Südtiroler Weinweg 2010
Wandern ohne Gepäck (7 - Tage)

Wandern ohne Gepäck auf dem Südtiroler Weinweg:
Eine leichte bis mittelschwere Wanderung von 7 Tagen mit eindrucksvollen Erlebnissen.
Die Hauptroute bewegt sich in einer durchschnittlichen Höhe von 300m bis 1.500m Meereshöhe, es bietet sich also ein klimatischer Hochgenuß für jeden Wander-Naturliebhaber an. Tägliche Gehzeiten zwischen 4 und 7 Stunden.
Der Name der Dolomiten wie auch des Dolomitgesteins leitet sich von dem französischen Geologen Déodat de Dolomieu (1750-1801) ab, der als erster das charakteristische Gestein beschrieben hat. Davor war die Bezeichnung „Monti pallidi" - "bleiche Berge" verbreitet.
Der eigentliche, von Dolomieu beschriebene "Dolomit" ist ein Mineral, ein Calcium Magnesium Carbonat, das zu unterschiedlichen Anteilen in den weißlich- grauen Kalksedimenten des Dolomiten- Gebirges enthalten ist.
Bevölkerung:
(man spricht auch deutsch)
In den einst sehr unzugänglichen Dolomitentälern konnte sich die ladinische Sprache bis heute halten. Es handelt sich dabei um eine rätoromanische Sprache, die sich aus dem Vulgärlatein entwickelte. Vor Jahrhunderten im Alpenraum weit verbreitet, sind heute wenige rätoromanische Sprachinseln geblieben (Dolomiten, Graubünden).
Zudem verläuft die Sprachgrenze zwischen deutsch und italienisch ebenfalls im Dolomitengebiet. In den Südtiroler Tälern Gadertal und Gröden werden deshalb alle drei Sprachen gesprochen.
Südtirols 800 Schlösser: Burgen und Ansitze thronen auf Felsvorsprüngen oder liegen eingebettet in Weingüter, beherbergen Museen und Sammlungen oder werden als Schlosshotels und -restaurants geführt
.
Südtirols Stärke im Weinbau liegt nicht in der produzierten Menge sondern im Detail. Das Klima ist stark mediterran geprägt und variiert stark mit den Höhenlagen. In Kombination mit den Böden und dem Geschick der Winzer entstehen besondere Weine... weiter.

Fotonachweis:
Projektgruppe VIA CLAUDIA, Tirol
Südtiroler Weinwerbung
Bertold Jetschke
Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Meran
2. Tag:
Wanderung – Meran – Lana (Gehzeit: ca. 5 Stunden, Höhenunterschied ca. 112 m, Länge ca. 20 km)
3. Tag:
Wanderung Lana- Andrian (ca. 5 Stunden, Höhenmeter ca. 620m, Länge ca. 18 km)
4. Tag:
Wanderung Andrian – Bozen (ca. 3,5 Stunden bis Eppan bzw. 6 Stunden bis Girlan, Höhenmeter ca. 250m, Länge ca. 14 km bis Girlan bzw. ca. 24 km bis Bozen)
5. Tag:
Wanderung Bozen- Mölten (ca. 4,5 Stunden, Höhenmeter 530m, ca. 12 km)
6. Tag:
Wanderung Mölten – Meran
(bis Hafling: ca. 3 Stunden, ca. 200 Höhenmeter und ca. 16 km – bis Meran: ca. 5 Stunden, ca. 200 Höhenmeter und ca. 25 km – bis zur Bergstation der Seilbahn Meran2000: ca. 8 Stunden, ca. 920 Höhenmeter, ca. 25 km)
7. Tag:
Individuelle Abreise


Leistungen:
6 Übernachtung im Mittelklassehotels in Doppelzimmer mit Bad/Dusche und WC
Frühstücksbuffet oder erweitertes Frühstück
Gepäcktransport zu den jeweiligen Unterkünften
Seilbahnfahrt Bozen-Jenesien
detailliertes Kartenmaterial
Mobil-card, Wertkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol und freier Eintritt in 82 Museen

Reisepreis:
p.P im Doppelzimmer 418,00 €
(ab 2 Personen)
Einzelzimmerzuschlag 110,00 €
(26.03. - 05.06.2010)

p.P im Doppelzimmer 408,00 €
(ab 2 Personen)
Einzelzimmerzuschlag 110,00 €
(06.06. - 07.08.2010)

p.P im Doppelzimmer 428,00 €
(ab 2 Personen)
Einzelzimmerzuschlag 112,00 €
(08.08. - 31.10.2010)


Alles über Südtirol

Südtirol in Bildern

Wir können Ihnen auch eine DVD zum Südtiroler Weinweg zusenden

Sie können sich das Angebot auch ausdrucken


Stadthotel Stiegl, Bozen

Tourenverlauf
1. Tag
Individuelle Anreise nach Meran.Die Anreise erfolgt am besten mit dem Zug oder mit dem Bus bis nach Meran, dann mit dem Bus oder Taxi ins Hotel. Selbstverständlich können Sie auch mit eigenen PKW anreisen.



2.Tag:

In bequemer Wanderung starten Sie in Richtung Tappeinerweg und Algunder Waalweg, welcher von exotischen Bäumen, Ziergewächsen, Weinbergen und Obstgütern geprägten Hängen ober Meran liegt. Über dem Dach von Meran können Sie die architektonische Schönheit dieser Stadt bestaunen. Sie überqueren eine Nebenstrasse und marschieren schon auf dem Algunder Waalweg weiter. Sie spazieren oberhalb des traditionsreichen Dorfes Algund in Richtung der bekannten Bierbrauerei “FORST”. Bei Plars kreuzen Sie die Hauptstrasse die das Burggrafenamt mit dem Vinschgau verbindet, und wandern in Mitten von Weinreben auf dem längsten Waalweg Südtirols (12 km), dem Marlinger Waalweg weiter bis nach Lana. Im Hotel können Sie Ihre heutigen Eindrücke bei einem Cappuccino und einem Apfelstrudel noch mal Revue passieren lassen.

3.Tag:
Von Lana aus wandern Sie auf den Waalweg Lana vorbei am Golfplatz von Graf Brandis hinauf in Richtung Tisens. Hier durchwandern Sie einen Teil des größten zusammenhängenden Obstanbaugebietes Europas.


Dem Tisner Hochplateau entlang bis nach Prissian um bei der größten Weinrebe Europas wieder abwärts Richtung Nals zu wandern. Das letzte Stück führt über einen schattigen Waldweg bis nach Andrian.

4.Tag:
Von Andrian geht es aufwärts bis zum Schloss Hocheppan und weiter in das burgenreichste Dorf Südtirols, nach Eppan. Von hier aus haben Sie die Möglichkeit mit dem Linienbus nach Bozen zu fahren oder Ihren Weg zu Fuss fortzusetzen. Weiter zu den tiefblauen Seen des Montiggler Waldes und ins Weindorf Girlan, das mit zahlreichen Weinverkostungen lockt.


Mit dem Linienbus geht es in die Landeshauptstadt Bozen.
Das mittelalterliche Stadtzentrum kontrastiert mit dem „italienischen“ Viertel auf dem anderen Ufer des Flusses Talvera/Talfer.
In Bozen bietet sich u.a. ein Bummel zum archäologischen Museum, mit der 5000 Jahre alten Gletschermumie "dem Ötzi" an.


Sehenswürdigkeiten in Bozen

5.Tag:

Heute schaffen Sie den ersten Anstieg mit der Seilbahn von Bozen nach Jenesien. Auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 wandern Sie durch lichte Wälder den Hang hinauf mit herrlichen Ausblicken auf das Südtiroler Unterland und dem Kalterer See.


Entlang dem Biotop Patoi begegnen Sie einem Hochmoor, wo früher Torf gestochen wurde und moorige Wassergräben die Feuchtwiesen durchziehen. Gleich nach den Langfenner Wiesen drehen Sie links ab, so gelangen Sie gemütlich ins Dorf Mölten, das sich am Hochplateau des Tschöggelberges einbettet.
6.Tag:
Auch heute haben Sie wiederum mehrere Möglichkeiten. Die ganz gemütlichen wandern auf Lärchenwiesen bis zur Leadner-Alm.

Ein schöner Forstweg in Mitten durch einen lebendigen Mischwald begleitet Sie nach Hafling. Von hier aus haben Sie wiederum die Möglichkeit mit dem Linienbus nach Meran hinunterzufahren oder auf dem serpentienenartigen Weg ins Tal abzusteigen, an dem Schloss Fragsburg vorbei und geradewegs zum Schloss Trauttmannsdorf.
Im Zentrum der Gärten thront das Schloss. Graf Trauttmansdorff hatte es aus mittelalterlichen Ruinen wieder errichten lassen; Kaiserin Sisi wohnte zweimal zur Winterkur darin.
Nun befindet sich im Schloss das Touriseum - das Museum für Tourismus. In den restaurierten Räumlichkeiten, die Kaiserin Sisi bewohnte, veranschaulichen faszinierende Ausstattungselementen und Rauminszenierungen die Entwicklung Südtirols zu einem der beliebtesten Urlaubsziele Europas.
Hier können Sie den einmaligen Botanischen Garten in seiner ganzen Vielfalt bewundern. Nach diesem Besuch wandern Sie am Zenoberg entlang, passieren das Passeirer Tor, das Ihnen den Eintritt in die wunderschöne Stadt Meran gewährt.
Sportliche haben die Möglichkeit zu einer wunderschönen, etwas längeren Wanderung entlang des Europäischen Fernwanderweges E5 hinauf bis zur Hochalm Möltner Kaser und den sagenumworbenen Steinernen Mandlen. Abwärts geht es dann mit der Meran 2000 Seilbahn nach Meran.


7.Tag.
Abreise
Die individuelle Abreise ist wieder am einfachsten mit Bus oder Taxi zum Hauptbahnhof nach Meran oder per Pkw in Richtung Heimat.



      Unsere Internetseiten zum
Thema Wandern und Radeln
Anmeldeformular, bitte
ausdrucken und absenden
Wander-Angebote
Reisebedingungen Wander-Ideen
Kontakt Wanderbares Bayern
    König-Ludwig-Weg
    Lech-Höhenweg
    Maximiliansweg
    Rhein-Burgen-Wanderweg
Touristik-Institut Landsberg Königlich-bayerische Radl-Post
  Alpenlandtouristik
Postfach 10 13 13
86899 Landsberg
Telefon 08191/30 86 20,
FAX: 4913
   


zurück zur Startseite