Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Saalfeld 2.
Tag:
Saalfeld - Bad Blankenburg, 20 km
3. Tag:
Bad Blankenburg - Sitzendorf, 14 km
4. Tag:
Sitzendorf - Rottenbach (12,5 km) -
Paulinzelle (7,0 km) - per Bahn oder Bus
nach Ilmenau, Übernachutung
5. Tag:
Ilmenau - Stützerbach, 17,7 km
6. Tag:
Stützerbach - Schleusingen, 16,8
km
7. Tag:
Schleusingen - Kloster Veßra und
Freilichtmuseum - Themar, 12,6 km 8.
Tag:
Themar - Rohr - Meiningen, 17 km
9. Tag:
Individuelle Abreise
Leistungen:
 |
8
Übernachtungen in
Mittelklassehotels und Gasthöfen
im Doppelzimmer mit Dusche/WC
inkl. Frühstück |
 |
1 x Begrüßungsschluck |
 |
Gepäcktransfer zu den
jeweiligen Unterkünften |
 |
5 Wanderkarten je Zimmer |
Reisepreis:
pro Person
im DZ 498,00
EZ-Zuschlag 96,00
Mindestteilnahme 2 Personen
pro Person im DZ 468,00
(ab 4 Personen)
Fotos:
Thüringer Tourismus GmbH,
Gemeinde Schmiedefeld
Bertold Jetschke, Landsberg
Fahrzeiten mit der Bahn
nach Saalfeld (schnellste
Verbindung)
| Berlin |
2 Std. |
46 Min. |
| Dortmund |
4 Std. |
58 Min. |
| Hamburg |
4 Std. |
39 Min. |
| Köln |
5 Std. |
14 Min. |
| München |
2 Std. |
53 Min. |
| Stuttgart |
2 Std. |
53 Min. |
Fahrzeiten mit der Bahn von Meiningen (schnellste
Verbindung)
| Berlin |
4 Std. |
05 Min. |
| Dortmund |
4 Std. |
36 Min. |
| Hamburg |
4 Std. |
55 Min. |
| Köln |
4 Std. |
26 Min. |
| München |
3 Std. |
42 Min. |
| Stuttgart |
4 Std. |
05 Min. |
Fotos:
Thüringer Tourismus GmbH,
Gemeinde Schmiedefeld
Bertold Jetschke, Landsberg
Wir bedanken uns für die Mitarbeit bei
folgende Personen und Institutionen:
Thüringer Tourismus GmbH
Wanderzentrum Bad Blankenburg
Bahnhofstraße 40
Herr Dr. Erich Krauß
03 67 41 / 31 42
Herr Jürgen Theile
03 67 41 / 4 01 29
Herr Hubert Strelow
03 67 41 / 23 56
Gemeinde Sitzendorf,
Gemeinde Rottenbach für die
Wegbeschreibung Rottenbach nach
Paulinzella,
Frau Wagner vom Kloster Veßra für die
freundlichen Auskünfte vor Ort,
Herrn Seeber, Wanderwart in Meiningen
für die Wegbeschreibung Themar -
Meiningen

Hausschmuck
in Ilmenau
|
Tourenverlauf
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Saalfeld,
Empfehlenswert ist - falls es die Zeit
zulässt - eine Wanderung nach Rudolstadt
zur Heidecksburg oder Besichtigung der
Saalfelder Feengrotten, Übernachtung

2. Tag:
Von Saalfeld nach Blankenburg erleben Sie
schöne Aussichten bei gemäßigten Auf-
und Abstiegen.
Zunächst geht es zum Mellestollen, nach
Wittmannsgereuth und zur Dittrichshütte.
Von hier nach Dittersdorf und zur
Hünenkuppe. Weiter über Eberstein,
durch das Werretal nach Bad Blankenburg, Übernachtung
3. Tag:
Heute wandern Sie in das
Schwarzatal, zur Schwarzburg und über
die Schwarza zu einer kleinen Kapelle.
An der Jugendherberge vorbei wandern Sie
zum Schlossbergareal hinauf. Sehenswert
ist der Kaisersaal. Hier unterzeichnete
Reichspräsident Friedrich Ebert am 11.
August 1919 die Weimarer Verfassung.
Bei einem empfehlenswertern Rundgang
schauen Sie sich die Schlossruine, das
Torhaus, den Schlossbrunnen und den
Fürstlichen Kräutergarten"
an.
Anschließend zur Schwarza hinab und nach
Sitzendorf, bekannt durch die
Porzellanmanufaktur und einem
Bauernmuseum, Übernachtung

Der Kaisersaal Schloss Schwarzburg in
Sitzendorf wurde 1695 erbaut. Sein
Parterre dient als Orangerie, im
Obergeschoss befindet sich ein großer
Festsaal mit den bemerkenswerten
Darstellungen Deutscher und
Byzantinischer Kaiser.
Der Kaisersaal ist von einer
Parkanlage umgeben, die nach Vorlagen aus
dem Jahr 1744 nachgestaltet wurde.
Führungen
nach telefonischer Anmeldung : Tel.:
036730/ 35954
oder 32955
4. Tag:
Von Sitzendorf zum Bismarckturm
und zur Fasanerie nach Trippstein. Hier
auf dem Wanderweg (Grüner Punkt auf
Weißem Grund) nach Bechstedt zum
Rottenbacher Park und nach Rottenbach
hinein.
Von hier auf dem Klosterweg (Grünes
Kreuz) zur Rottenbacher Kirche. In ihr
befindet sich ein Holzschnitzaltar von
1498 aus der Werkstatt Valentin
Lendenstreich aus Saalfeld (Besichtigung
nur nach Vereinbarung). Anschließend
geht es bis zur Wegegabelung im Flurteil
"Meura", am Viadukt vorbei,
entlang der Bahnlinie. Nach ein paar
Metern kommt leicht rechts gehend ein
kurzer (ca. 80m) steiler Anstieg. Oben
angekommen erwartet den Wanderer eine
Bank zum Verweilen. Weiter auf geradem
Wanderweg ist Milbitz bald in Sicht.
Oberhalb der Kirche ist ein Rastplatz mit
schönem Blick auf den Ort. Am Eichberg
entlang bis kurz nach dem Wasserwerk
nimmt man den rechten Weg. Dem Wiesenweg
folgend, nach ca. 500 m den großen Bogen
laufend, wird kurz vor der Fahrstraße am
Schlagbaum rechts abgebogen. Bald bietet
sich ein wundervoller Blick auf die
bewirtschafteten ehemaligen Klosterteiche.
Auch hier lädt eine Sitzgruppe zum
Verweilen ein. Weiter geht es dann auf
einem breiten forstwirtschaftlichen
Fahrwege bis Paulinzella. Dem kleinen
Bächlein "Rottenbach" folgend,
ist die Klosterruine Paulinzella schon
bald in Sicht. Unweit der Klosterruine
befindet sich das Jagdschloss mit dem
informativen Museum zur Kloster-, Forst-
und Jagdgeschichte. In dem Jagdschloss
befindet sich außerdem die Tourist-Information
der Gemeinde".
Zwischen 1102 und 1105 gründete
Paulina, eine thüringisch sächsische
Adlige, im Rottenbachtal ein Benediktiner-Kloster,
das aus wenigen Holzhütten und einer
kleinen Kapelle bestand. Nach 1105/1106
begann der Bau des jetzigen Klosterkomplexes.
1124 erfolgte die Weihe der Klosterkirche.
Der letzte Bauabschnitt wurde gegen Mitte
des 12. Jahrhunderts vollendet.
Die Reformation bereitete dem Kloster ein
jähes Ende. 1534 wurde es aufgehoben.
Seit 2004 gehört die Klosterruine Paulinzella zu einem
der fünf Modellstandorte in Thüringen,
die im Rahmen eines europäischen
Transromanica- Projektes international
vermarktet werden sollen.
Mit
dem Zug oder dem Bus nach Ilmenau (Fahrzeit
ca. eine Stunde), Übernachtung. |
5. Tag:
Von Ilmenau geht es auf dem Goetheweg
Richtung Stützerbach.
Der Goethewanderweg beginnt in Ilmenau am
Markt.

Das große lichte Eckzimmer im 1. Stock
des Amtshauses, in dem Goethe wohnte und
arbeitete, gehört jetzt zum Museum der
Stadt, das über Goethes Wirken in und um
Ilmenau informiert.
Weiter geht es vom Markt durch die
Obertorstraße zum Friedhof. In
unmittelbarer Nähe des Eingangs befindet
sich die Grabstätte Corona Schröters,
der schönen und am Weimarer Hof
gefeierten Sängerin und Schauspielerin,
der ersten Darstellerin von Goethes
"Iphigenie".
Der Weg führt nun durch die obere
Altstadt vorbei am Zechenhaus, auf dem
Mittleren Berggrabenweg durch lichten
Laubwald zum Schwalbenstein. Hier lädt
eine Schutzhütte zur Rast und zur
Ausschau ein. Die Wanderung geht weiter
zur Waldgaststätte "Schöffenhaus"
und danach über den Emmafelsen bergab
nach Manebach zum Haus des Kantors. In
Manebach wird das Tal durchquert und am
gegenüberliegenden Hang beginnt der
Aufstieg auf steilem Pfad über den
Großen Hermannstein zur Jagdhütte am
Kickelhahn.
Nach einem letzten steilen Aufstieg ist
der Gipfel des 861 m hohen Kickelhahnes
erreicht. Der 24 m hohe Aussichtsturm
bietet einen herrlichen Rundblick über
den Thüringer Wald und dessen Vorland.
Das Berggasthaus lädt zur Einkehr ein.
Nun beginnt der Abstieg vorbei am
Jagdhaus Gabelbach (Museum zu Goethes
naturwissenschaftlichen Studien) und dem
Romantik Berg- und Jagdhotel Gabelbach
über die Hirtenwiese, von da über die
Landstraße nach Neustadt hinab ins
malerische Schortetal zum Knöpfelstaler
Teich. Von dort ist es nicht mehr weit
zum Finsteren Loch. Dort beginnt der
Aufstieg zum Gasthof "Auerhahn".
Das Goethemuseum in Stützerbach

(Gundlachsches Haus)
mit Glasbläserstube - und damit das Ziel
der Wanderung - ist von hier aus in
wenigen Minuten erreicht, Übernachtung
6. Tag:
Von Stützerbach geht es auf dem
Wanderweg (Grünes Dreieeck auf weißem
Grund) Richtung Schmiedefeld. Nach 2 km
hat man den Rennsteig erreicht, der in der
kleinen Ortschaft Hörschel an der Werra
beginnt und nach 168 km in Blankenstein
an der Saale endet.

In Schmiedefeld gibt es viele
Einkehrmöglichkeiten.
Von der Touristinformation (Ortsmitte)
zur Sportplatzstrasse und zur
Ruppbachstrasse. Zunächst auf dem
Wanderweg (Blauer Balken auf weißem
Grund) und nach 3 km bei einer
Weggabelung links auf den Wanderweg (Grüner
Kreis auf weißem Grund) in das Vessertal
und nach Breitenbach. Nach 4 km hat man
Schleusingen erreicht, Übernachtung.

Die Bertholdsburg - bedeutendster
Profanbau im Südthüringer Raum - ist
das Wahrzeichen der Stadt Schleusingen am
Südabhang des Thüringer Waldes.
Die Burg wurde zwischen 1226 und 1232
unter Poppo dem VII. von Henneberg erbaut.
Ihren Namen erhielt die Burg nach
Berthold VII. (um 1272 - 1340), dem
bedeutendsten Vertreter der Henneberger
im Mittelalter.

|
7. Tag:
Von Schleusingen zur Hildburghauser
Strasse, zum Gewerbegebiet und nach
Rappeldsdorf. Hier auf den Wanderweg, der
nördlich in den Wald führt. Am Ende des
Weges links einbiegen, bei der nächsten
Kreuzung rechts abbiegen, dann links zur
Kornitzrode. Am Reitergestüt votrbei zum
Kloster Veßra und dem
Freilichtmuseum.

Das 1131 gegründete Hauskloster der
Henneberger Grafen entwickelte sich bis
zur Reformation zur bedeutendsten
monastischen Einrichtung im Henneberger
Land und war als politischer und
ökonomischer Mittelpunkt auch
kulturelles Zentrum mit überregionaler
Ausstrahlung (Bau- und Buchkunst,
Geschichtsschreibung, Astronomie,
Gartenkultur). Auf dem 6 ha großen
heutigen Museumsgelände, das noch
vollständig mit der alten Klostermauer
umgeben ist, befinden sich als
denkmalgeschützter Baukomplex romanische
und gotische Klostergebäude (u. a. Ruine
der spätromanischen Klosterkirche,
Klausurgebäude und Kreuzgangrest,
Hennebergische Grabkapelle, Torturm,
Torkirche, Ausstellung zur
Klostergeschichte) sowie die seit dem 16.
Jahrhundert entstandenen und später oft
veränderten Wirtschaftsgebäude des
späteren Domänenbetriebes.
Vom Kloster Veßra sind es noch 2,5 km
bis Themar, Übernachtung
8. Tag:
Von Themar auf die Römhilder Strasse und
auf den "blau" gezeichneten Weg
zur Brunnenleite (Ruine Ottilienkapelle).
Weiter nach Henfstedt (historische
Steinbogenbrücke) und entlang des
Werraradweges (2 km) bis Leutersdorf.
Hier zur Hauptstrasse über die Werra und
in den Wald zum Brückental und zur
Kreyenberg-Hütte. Weiter in das
Schmaltal, am Kienberg (444 m hoch)
vorbei und auf dem Kelten-Erlebnisweg zur
Wüstung Hofteich. Durch den Rohrer Wald
auf dem Kelten-Erlebnispfad zum Kloster Rohr.
Der Edle Adalbert von Rohr aus der
Familie der Abensberger Babonen schenkte
1133 nach kinderloser Ehe sein Besitztum
an den Regensburger Bischof, damit in
Rohr ein Kloster für
Augustinerchorherren gegründet würde.
Damals entstand eine romanische Basilika
mit einem massigen freistehenden Turm,
der bis heute die Silhouette der
Marktgemeinde Rohr prägt. Durch fromme
und gelehrte Pröpste wie Petrus Fries (1438-1455)
und Johannes Peininger (1455-1493)
erlebte Rohr in der Folgezeit eine lange
Blütezeit.
Die romanische Kirche wurde seit 1438
restauriert und im Sinne der Gotik
umgebaut.
Die Stiftskirche erhielt 1618/20 eine
barocke Ausstattung und Stuckierung. Das
ursprüngliche Klostergeviert wurde im
Südwesten um eine zweite, größere
Quadratur erweitert. Doch der
Dreißigjährige Krieg hinterließ eine
Klosterruine, eine schadhafte Kirche und
einen zusammengeschmolzenen Konvent. Nach
1661 konnten mit kurfürstlicher Hilfe
die Klostergebäude wiederhergestellt
werden.

In Rohr führt die Wanderung
zunächst auf die Meininger Strasse
Grüner Balken auf weißem Grund), unter
der A 71 hindurch zur Unterführung der
Bundesstrasse 17 und zur Koppe. Hier
links abzweigen auf den Rhönwanderweg (Roter
Balken auf weißem Grund) zur Völlersruh
(Kreuz). Nun zur Hoßfeldhütte und durch
das Joachimstal nach Meiningen,
Übernachtung

9. Tag:
Individuelle Abreise oder Verlängerung
mit einem Theaterbsesuch in Meiningen
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