Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Saalfeld 2.
Tag:
Saalfeld - Bad Blankenburg, 20 km
3. Tag:
Bad Blankenburg - Sitzendorf, 14 km
4. Tag:
Sitzendorf - Rottenbach (12,5 km) -
Paulinzelle (7,0 km) - per Bahn oder Bus
nach Ilmenau, Übernachutung
5. Tag:
Ilmenau - Stützerbach, 17,7 km
6. Tag:
Stützerbach - Schleusingen, 16,8
km
7. Tag:
Schleusingen - Kloster Veßra und
Freilichtmuseum - Themar, 12,6 km 8.
Tag:
Themar - Rohr - Meiningen, 17 km
9. Tag:
Individuelle Abreise
Leistungen:
 |
8
Übernachtungen in
Mittelklassehotels und Gasthöfen
im Doppelzimmer mit Dusche/WC
inkl. Frühstück |
 |
1 x Begrüßungsschluck |
 |
Gepäcktransfer zu den
jeweiligen Unterkünften |
 |
5 Wanderkarten je Zimmer |
Reisepreis:
pro Person
im DZ 498,00
EZ-Zuschlag 96,00
Mindestteilnahme 2 Personen
pro Person im DZ 468,00
(ab 4 Personen)
Rückfahrt Meinigen-Saalfeld
mit der Bahn, schnellste Verbindung
2 Stunden, 07 Minuten.
Fotos:
Deutsche Zentrale Tourismus
Thüringer Tourismus GmbH,
Gemeinde Schmiedefeld
Bertold Jetschke, Landsberg
 |
Sie
können sich das Angebot auch
ausdrucken |
Wir bedanken uns für die Mitarbeit bei
folgende Personen und Institutionen:
Thüringer Tourismus GmbH
Wanderzentrum Bad Blankenburg
Bahnhofstraße 40
Herr Dr. Erich Krauß
03 67 41 / 31 42
Herr Jürgen Theile
03 67 41 / 4 01 29
Herr Hubert Strelow
03 67 41 / 23 56
Gemeinde Sitzendorf,
Gemeinde Rottenbach für die
Wegbeschreibung Rottenbach nach
Paulinzella,
Frau Wagner vom Kloster Veßra für die
freundlichen Auskünfte vor Ort,
Herrn Seeber, Wanderwart in Meiningen
für die Wegbeschreibung Themar -
Meiningen

Hausschmuck
in Ilmenau
Fahrzeiten mit der Bahn nach
Saalfeld (schnellste Verbindung):
| Berlin |
2 Std. |
461 Min. |
| Dortmund |
4 Std. |
57 Min. |
| Hamburg |
4 Std. |
36 Min. |
| Köln |
5 Std |
09 Min. |
| Stuttgart |
4 Std |
06 Min. |
| München |
2 Std |
53 Min. |
Fahrzeiten mit der Bahn ab Meiningen (schnellste
Verbindung):
| Berlin |
4 Std. |
31 Min. |
| Dortmund |
4 Std. |
57 Min. |
| Hamburg |
5 Std. |
09 Min. |
| Köln, |
4 Std |
43 Min. |
| Stuttgart |
4 Std |
31 Min. |
| München |
3 Std |
43 Min. |
|
Tourenverlauf
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Saalfeld, Empfehlenswert
ist - falls es die Zeit zulässt - eine
Wanderung nach Rudolstadt zur
Heidecksburg

oder Besichtigung der Saalfelder
Feengrotten, Übernachtung
Romanik:
Marktapotheke aus dem Jahre
1180
2. Tag:
Von Saalfeld nach Blankenburg erleben Sie
schöne Aussichten bei gemäßigten Auf-
und Abstiegen.
Zunächst geht es von der Altstadt auf
der Friedhostrasse und der
Wittmannsgereuther Strasse durch das
Wittmannsgereuther Tal zum Mellestollen
und in den Weiler Wittmannsgereuth hinein
(Weg mit blauem Dreieck auf weißem Grund).
Das Naturschutzgebiet
Dittmannsgereuth ist Rückzugsgebiet für
Fledermäuse. Über Dittrichshütte
nach nach Dittersdorf und zur
Hünenkuppe. Weiter über Eberstein,
durch das Werretal nach Bad Blankenburg, Übernachtung
Sehenswert in Blankenburg
Im 11. Jh. wurde sie als kleine
Pfarrkirche gebaut, ab 1252 als
Zisterzienser-Klosterkirche erweitert.
1532 ging der Besitz des Konvents an den
Grafen über, später wurde St.
Bartholomäus wieder Gemeindekirche. Die
Jahrhunderte haben (bauliche) Spuren
hinterlassen: die Kanzel stammt aus der
Renaissance, die Altarwand aus dem Barock
und die Orgel aus der Ogelbewegung 1932.
Die Burg
Greifenstein ist eine
der größten Feudalburgen Deutschlands.
Auf dem Hausberg gelegen, ist die Burg
umgeben von einem einzigartigen
Naturschutzgebiet, das nicht nur zum
erholsamen Wandern einlädt.
Die Blütezeit erlebte das ehemalige
Schloss Blankenburg, diese Bezeichnung
war bis ins 17. Jahrhundert üblich, im
13. und 14. Jahrhundert. Damals
residierten die Schwarzburg-Blankenburger
Grafen.
Heute bemüht sich der Verein
Greifenstein-Freunde e.V. um die
Erhaltung der Burg.
Burgruine "Hoher
Schwarm"
Zusammen mit der Nikolaikirche bildete
die Burg einst das Zentrum der ummauerten
Stadt. Konzipiert wurde sie als festes
Haus der Grafen von Schwarzburg um 1300.
Auf dem Wohnturm befand sich damals noch
ein gotisches Walmdach. Die Burg wurde
zwischenzeitlich als Vogtei genutzt und
ist seit Mitte des 16. Jahrhunderts Ruine.
Die Burgruine "Hoher Schwarm"
ist das Wahrzeichen Saalfelds.

3. Tag:
Heute wandern Sie in das
Schwarzatal, zur Schwarzburg und über die
Schwarza zu einer kleinen Kapelle.

An der Jugendherberge vorbei wandern Sie
zum Schlossbergareal hinauf. Sehenswert
ist der Kaisersaal. Hier
unterzeichnete Reichspräsident Friedrich
Ebert am 11. August 1919 die Weimarer
Verfassung.

Bei einem empfehlenswertern Rundgang
schauen Sie sich die Schlossruine, das
Torhaus, den Schlossbrunnen und den
Fürstlichen Kräutergarten"
an.
Anschließend zur Schwarza hinab und nach
Sitzendorf, bekannt durch
die Porzellanmanufaktur und einem
Bauernmuseum, Übernachtung

Der Kaisersaal Schloss Schwarzburg in
Sitzendorf wurde 1695 erbaut. Sein
Parterre dient als Orangerie, im
Obergeschoss befindet sich ein großer
Festsaal mit den bemerkenswerten
Darstellungen Deutscher und
Byzantinischer Kaiser.
Der Kaisersaal ist von einer
Parkanlage umgeben, die nach Vorlagen aus
dem Jahr 1744 nachgestaltet wurde.
Führungen
nach telefonischer Anmeldung : Tel.:
036730/ 35954
oder 32955

4. Tag:
Von Sitzendorf zum Bismarckturm
und zur Fasanerie nach Trippstein. Hier auf dem
Wanderweg (Grüner Punkt auf Weißem
Grund) nach Bechstedt zum Rottenbacher
Park und nach Rottenbach hinein.
Von hier auf dem Klosterweg (Grünes
Kreuz) zur Rottenbacher Kirche. In ihr
befindet sich ein Holzschnitzaltar von
1498 aus der Werkstatt Valentin
Lendenstreich aus Saalfeld (Besichtigung
nur nach Vereinbarung). Anschließend
geht es bis zur Wegegabelung im Flurteil
"Meura", am Viadukt vorbei,
entlang der Bahnlinie. Nach ein paar
Metern kommt leicht rechts gehend ein
kurzer (ca. 80m) steiler Anstieg. Oben
angekommen erwartet den Wanderer eine
Bank zum Verweilen |
Weiter auf
geradem Wanderweg ist Milbitz bald in
Sicht. Oberhalb der Kirche ist ein
Rastplatz mit schönem Blick auf den Ort.
Am Eichberg entlang bis kurz nach dem
Wasserwerk nimmt man den rechten Weg. Dem
Wiesenweg folgend, nach ca. 500 m den
großen Bogen laufend, wird kurz vor der
Fahrstraße am Schlagbaum rechts
abgebogen. Bald bietet sich ein
wundervoller Blick auf die
bewirtschafteten ehemaligen Klosterteiche.
Auch hier lädt eine Sitzgruppe zum
Verweilen ein. Weiter geht es dann auf
einem breiten forstwirtschaftlichen
Fahrwege bis Paulinzella. Dem kleinen
Bächlein "Rottenbach" folgend,
ist die Klosterruine
Paulinzella schon bald in
Sicht. 
Unweit der Klosterruine befindet sich das
Jagdschloss mit dem informativen Museum
zur Kloster-, Forst- und Jagdgeschichte.
In dem Jagdschloss befindet sich
außerdem die Tourist-Information der
Gemeinde".
Zwischen 1102 und 1105 gründete
Paulina, eine thüringisch sächsische
Adlige, im Rottenbachtal ein Benediktiner-Kloster,
das aus wenigen Holzhütten und einer
kleinen Kapelle bestand. Nach 1105/1106
begann der Bau des jetzigen Klosterkomplexes.
1124 erfolgte die Weihe der Klosterkirche.
Der letzte Bauabschnitt wurde gegen Mitte
des 12. Jahrhunderts vollendet.
Die Reformation bereitete dem Kloster ein
jähes Ende. 1534 wurde es aufgehoben.
Seit 2004 gehört die Klosterruine Paulinzella zu einem
der fünf Modellstandorte in Thüringen,
die im Rahmen eines europäischen
Transromanica- Projektes international
vermarktet werden sollen.
Mit
dem Zug oder dem Bus nach Ilmenau (Fahrzeit ca.
eine Stunde), Übernachtung in Ilmenau..
5. Tag:
Von Ilmenau geht es auf dem Goetheweg
Richtung Stützerbach.
Der Goethewanderweg beginnt in Ilmenau am
Markt.

Das große lichte Eckzimmer im 1.
Stock des Amtshauses, in dem Goethe
wohnte und arbeitete, gehört jetzt zum
Museum der Stadt, das über Goethes
Wirken in und um Ilmenau informiert.
Weiter geht es vom Markt durch die
Obertorstraße zum Friedhof.
In unmittelbarer Nähe des Eingangs
befindet sich die Grabstätte Corona
Schröters, der schönen und am Weimarer
Hof gefeierten Sängerin und
Schauspielerin, der ersten Darstellerin
von Goethes "Iphigenie".
Der Weg führt nun durch die obere
Altstadt vorbei am Zechenhaus, auf dem
Mittleren Berggrabenweg durch lichten
Laubwald zum Schwalbenstein. Hier lädt
eine Schutzhütte zur Rast und zur
Ausschau ein. Die Wanderung geht weiter
zur Waldgaststätte "Schöffenhaus"
und danach über den Emmafelsen bergab
nach Manebach zum Haus des
Kantors. In Manebach wird das Tal
durchquert und am gegenüberliegenden
Hang beginnt der Aufstieg auf steilem
Pfad über den Großen Hermannstein zur
Jagdhütte am Kickelhahn.
Nach einem letzten steilen Aufstieg ist
der Gipfel des 861 m hohen Kickelhahnes erreicht. Der
24 m hohe Aussichtsturm bietet einen
herrlichen Rundblick über den Thüringer
Wald und dessen Vorland. Das Berggasthaus lädt zur
Einkehr ein.
Nun beginnt der Abstieg vorbei am Jagdhaus
Gabelbach (Museum zu Goethes
naturwissenschaftlichen Studien) und dem
Romantik Berg- und Jagdhotel Gabelbach
über die Hirtenwiese, von da über die
Landstraße nach Neustadt hinab ins
malerische Schortetal zum Knöpfelstaler
Teich. Von dort ist es nicht mehr weit
zum Finsteren Loch. Dort beginnt der
Aufstieg zum Gasthof "Auerhahn".
Das Goethemuseum in Stützerbach

(Gundlachsches Haus)
mit Glasbläserstube - und damit das Ziel
der Wanderung - ist von hier aus in
wenigen Minuten erreicht, Übernachtung
im Luftkurort Stützerbach
6. Tag:
Von Stützerbach geht es auf dem
Wanderweg ((Grünes Dreieeck auf weißem
Grund) Richtung Schmiedefeld. Nach 2 km
hat man den Rennsteig erreicht, der in der
kleinen Ortschaft Hörschel an der Werra
beginnt und nach 168 km in Blankenstein
an der Saale endet.

In Schmiedefeld gibt es viele
Einkehrmöglichkeiten.
Von der Touristinformation (ortsmitte)
zur Sportplatzstrasse und zur
Ruppbachstrasse. Zunächst auf dem
Wanderweg (Blauer Balken auf weißem
Grund) und nach 3 km bei einer
Weggabelung links auf den Wanderweg (Grüner
Kreis auf weißem Grund) in das Vessertal
und nach Breitenbach. Nach 4 km hat man Schleusingen erreicht,
Übernachtung.

Die Bertholdsburg - bedeutendster
Profanbau im Südthüringer Raum - ist
das Wahrzeichen der Stadt Schleusingen am
Südabhang des Thüringer Waldes.
Die Burg wurde zwischen 1226 und 1232
unter Poppo dem
VII. von Henneberg erbaut.
Ihren Namen erhielt die Burg nach Berthold VII. (um 1272 -
1340), dem bedeutendsten Vertreter der
Henneberger im Mittelalter.
|
7. Tag:
Nach einem Rundgang durch Schleusingen
mit dem schönen Markplatzu geht es zur 
Hildburghauser Strasse, zum Gewerbegebiet
und nach Rappeldsdorf. Hier auf den
Wanderweg, der nördlich in den Wald
führt. Am Ende des Weges links einbiegen,
bei der nächsten Kreuzung rechts
abbiegen, dann links zur Kornitzrode. Am
Reitergestüt vorbei zum Kloster Veßra und dem
Freilichtmuseum.

Das 1131 gegründete Hauskloster der
Henneberger Grafen entwickelte sich bis
zur Reformation zur bedeutendsten
monastischen Einrichtung im Henneberger
Land und war als politischer und
ökonomischer Mittelpunkt auch
kulturelles Zentrum mit überregionaler
Ausstrahlung (Bau- und Buchkunst,
Geschichtsschreibung, Astronomie,
Gartenkultur). Auf dem 6 ha großen
heutigen Museumsgelände, das noch
vollständig mit der alten Klostermauer
umgeben ist, befinden sich als
denkmalgeschützter Baukomplex romanische
und gotische Klostergebäude (u. a. Ruine
der spätromanischen Klosterkirche,
Klausurgebäude und Kreuzgangrest,
Hennebergische Grabkapelle, Torturm,
Torkirche, Ausstellung zur
Klostergeschichte) sowie die seit dem 16.
Jahrhundert entstandenen und später oft
veränderten Wirtschaftsgebäude des
späteren Domänenbetriebes.
Vom Kloster Veßra sind es noch 2,5 km
bis Themar, Übernachtung
8. Tag:
Von Themar auf die Römhilder Strasse und
auf den "blau" gezeichneten Weg
zur Brunnenleite (Ruine Ottilienkapelle).
Weiter nach Henfstedt (historische
Steinbogenbrücke) und entlang des
Werraradweges (2 km) bis Leutersdorf.
Hier zur Hauptstrasse über die Werra und
in den Wald zum Brückental und zur
Kreyenberg-Hütte. Weiter in das
Schmaltal, am Kienberg (444 m hoch)
vorbei und auf dem Kelten-Erlebnisweg zur
Wüstung Hofteich. Durch den Rohrer Wald
auf dem Kelten-Erlebnispfad zum Kloster Rohr.
Der Edle Adalbert von Rohr aus der
Familie der Abensberger Babonen schenkte
1133 nach kinderloser Ehe sein Besitztum
an den Regensburger Bischof, damit in
Rohr ein Kloster für
Augustinerchorherren gegründet würde.
Damals entstand eine romanische Basilika
mit einem massigen freistehenden Turm,
der bis heute die Silhouette der
Marktgemeinde Rohr prägt. Durch fromme
und gelehrte Pröpste wie Petrus Fries (1438-1455)
und Johannes Peininger (1455-1493)
erlebte Rohr in der Folgezeit eine lange
Blütezeit.
Die romanische Kirche wurde seit 1438
restauriert und im Sinne der Gotik
umgebaut.
Die Stiftskirche erhielt 1618/20 eine
barocke Ausstattung und Stuckierung. Das
ursprüngliche Klostergeviert wurde im
Südwesten um eine zweite, größere
Quadratur erweitert. Doch der
Dreißigjährige Krieg hinterließ eine
Klosterruine, eine schadhafte Kirche und
einen zusammengeschmolzenen Konvent. Nach
1661 konnten mit kurfürstlicher Hilfe
die Klostergebäude wiederhergestellt
werden.

Sehenswert:
Michaeliskirche
Rohr
815-824 als Kirche eines
Benediktinerklosters erbaut (unter dem
Altarraum ist eine karolingische
Hallenkrypta erhalten) wurde St. Michael
später Pfalzkirche, Kirchenburg und im
17. Jh. evangelische Predigerkirche. Aber
in Rohr wurde auch Politik gemacht:
Anlässlich des Reichtags von 984 wurde
hier der von Heinrich dem Zänker "gekidnappte"
dreijährige Otto III. seiner Mutter
Theophanu zurückgegeben - und konnte so
die Reichsnachfolge antreten.

In Rohr
führt die Wanderung zunächst auf die
Meininger Strasse Grüner Balken auf
weißem Grund), unter der A 71 hindurch
zur Unterführung der Bundesstrasse 17
und zur Koppe. Hier links abzweigen auf
den Rhönwanderweg (Roter Balken auf
weißem Grund) zur Völlersruh (Kreuz).
Nun zur Hoßfeldhütte und durch das
Joachimstal nach Meiningen, Übernachtung
Sehenswert:
Schloss
Elisabethenburg;
mit Eisenbahn- Spielzeug- Sammlung

Schloss
Landsberg
Literaturmuseum Baumbachhaus,
Dampflokmuseum
9. Tag:
Individuelle Abreise oder Verlängerung
mit einem Theaterbsesuch in Meiningen
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