Via Claudia
Augsburg - Verona 2017

Radtour ohne Gepäck (12 Tage)
  Radfahren ohne  Gepäck auf der Via Claudia Von Augsburg nach Verona:
Es begann vor circa 2000 Jahren – der römische General Drusus, Adoptivsohn von Kaiser Augustus, erkannte im Laufe seiner militärischen Laufbahn die große Bedeutung einer guten, schnell passierbaren  Wegverbindung von den nördlichsten Provinzen ans Mittelmeer. Dafür galt es, eine Passstraße in den Alpen zu errichten.
Dieses gewaltige Bauwerk, die
Via Claudia Augusta, wurde nach einer Bauzeit von rund 60 Jahren fertig gestellt − eine wahre Meisterleistung der antiken Ingenieurskunst. Damit schufen die Römer die erste echte Gebirgsstraße über den Fern- und Reschenpass.
Heute ermöglicht die
Via Claudia Augusta den Radfahrern eine der bemerkenswertesten Alpenüberquerungen und erlaubt es gleichzeitig, den einstigen Herrschaftsbereich der Römer von seinen schönsten Seiten kennen zu lernen.
Und dies – aufgrund der organisierten Transfers über die beiden Passübergänge – ohne besondere Anstrengungen.
Und wenn Sie schließlich Verona, das Ende Ihrer Tour erreichen, haben Sie die Möglichkeit den Spuren Shakespears zu folgen und in die Welt von „Romeo und Julia“ einzutauchen.
Gesamtstrecke ca. 505 km
 
 

Programm:
1. Tag: 
Anreise nach Augsburg, Begrüßung, Ausgabe der Fahrräder (bei Bedarf)
2. Tag: 
Augsburg-Landsberg, ca. 50 km
3. Tag: 
Landsberg - Schongau, ca. 45 km
4. Tag:
Schongau - Füssen/Schwangau, ca.
40 km
5. Tag:
Füssen/Schwangau - Imst,ca. 40 km,
6. Tag:
Imst - Burgeis/Mals/Glurns, ca. 45 km
7. Tag:
Burgeis/MalsGlurns - Meran, ca. 65 km
8. Tag:
Meran – Region Kalterer SeeAuer, ca. 50  km
9. Tag:
Auer/Region Kalterer See – Trient. ca. 50 km
10. Tag:
Trient – Belluno Veronese, ca. 55 km
11. Tag:
Belluno Veronese – Verona, ca. 55 km
12. Tag:
Individuelle Heimreise


Leistungen:

11 Übernachtungen mit eichhaltigem  Frühstücksbuffet
Zimmer mit DU/WC oder Bad (teils TV, Telefon)
Gepäcktransfer zum Tagesziel
Huckepack-Transfers über Fernpass und Reschenpass
Ausführliche Tourinformationen und Reiseunterlagen
Ortstaxe in allen Unterkunftsorten
Tourophon täglich zwischen 9 und 18 Uhr

Preis pro Person
Hotels der 3-Stern Kategorie
Doppelzimmer 1.289,00 €
Doppelzimmer 1.325,00 €
bei Anreise ab 15. 05.2017

Doppelzimmer 1.345,00 €
bei Anreise ab 05. 08.2017


Einzelzimmerzuschlag278,00 €
Halbpension 305,00 €

Anreise:
Jeden Samstag zwischen 01.05. und 15.09.2017

Extras:
Fahrradmiete (inkl. 14 l Gepäcktasche und Rep. Kit) Euro 95,00

Elektro Fahrrad Euro 190,00

Zusatznacht
in Augsburg/Verona Euro 68,00/73,00 €
Einzelzimmer  93,00/111,00 €

Vor/Rücktransfer -  Verona Augsburg
Di, Mi, Fr, So 165,00 €



 

 

Tourenverlauf:

1. Tag:
Zu Gast in der römischen Provinzhauptstadt "Augusta Vindelicorum"

2. Tag:
Der Name der Stadt Augsburg geht auf die römische Provinzhauptstadt Augusta Vindelicorum zurück, die 15 v. Chr. unter Kaiser Augustus gegründet wurde. Bekannt wurde Augsburg allerdings als "Fugger-Stadt". So ist ein Besuch in der Fuggerei, dem ältesten noch heute genutzten sozialen Wohnbau der Welt fast Pflicht. Der Weg nach Landsberg steht unter dem Motto "gemütliches Einradeln auf völlig flachem Terrain". 

3. Tag:
Am Horizont kann man jetzt bereits die nahenden Alpen ausmachen. Zunächst können Sie aber alle Sinne noch auf das Erleben der einmalig schönen Landschaft der Region Pfaffenwinkel richten.
Schongau wartet auf mit einer malerischen Altstadt und der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer.

4. Tag:
Nach dem Abschied von Schongau führt der Weg weiter entlang dem Lech Richtung Tirol. Noch vor der Grenze zu Österreich wartet bei Füssen das "Märchenschloss" Neuschwanstein auf seine Besucher.

5. Tag:
Die Route führt zunächst von Füssen nach Reutte. Von dort aus bringen wir Sie per kräfteschonendem Transfer über den Fernpass. Vom Schloss Fernstein aus radeln Sie dann via Nassereith durch das malerische Gurgltal weiter bis Imst. Ein "bieriges" Erlebnis erwartet Sie auf Schloss Starkenberg mit seiner traditionsreichen Privatbrauerei.

6. Tag:
Gut gestärkt radeln Sie zunächst von Imst in die Bezirkshauptstadt Landeck. Ab Landeck gelangen Sie per organisiertem Transfer nach Nauders, wo Sie wenig später am Reschenpass die Grenze nach Italien und damit den Alpenhauptkamm überqueren. Vorbei am Reschenstausee mit einem der bekanntesten Fotomotive Südtirols – dem versunkenen Kirchturm von Altgraun – radeln Sie bergab Richtung Mals. Genießen Sie den ersten Abend in Südtirol in den alten Gässchen des Ortes.

7. Tag:
Nun gilt es, den gesamten Vinschgau zu durchqueren. Dabei führt der Weg von rund 1.200 m Seehöhe in Burgeis hinunter auf 350 m Seehöhe in Meran. Oft folgen Sie dabei direkt dem Lauf der Etsch.
Vom Startort aus führt diese Genusstour zunächst hinunter in die kleinste Stadt des Alpenraumes nach Glurns. Über die Marmorstadt Laas erreichen Sie dann Naturns und schließlich – vorbei an der markanten Burg Kastelbell – die Kurstadt Meran. Entspannen Sie sich hier bei einem abendlichen Rundgang an der Passerpromenade inmitten einer subtropischen Pflanzenwelt.

8. Tag:
Viel Staunenswertes liegt an dieser Strecke: der berühmte Schnatterpeckaltar in der Kirche zu Niederlana, der höchste Kirchturm Südtirols in Terlan sowie zahlreiche Burgen und Ruinen auf beiden Talseiten. Und – nach der Möglichkeit für einen kurzen Abstecher in Südtirols Hauptstadt Bozen bietet sich am Kalterer See eine erstklassige Gelegenheit zur Abkühlung eventuell müde gewordener Radlerbeine.

9. Tag:
Weiter führt die Route zunächst entlang der Etsch durch Obstgärten bis Salurn, wo das deutschsprachige Südtirol endet. Das Ende der Etappe ist dann in Trient, wo Sie von der sehr sehenswerten Altstadt mit Dom und Schloss Buonconsiglio empfangen werden.

10. Tag:
An Kanälen des Etsch Flusses führt der Weg sehr angenehm über Städtchen wie Rovereto, Pilcante und Avio weiter bis in die kleine Ortschaft Belluno Veronese. Hier – so sagen Feinschmecker – wird seit dem 15. Jahrhundert der edelste Tropfen Wein ganz Italiens angebaut. Obwohl Veronese gerade einmal 6 Kilometer Luftlinie vom Gardasee entfernt liegt, bleibt hier das touristische Treiben größtenteils aus. Genießen Sie das ländliche Ambiente dieses Ortes bei einem guten Glas Wein.

11. Tag:
Verona quasi schon vor Augen ist zunächst nochmals ein kleiner Anstieg hinauf nach Rivoli Veronese zu bewältigen, bevor dann nach einigen weiteren gemütlichen Kilometern entlang dem Etsch Fluss die Stadt von Romeo & Julia erreicht ist. Viel Vergnügen beim Flanieren, Entdecken, in der Arena oder einfach beim Genießen …

12. Tag: Individuelle Heimreise oder Verlängerung

Kurz & bündig / Besonderheiten:
Größtenteils asphaltierte Rad- und Wirtschaftswege (kurze Stücke auch Schotterbelag) sowie wenig befahrene Nebenstraßen und Ortsdurchfahrten; Shuttle-Transfers zur gemütlichen Bewältigung der 2 Pass-Übergänge; geeignet für Kinder ab ca. 12 Jahre (entsprechende Radfahr-Begeisterung vorausgesetzt)



 

Impressionen:




























 









 




 






 

 
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