Keschtnweg
Südtirol, Eisacktal
Wegbeschreibung

Vahrner See (bei Brixen) - Vahrn - St. Cyrill - Tötschling - Wöhrmann (Feldthurns)
Wegverlauf:

Vom Vahrner See (687 m) nördlich von Brixen ausgehend, folgen wir dem Wanderweg Nr. 1 (rot/weiß) über die Kastaniensiedlung (= Kastanienhain, 694 m) bis nach Vahrn. Wir durchqueren das Dorf, wandern zur Pfarrkirche (652 m) und weiter zur Salernstraße. Wir gehen die Salernstraße entlang bis zur ersten Kehre. Dort folgen wir der Markierung Nr. 2 (rot/weiß) Richtung Brixen bis zur Weggabelung, wo wir rechts auf den St.-Cyrillus-Weg Nr. 2 (blau/weiß) abbiegen (Vorsicht: die Abzweigung ist leicht zu übersehen). Der etwas steil ansteigende Weg führt am Burgerhof (744 m) vorbei, weiter zum Oberebner-Hof und dort rechts zur Kapelle St. Cyrill (827 m, Gehzeit ca. 2 Std.). Ab St. Cyrill folgen wir weiter dem Weg Nr. 2 (blau/weiß), der hinter dem Zimmermandlhof vorbeiführt, bis nach Pinzagen (806 m, Gehzeit 20 Min.). Wir durchqueren das Dorf und wandern nach dem Hotel Alpenrose rechts weiter der Straße entlang bis zum Wegkreuz Richtung Tötschling. Über Feld- und Wiesenwegen erreichen wir die Rittner Höfe (856 m) oberhalb von Payrdorf. Dort steigt der Weg an zum Saderhof (901m) und über die Asphaltstraße der rot/weiß Markierung Nr. 10 folgend, gelangen wir zum Gfaderhof in Tötschling (920 m, Gehzeit 1 Std.). Zwischen Futterhaus und altem Bauernhaus führt uns der ansteigende Weg Nr. 11, erst blau/weiß, dann rot/weiß markiert, zum Wöhrgraben (950 m) und weiter bis zum Wöhrmann (890 m) vor Feldthurns (Gehzeit 40 Min.)

Markierung:
Vahrner See bis Vahrn Mark. Nr. 1 rot/weiß – Vahrn in Richtung Brixen Mark. Nr. 2 rot/weiß - St.-Cyrillus-Weg Nr. 2 blau/weiß bis St. Cyrill – St. Cyrill bis Pinzagen Mark. Nr. 2 blau/weiß – ohne Markierung bis zum Saderhof – Saderhof bis Gfaderhof Mark. Nr. 10 rot/weiß – Gfaderhof bis Wöhrmann Mark. Nr. 11, erst blau/weiß, dann rot/weiß
Gehzeit: ca. 4 Std.
Weglänge: 12,5 km
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer
Höhenunterschied: Aufstieg 521 m/Abstieg 318 m


Wöhrmann - Feldthurns - Moar zu Viersch - Kloster Säben - Klausen
Wegverlauf:
Der Weg Nr. 11 (rot/weiß) führt vom Wöhrmann (890 m) in fast ebener Wanderung über Tschiffnon zum Ansitz Ziernfeld (880 m, Gehzeit 20 Min.). Dort geht es abwärts über die Schnauderer Straße zum Schloss Velthurns (856 m). Wir wandern in südwestlicher Richtung, der Markierung Nr. 12 (rot/weiß) folgend, durch das Dorfzentrum von Feldthurns, vorbei am Laurentius- und am Antoniuskirchl bis zum Radoarhof (850 m). Nach kurzem Aufstieg erreichen wir durch Kastanienhaine und Mischwald den Ansitz Moar zu Viersch (863 m, Gehzeit 50 Min.) und wir wandern weiter bis zum Huber in Pardell (775 m). Dort folgen wir der Mark. Nr. 1 (rot/weiß) Richtung Kloster Säben (740 m). Der Weg führt durch die Anlage um das Kloster und über den Stationenweg in das Künstlerstädtchen Klausen (520 m, Gehzeit 1 Std.).

Markierung:
Wöhrmann bis Feldthurns Markierung Nr. 11 rot/weiß – Feldthurns bis Huber in Pardell Mark. 12 rot/weiß – Huber in Pardell bis Klausen Markierung Nr. 1 rot/weiß
Gehzeit: 2 ¼ Std.
Weglänge: 7,2 km
Schwierigkeitsgrad: leicht
Höhenunterschied: Aufstieg 58 m/Abstieg 428 m


Klausen - Muttnerhof - Moar in Ums - Villanders - St. Moritz
Wegverlauf:
Wir spazieren durch das Städtchen Klausen (520 m) und biegen nach der Tinnebrücke rechts ab auf die Straße nach Latzfons. Wir folgen dem Tinnebach entlang der langsam ansteigenden Asphaltstraße und biegen nach ca. 600 m, nach dem zweiten Tunnel, links ab zum Muttner-Hof (664 m). Ab dem Muttner-Hof führt der Weg Nr. 3 A (blau/weiß) ziemlich steil aufwärts bis zum verfallenen Staudach-Haus (750 m); dort wandern wir in leichter Steigung rechts weiter (links führt ein Weg zum Johannserhof) bis zur Weggabelung. Wir folgen rechts der Markierung blau/weiß bis zum Erzweg Nr. 3 A (blau/weiß), der Richtung Knappenkirchlein St. Anna (aus dem 18. Jh., nicht zu besichtigen) führt. (Variante „Erzweg bis Villanders“ möglich) Wir kreuzen den ansteigenden Erzweg und wandern leicht steigend der Markierung Nr. 4 A blau/weiß folgend bis zum Tschotthof und dann auf einem breiten ebenen Weg, vorbei am Glatznerhof, bis Villanders. In Villanders geht es am Gemeindehaus vorbei und in südwestlicher Richtung über die Gemeindestraße abwärts bis zum Untertheimer-Hof (845 m). Von dort wandern wir den Steig Nr. 14 (blau/weiß) abwärts in den Mühlbachgraben (775 m). Im Mühlbachgraben geht der Weg zuerst leicht fallend weiter bis er dann leicht ansteigt und zum Dörfl St. Moritz (780 m) mit der Kirche zum Hl. Mauritius und den Törggele-Höfen Larb, Winkler und Obergasser führt.

Markierung:
Ab Klausen zum Muttner-Hof ohne Markierung - Muttner-Hof bis zum Erzweg (Richtung St. Anna) Markierung Nr. 3 A blau/weiß - Erzweg bis Villanders Markierung Nr. 4 A blau/weiß - Villanders bis Untertheimer-Hof auf Gemeindestraße - Untertheimer-Hof bis St. Moritz Markierung Nr. 14 blau/weiß
Gehzeit: ca. 2 ¼ Std.
Weglänge: 5,5 km
Schwierigkeitsgrad: bis auf einige etwas steil ansteigende Teilstücke keine besonderen Schwierigkeiten
Höhenunterschied: Aufstieg 365 m/Abstieg 235 m


St. Moritz/Villanders - Barbian - Kollmann - Rotwand
Wegverlauf:
Von St. Moritz (780 m) führt der asphaltierte Weg weiter bis zur Gemeindestraße. Dort wandern wir über den flach verlaufenden Weg Nr. 17 (blau/weiß) vorbei beim Torggler- und Sunner-Hof in das Guggental bis zum Zargenbach (770 m). Vom Zargenbach führt der Weg Nr. 17 (blau/weiß) steil bis zur Gemeindestraße. Wir überqueren diese und folgen dem Weg Richtung Dreikirchen bis zum Öttlhof. Hinterm Öttlhof zweigt der Trimm-dich-Pfad ab, über den wir die Sportzone Barbian (970 m) erreichen. (Variante „Sägewerk“ möglich). An der Sportzone vorbei folgen wir der blau/weißen Markierung und wandern durch den Föhrenwald abwärts zum Kopp im Bach (910 m). Von dort erreichen wir über die Markierung Nr. 3 (rot/weiß), am Wetterkreuz vorbei, das Dorf Barbian. (Variante „Barbian - Kollmann - Rotwand“ und „Ergänzung Rundwanderweg Barbian“ möglich). Von der Ortsmitte von Barbian (830 m), gleich bei der Kirche zum Hl. Jakobus, führt unsere Wanderung dem Fahrweg (Markierung Nr. 8 A, rot/weiß) entlang in Richtung Saubach bzw. Ritten. Am Weg fallen die mächtigen Kastanienbäume und die wegen ihrer Qualität berühmten Barbianer Zwetschgen
(Pflaumen), die in den Streuobstanlagen gedeihen, auf. Markant ist auch der Barbianer Wasserfall am Ganderbach, den wir in einer Kehre am Wanderweg überqueren. Wir erreichen den Weiler Saubach (832m) und folgen dem Weg, an der gotische Kirche S. Ingenuin vorbei bis zum Pennhof. Nach der Hofeinfahrt biegen wir links ab und folgen dem Hohlweg, der in den Wanderweg Nr. 8 (rot/weiß) von Kollmann kommend mündet. Wir biegen rechts ab, überqueren nach ca. 100 m den Rosenbach/Dicktelegraben (760 m) und folgen der Gemeindestraße Saubach - Lengstein (Markierung Nr. 8, rot/weiß) bis Rotwand (790 m).

Markierung:
St. Moritz bis zur Gemeindestraße Richtung Barbian Markierung Nr. 17 blau/weiß - Weg Richtung Dreikirchen bis Öttlhof - Öttlhof über Trimm-Dich-Pfad bis zur Sportzone Barbian - Sportzone bis Kopp im Bach Markierung blau/weiß - Kopp im Bach bis Barbian Markierung Nr. 3 rot/weiß - Barbian (Kirche) bis Saubach/Pennhof auf der Gemeindestraße Markierung Nr. 8 A rot/weiß - Pennhof bis Rotwand auf dem Weg/Gemeindestraße Markierung Nr. 8 rot/weiß
Gehzeit: 2 ¾ Std.
Weglänge: 8,8 km
Schwierigkeit: leichter bis mittelschwerer Wanderweg
Höhenunterschied: Aufstieg 232 m /Abstieg 82 m

Variante „Sägewerk“:
Am Ende des Trimm-Dich-Pfades wandern wir die geteerte Straße rechts aufwärts der Markierung Nr. 3 (rot/weiß) folgend, am Kleinebner vorbei bis zum Wieser. Dort führt die schmale Straße weiter durch Wiesen bis zum Sägewerk. Am Sägewerk gehen wir links vorbei und gelangen der Markierung Nr. 8 (blau/weiß) folgend zum Lukashof und ins Dorf Barbian. (Gehzeit: ½ Std. - Schwierigkeit: leichter Wanderweg)
Variante „Barbian - Kollmann - Rotwand:
Vom Dorf Barbian abwärts führt die Markierung Nr. 3 (rot/weiß) bis kurz vor die Gemeindestraße; dort folgen wir rechts der Markierung rot/weiß, die am Troglerhof vorbeiführt, bis zum Kirchlein St. Maria (Heilig-Grab-Kirchlein - 700 m). Der Weg (rot/weiß) verläuft weiter, am Wohlaufhof (680 m), Marellhof, an den Schinter-Höfen (577 m) und am Kreuzmüllerhof vorbei bis nach Kollmann (Gehzeit: ½ Std. - Weglänge: 2 km - Höhenunterschied: Abstieg 485 m)
Ab den Schinter-Höfen besteht auch die Möglichkeit rechts weiter zum Baumannhof und über die Markierung blau/weiß am Hof Buchhase vorbei bis zum Leitner zu wandern. Ab dem Leitner führt die Markierung Nr. 8 (rot/weiß), am Unterfromm-Hof vorbei, bis Kollmann (Gehzeit: 1 Std. 20 Min.).
Von der Ortsmitte Kollmann (485 m) ausgehend, folgen wir der Markierung Nr. 8 (rot/weiß). Der Weg geht oberhalb der Friedburg vorbei und führt über den Unterfrommhof, den Leitnerhof, den Liebenreinerhof und den Gfrillerhof (565 m) zum Wetterkreuz (647 m). Am Wetterkreuz vorbei, folgen wir dem ansteigenden Weg Markierung Nr. 8 (rot/weiß). Der Weg führt vorbei am Hexenbödele, am Eggerhof und am Gschnaltnerhof (700 m). Etwa 200 m nach dem Gschnaltnerhof biegt der Weg Nr. 8 (rot/weiß) links ab und führt durch Wiesen in den Dicktelegraben (760 m) bis zur Gemeindestraße Saubach - Lengstein (772 m). Ab der Gemeindestraße folgen wir der Markierung Nr. 8 (rot/weiß) bis Rotwand. (Gehzeit: 1 Std. 20 Min. - Weglänge: 3 km - Höhenunterschied: Aufstieg 305 m)


Rotwand - St. Verena - Zuner - Finsterbachgraben - Unterinn
Wegverlauf:
Ab Rotwand folgen wir der Fahrstraße Markierung Nr. 8 rot/weiß, die in die Markierung Nr. 8 A rot/weiß über geht. Bei der Abzweigung zum Pirchnerhof (818 m) geht rechts der Wanderweg Nr. 8 A rot/weiß ab, der zur Hügelkirche St. Verena (889 m) führt. Diesem Weg weiter folgend, gelangen wir zum Penzlhof. Wir wandern der Fahrstraße ca. 400 m entlang bis zum Braun Hof (850 m), hier links ab und der Markierung rot/weiß folgend gelangen wir bis zum Gasthaus Zuner (805 m, Gehzeit 1 ¼ Std. – lohnenswert ist ein kurzer Abstecher zur Hügelkirche St. Andreas - Schlüssel im Gasthaus erhältlich). Weiter der rot/weißen Markierung (ohne Nummer) bis zum Frankner Hof (898 m). Dort vorbei, auf dem gleichen Weg bleibend, durch den Finsterbachgraben (900 m) über Schmalaich (950 m) und Rieser (888 m) zum Gasthaus Rielinger Hof (776 m, Gehzeit 2 Std. 10 Min.). Der Weg rot/weiß geht weiter vorbei an der Ruine Stein und durch das Feuersalamandertal bis nach Unterinn (899 m, Gehzeit 1 Std. 20 Min.), wobei vor allem die weißen Erdpyramiden an der Oberseite des Weges beachtet werden sollten.

Markierung:
Fahrtstraße Markierung Nr. 8 und 8 A rot/weiß bis zum Penzlhof - ein Stück auf der Fahrstraße bis zum Braunhof und von dort den Wanderweg bis Unterinn Markierung  rot/weiß
Gehzeit: ca. 4 ¾ Std.
Länge: 14,5 km
Schwierigkeit: gute Kondition ist Voraussetzung
Höhenunterschied: Aufstieg 490 m/Abstieg 381 m


Unterinn - Signat - Katzenbachtal - Hof Peter Ploner - St. Peter - Schloss Runkelstein
Wegverlauf:

Wir wandern durch Unterinn (899 m), an der Pfarrkirche zu St. Luzia vorbei, bis zur Hauptstraße. Wir folgen der Straße wenige Meter in Richtung Bozen und biegen dann rechts ab auf den Signater Kirchsteig rot/weiß, der uns in die malerische Ortschaft Signat (848 m, Gehzeit 1 Std.) führt. Ab Signat folgen wir dem Wanderweg rot/weiß und durchqueren dabei das Katzenbachtal (770 m). Weiter geht es auf dem Weg rot/weiß bis zum Fahrweg Nr. 6 rot/weißden wir überqueren und dann beginnt der Abstieg in den Bozner Talkessel. Wir gehen den Fahrweg entlang bis rechts der markierte Wanderweg zum Ebnicherhof (832 m, Gehzeit 55 Min.) abgeht. Vom Ebnicherhof leicht ansteigend und dann abwärts folgen wir dem Weg Nr. 2 A rot/weiß, der in den Wanderweg Nr. 2 rot/weiß mündet. Der Weg führt bis oberhalb des Hofes Peter Ploner (549 m) (Variante „Oswaldpromenade“ möglich), wo wir, weiter der Markierung 2 (rot/weiß) folgend, abwärts in Richtung Oswaldpromenade wandern. Bei der Wegkreuzung halten wir uns rechts und folgen der Beschilderung über den neuen Wanderweg direkt bis Schloss Runkelstein (361 m).

Markierung:
Unterinn bis zum Signater Kirchsteig auf der Hauptstraße - Signater Kirchsteig rot/weiß bis Signat - Signat bis Ebnicherhof Markierung rot/weiß - Markierung rot - Ebnicherhof über Peter Ploner in Richtung Oswaldpromenade Markierung Nr 2 A rot/weiß, Markierung Nr. 2, rot/weiß - bis Schloss Runkelstein neuer Wanderweg
Gehzeit: 3 Std. 20 Min.
Länge: 11,7 km
Schwierigkeit: gute Kondition ist Voraussetzung
Höhenunterschied: Aufstieg 215 m/Abstieg 755 m

Variante Oswaldpromenade:
Vom Hof Peter Ploner wandern wir abwärts zur Wegkreuzung an der Oswaldpromenade (Gedenktafel an den Errichter der Promenade), wo wir rechts abbiegen. Der Abstieg erfolgt über die vegetationsreiche Oswaldpromenade bis nach St. Anton. Dort folgen wir der Straße in Richtung Sarntal, am E-Werk (301 m) vorbei, bis wir nach ca. 200 m zum Aufstieg von Schloss Runkelstein (361 m) kommen (Gehzeit: 1 Std. 25 Min.)

Quelle:
Tourismusverband Eisacktal


Sie können sich die Wegeschreibung
ausdrucken (PDF)


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