestütshof St. Johann mit Einkehrmöglichkeit.
Der Weg führt durch die schöne Gestütsanlage, dann links ab Richtung „Übersberg“. Wir wandern auf der „Alten Straße“ und kommen durch eine geschützte Lindenallee. An deren Ende wandern wir links der Autostraße. Wir folgen dem „roten Dreieck“ bis zu der Bushaltestelle „Eninger Weide“ und weiter bis zum Wanderparkplatz. Hier zweigen wir links ab. Die Strecke führt am Schafhaus und später am Lindenhof (Albgut) vorbei.

Die Versuchsstation zur Pflanzenzüchtung „Lindenhof“ ist eine Forschungs- und Lehreinrichtung der Universität Hohenheim.

Auf der weiteren Wegstrecke bietet sich ein überraschender Ausblick auf den Pfullinger Schönbergturm, der im Volksmund auch „Unterhose“ genannt wird und auf die Achalm mit Eningen.

Achalm:
Über die Namensgebung des Berges gibt es zwei Variationen.
Ludwig Uhland schrieb in seiner Ballade „Schlacht bei Reutlingen“, dass ein tödlich getroffener Ritter „Ach Allmächtiger“ ausrufen wollte und nach der Silbe Alm verstarb.
Zitat: „Ach Allmächtiger! wollt er rufen – man hieß davon das Schloss“.
Die zweite Version ist wesentlich profaner. „Ache“ bedeutet Bach und „Alm“ ist die Bergwiese.

Nun geht es am Albtrauf entlang weiter zum „Übersberg“ (776 m). Hier treffen wir auf eine Teerstraße und folgt ihr links zum Segelfluggelände. Der Weg führt um den Flugplatz durch den Wald und bald haben wir das Tagesziel, den „Stahlecker Hof“ erreicht.


3. Tag:
Stahleck - Genkingen
Strecke: ca. 20 km
Kartenmaterial:
Blatt Nr. F 524 – Bad Urach
Höhenmeter: ca. 250 m
Gehzeit: ca. 6 h


Ausgangspunkt:
Stahlecker Hof
Vor dem Stahlecker Hof findet sich das Wanderzeichen „rote Gabel“. Diesem folgen wir auf einem Wiesenweg in Richtung Ruine Stahleck. Am Waldrand stoßen wir dann wieder auf den Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins mit dem Zeichen “rotes Dreieck“.

Von der Ruine Stahleck (711 m) ist nicht mehr viel zu sehen, der Burggraben ist aber leicht erkennbar.

Nach ca. 30 Minuten Wanderung „rotes Dreieck“ erreichen wir den Eckfelsen (748 m) am Albtrauf. Von diesem Aussichtspunkt ist das Schloss Lichtenstein, Unterhausen, das Echaztal und im Hintergrund der Schönbuch zu sehen.
Kurze Zeit später kommen wir zur Ruine Greifenstein (753 m), einem Aussichtspunkt mit Schutzhütte und etwas weiter zum „Kleinen Greifenstein“ (737 m) ebenfalls mit guter Aussicht.
Als nächstes erreichen wir Holzelfingen und wandern dem Zeichen „rotes Dreieck“ folgend durch den Ort. Wir gehen auf der Honauerstraße und der Brühlstraße.

Alternative:
Wir wandern am Friedhof entlang auf dem „Burgenweg“ und kommen zu einem schönen Spielplatz mit Grillplatz und Schutzhütte. Von dort geht es nach dem Zeichen „blaues Dreieck“ am Trauf entlang weiter, bis wir wieder beim Biegel (738 m) auf den HW 1 „rotes Dreieck“ stoßen. Der Weg mit dem „blauen Dreieck“ führt hinunter nach Unterhausen. Wir bleiben aber auf der Höhe und wandern in Richtung Traifelberg.

Die nächsten Aussichtspunkte sind der Rötelstein (769 m) und der Locherstein (795 m).
Nun geht es hinunter zum Traifelberg. Durch Wald und eine Waldsiedlung erreichen wir die Bundesstraße, die von Engstingen nach Reutlingen führt. Hier am Traifelberg überqueren wir die Straße bei der Gaststätte.
Auf der anderen Seite sieht man schon den Skilift. An diesem wandern wir vorbei und danach geht es stetig, aber nicht steil bergan in Richtung Schloss Lichtenstein.
Vor dem Schloss erreicht man das „Hauff-Denkmal“. Von diesem Aussichtspunkt sieht man die zurückliegende Wegstrecke vom Eckfelsen über den Trauf bis zum Schloss Lichtenstein.

Vom Denkmal aus gehen wir den Weg an der Burgmauer vorbei zum Haupteingang des Schlosses. Zunächst sieht man die Nebengebäude, das eigentliche Schloss ist über eine Brücke zu erreichen.

Die Besichtigung des Schlosses ist sehr zu empfehlen. Vom Burghof aus hat man auch eine wunderbare Aussicht.

Schloss Lichtenstein:
1837/42 wurde das romantische Schloss aufgrund des Romanes „Lichtenstein“ (Autor: Wilhelm Hauff) erbaut. Es befindet sich auf einem steilen Felsen über dem Echaztal. Zusammen mit dem oberbayrischen Neuschwanstein gehört Lichtenstein wohl zu den bekanntesten Burgenneuschöpfungen des vorigen Jahrhunderts.

Weitere Informationen:
www.schloss-lichtenstein.de

Der weitere Verlauf der Wegstrecke am Albtrauf entlang „rotes Dreieck“ ist von einigen wunderbaren Aussichtsfelsen geprägt, z.B. der Gießstein (788 m).
Vom Schloss Lichtenstein bis zu der Nebelhöhle sind es ca. 4,5 km. Das „rote Dreieck“ führt Sie sicher zum Ziel.

Alternative:
Vom Schloss Lichtenstein ist auch ein direkter Weg ausgeschildert. Dieser Weg ist ca. 2 km kürzer, bietet aber nicht die schönen Ausblicke.


Nebelhöhle:
Die Nebelhöhle ist eine der schönsten Tropfsteinhöhlen der Schwäbischen Alb. Selbst Kurfürst Friedrich I. von Württemberg besuchte 1803 die Nebelhöhle und verhalf ihr so zu einiger Berühmtheit. Auf insgesamt 380 Meter Länge kann man zauberhafte Tropfsteingebilde bewundern. Auch im Hochsommer Jacke oder Pulli nicht vergessen - bei einer immer gleich bleibender Höhlentemperatur von 10 ° Celsius kann es einen auch an heißen Tagen leicht frösteln!

Weitere Informationen:
www.sonnenbuehl.de

Der Weg nach Genkingen ist gut ausgeschildert. Die Strecke verläuft einige Zeit entlang der Zufahrtstraße zur Nebelhöhle und anschließend durch den Wald.


Durch Genkingen verläuft die europäische Wasserscheide. Früher, d.h. bevor die Kanalisation diesen Umstand änderte, lief das Wasser aus den Regenrohren des Rathauses auf der einen Seite in Richtung Donau und auf der anderen Seite in Richtung Rhein.
Entlang der Europäischen Wasserscheide bieten wir Ihnen ebenfalls ein Wanderprogramm an, das von Villingen im Schwarzwald quer über die Schwäbische Alb nach Ellwangen führt.
Genkingen haben wir als Etappenziel ausgewählt, weil alle anderen Versuche an einen passenden Übernachtungsort zu kommen, nicht erfolgreich waren. Dieses Problem hatten auch andere Beschreiber der Wanderstrecke entlang des Hauptwanderweges 1.
Um dieses Problem zu lösen, haben wir wieder einen Transfer eingebaut. Unser Vertragshaus, das Hotel Sonnenbühl in Willmandingen, holt Sie in Genkingen ab und bringt Sie am anderen Tag dort wieder auf die Strecke. Dadurch können Sie wieder zweimal in einem Hotel übernachten.

Weitere Informationen:
www.sonenbuehl.de


4. Tag:
Genkingen - Willmandingen
Strecke: ca. 12 km
Kartenmaterial:
Blatt Nr. F 523 – Tübingen/Reutlingen
Höhenmeter: ca. 330 m
Gehzeit: ca. 3,5 h

Ausgangspunkt:
Vom Hotel aus werden Sie zum Ausgangspunkt nach Genkingen gefahren.
Die Tour beginnt beim Rathaus (771 m) und führt auf der Gönninger Straße zur Öschinger Straße – hier sehen wir das Wanderzeichen „rotes Dreieck“ – und gehen auf dem Teersträßchen bergan. Die Straße geht in einen Schotterweg über.
Vor dem Waldrand kommen wir an eine Kreuzung, dort gehen wir in den unteren Waldweg. Auf einem Fußpfad geht es bergab durch den Wald. Nach dem Wald sehen wir eine weite Schafweide und den Roßberg. Nun müssen wir ca. 1 km auf der Straße bis zum Wanderparkplatz Roßberg zu wandern.
Von hier folgen wir dem „blauen Dreieck“, das uns den Wald hinauf zum Roßberg führt.

Roßberg:
(869 m) Zum 25jährigen Jubiläum des Schwäbischen Albvereins im Jahre 1913 wurden Wanderheim und Aussichtsturm auf dem Roßberg als eine Einheit erbaut; die damals ganz moderne Massivbetonbauweise bereitet heute einige bauliche Sorgen. Der Roßberg ist eine nur 100 m hohe Kuppe auf dem weiten Roßfeld, das sich als weite, geschwungene Hochwiese ringsherum erstreckt und viele Ausblicke ins Land bietet. Stützpunkt für Wanderungen zwischen Echaz, Steinlach und Starzel, am Albtrauf und auf der Hochfläche; gelegentlich Alpensicht. An der Westecke des Berges ist das Quenstedt-Denkmal (Erforscher der Geologie der Schwäbischen Alb). Das Wanderheim ist bewirtschaftet, Dienstag ist Ruhetag.

Um wieder auf die Strecke mit dem „roten Dreieck“ zu kommen, wandern wir denselben Weg bis zum Wanderparkplatz zurück.
Ab dem Wanderparkplatz folgen wir wieder dem „roten Dreieck“. Zunächst geht es steil im Wald bergab – auf einem gut ausgebauten Weg.
Bei der Schutzhütte Hirschhäusle (650 m) beginnt der etwas anstrengende Aufstieg auf den Bolberg.

Achten Sie bitte darauf, dass die Strecke, wenige Minuten nach der Hütte nach rechts als Fußpfad vom Weg abführt. Nach ca. 40 bis 45 Minuten ist der Bolberg (880 m) erreicht. Es handelt sich um eine herrliche Aussichtsfläche mit Schutzhütte, Grillplatz und Ruhebänken.
Die weit reichende Sicht zeigt die höchsten Höhenrücken der Alb, den Albtrauf, den Roßberg und in der Ferne kann man die berühmte Wurmlinger Kapelle erkennen.
Vom Aussichtspunkt gehen Sie ein Stück zurück und folgen dann auf gemütlichem Weg der „roten Gabel“ hinunter nach Willmandingen.

Da die Wandertour heute nicht sehr lange dauert, haben Sie die Möglichkeit sich ein wenig von den Strapazen der letzten Tage auszuruhen. Das Hotel stellt Ihnen gerne Fahrräder zum Erkunden der näheren Umgebung zur Verfügung.
Nicht weit von Willmandingen ist das Dorf Melchingen, dessen Theater „Lindenhof“ überregional bekannt ist. Ein Besuch ist immer empfehlenswert. Im Hotel werden Sie gerne über die Aufführungen beraten. Der Transfer zum Theater wird von den rührigen Hotelbetreibern, der Familie Reum, gerne übernommen.

Weitere Informationen:
www.theater-lindenhof.de


5. Tag:
Willmandingen Jungingen
Strecke: ca. 23 km
Kartenmaterial:
Blatt Nr. F 523 – Tübingen/Reutlingen
Höhenmeter: ca. 550 m
Gehzeit: ca. 6,5 h

Ausgangspunkt:
Vom Hotel aus wandern wir zunächst in die Ortsmitte von Willmandingen und gehen nach der Kirche in die Bolbergstraße, später links ab in die Thomastraße und dann in den Filsenbergweg.
Nun führt uns ein Teersträßchen rechts ab und leicht bergan. Am Wanderparkplatz gehen wir vorbei und treffen nun wieder auf den Hauptwanderweg 1 mit dem „roten Dreieck“.
Der Weg führt nun durch den Wald. Unterwegs kommen wir am Buchbrunnen, einer Quelle mitten im Laubwald vorbei. Eigentlich ein idealer Rastplatz.
Nun folgt ein zehnminütiger Anstieg zum Aussichtspunkt „Riedernberg“ (852 m), Heidenburg aus der Hallstadtzeit 600 – 400 vor Chr. mit Schutzhütte und Grillplatz.
Hier gibt es Aussichten auf den Roßberg, auf Thalheim und den Dreifürstenstein.
Weiter geht es bergab, zunächst auf einem Fußpfad, später auf einem Waldweg.

Achtung:
Am Waldende führt das „rote Dreieck“ rechts ab.

Der Fußpfad wird von einem Bächlein begleitet und unten treffen wir auf die Straße die von Thalheim nach Melchingen führt. Diese überqueren wir und kommen nun nach Thalheim.
Der HW 1 mit dem „roten Dreieck“ führt oberhalb des Ortes vorbei. Vor uns liegt der Farrenberg (Flugplatz) und ihm gegenüber sieht man die Trauffortführung bis zum Dreifürstenstein.
Auf einem Teersträßchen wandern wir, leicht bergan, bis zum eigentlichen Bergfuß. Hier beginnt der teilweise steile Aufstieg auf den Dreifürstenstein. Aber bald ist auch diese Anstrengung und ca. 300 Höhenmeter geschafft. Oben angekommen entschädigt ein schöner Weg für die Mühen des Aufsteigens.

Der Weg führt zuerst durch den Wald und später an der Traufkante entlang. Nicht weit von hier befindet sich der berühmte Mössinger Erdrutsch am Hirschkopf. Allerdings können wir hiervon auf unserer Tour leider nichts sehen.

Aussichtspunkt Dreifürstenstein:
In vergangenen Zeiten stießen hier drei Fürstentümer aufeinander. Es waren die Fürstentümer Württemberg, Hohenzollern und Fürstenberg. Die Sage erzählt, dass sich an diesem Platz die drei Fürsten zu einer Verhandlung trafen und hierbei jeder auf seinem Fürstentum sitzen konnte.
Der alte Grenzstein steht vor der neu renovierten Schutzhütte. Die Aussicht ist überwältigend.
Sie sehen den Raichberg mit dem Sendeturm, die Burg Hohenzollern auf dem Zeugenberg, dahinter der Plettenberg (1005 m) und im Hintergrund die Höhen des Schwarzwaldes und, rechtsseitig, der Vogesen.
Man sieht auf die Beurener Heide, die Städte Hechingen, Tübingen, in der Ferne den Großraum Stuttgart mit dem Fernsehturm und zwischendrin auch die Wurmlinger Kapelle.

Der weitere Verlauf unserer Wanderung orientiert sich nun zumeist an der Traufkante der Albhochfläche. Immer wieder kommt man an schöne Aussichtspunkte, z.B. auf den Brunnengrat (850 m).
Beim Aussichtspunkt „Kohlberg“ (653 m) mit Schutzhütte und Grillplatz, befinden wir uns schon über Jungingen, unserem heutigen Etappenziel.
Das nächste Ziel ist die ehemalige Burg „Eineck“. Dann geht es steil hinab nach Jungingen. Die letzte Strecke ist geprägt von der typischen und unter Naturschutz stehenden Wacholderheide und einem kleinen Anstieg hinauf auf das „Bürgele“, einem weiteren Aussichtspunkt.

Jungingen:
(597 m / ca. 1800 Einw.) Jungingen im Killertal ist eine selbstständige Gemeinde, die sich aus einem Bauerndorf über die Textilbranche recht früh zu einem kleinen Zentrum der feinmechanischen Industrie entwickelt hat. Die kleine gesunde Gemeinde bietet eine lebenswerte Infrastruktur mit Hallen- und Freibad, einem kleinen Heimatmuseum u.v.m. Sehenswert ist die Wallfahrtskirche St. Sylvester und manche Fachwerkgebäude im Ort.

Weitere Informationen:
www.jungingen.de


6. Tag:
Abreise