Programm:
1. Tag:
Anreise mit Auto oder Bahn nach
Heigenbrücken
2. Tag:
Heigenbrücken Mespelbrunn (ca. 17
oder ca. 24 km) , auf Wunsch kann die
Etappe auf ca. 17 km verkürzt werden.
Ein entsprechender Transfer zum Hotel
nach Mespelbrunn ist dabei
selbstverständlich inklusive!
3. Tag:
Mespelbrunn Wildensee (ca. 18 km)
4. Tag:
Wildensee Stadtprozelten (ca. 11
km), Rücktransfer nach Heigenbrücken,
Übernachtung
5. Tag:
Individuelle Abreise
Leistungen:
 |
4
Übernachtungen mit Frühstück,
Hotels im guten 3-Sterne Bereich,
alle Zimmer mit Bad oder Du/WC |
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Wanderkarte
mit Infomaterial und
Reisebeschreibung |
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Rücktransfer
von Stadtprozelten nach
Heigenbrücken (dieser entfällt
bei Bahnanreise, dadurch
reduziert sich der Reisepreis um
10 pro Person) |
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Gepäcktransport zum
Tagesziel |
Preise:
pro Person im DZ 231,00
Einzelzimmer 263,00
Mindesteilnehmerzahl: 2 Personen
Hinweis:
Der
Spessartweg ist wandertechnisch ein
anspruchsvoller Weg. Sie überwinden
Höhenunterschiede bis zu 300 m und haben
bei einem regelmäßigen Auf und Ab teils
kräftige Steigungen, insbesondere am 3.Tag
.
Aufgrund des Streckenverlaufs ist ein
Transfer am Ende der 1. Etappe sowie zum
Beginn der 2. Etappe zum/vom Hotel
inklusive!
Hier sehen Sie
das Höhenprofil
Fotonachweis:
Bayern-TourismusGmbH
Hessen-Agentur, Wiesbaden
alle Informationen zum Weg unter
www.spessartweg.de
 |
Sie
können sich das Angebot auch
ausdrucken |
|
Tourenverlauf
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Heigenbrücken.
Wie empfehlen für die Anreise die Bahn.Aschaffenburg
2. Tag:
Im idyllischen, ursprünglichen
Luftkurort Heigenbrücken beginnt unser
Spessartweg 2, der Sie über Berg und Tal
zum Main leiten wird durch die
schönsten Landschaften des Spessarts mit
spektakulären Aussichtspunkten und
vorbei an plätschernden Bächen.
Lohnenswert ist zuvor auch ein Blick auf
den 1854 erbauten Schwarzkopftunnel der
Eisenbahn, der schon früh das von
dichtem Wald umgebene Heigenbrücken
verkehrsmäßig erschloss. Am Pollasch,
dem Ehrenmal des Spessartbundes, hat man
einen herrlichen Blick ins Laufachtal und
bis Aschaffenburg.
Und noch ein Schmankerl für die
Eisenbahnfreunde birgt der Spessartweg 2
an dieser Stelle: Zwischen Laufach und
Heigenbrücken muss die Bahn die vor
über 150 Jahren künstlich
aufgeschüttete Spessartrampe
überwinden, die steilste Bergstrecke
für Normalzüge in Bayern. Heute noch
bedarf es Schubloks, die in Laufach auf
ihren Einsatz warten. Dann folgt reinste
Naturlandschaft: Das Seebachtal mit
seinem vollen Auwald, sein kleiner
murmelnder Seitenbach und ein kurzer
steiler Anstieg durch alte und jüngere
Baumbestände, der auf die Höhe führt.
Jetzt gelangt der Wanderer zum Kreuzgrund,
einem romantischen Einzelgehöft, das auf
die Flößerei zurückzuführen ist.

Nach einem steilen Pfad verläuft der
Spessartweg 2 für ein Stück gemeinsam
mit dem Spessartweg 1, ehe der Wanderer
auf Wiesenpfaden Waldaschaff erreicht.
Nach dem großartigen Ausblick über den
Vorspessart gelangt er zu einem Relikt
aus den Anfängen der Spessartmarkierung:
dem Wegweiser in Bessenbach-Keilberg. Nach kurzem
Anstieg mitten im Wald wartet das
Posthalterkreuz, ein etwa fünf Meter
hohes Steinkreuz, um das sich einige
Geschichten ranken: So soll ein
Posthalter hier, am gefürchtetsten
Abschnitt der Strecke gar grässlich
geflucht haben. Daraufhin scheuten die
Pferde und preschten los. Und als ob dies
nicht genug war, fielen auch noch Raben
über den Posthalter und den
vollbesetzten Wagen her. In seiner Not
gelobte der Mann, hier ein Kreuz zu
errichten, wenn die Vögel nur von ihm
abließen was sie dann auch tate. |
3. Tag:
Auf der Höhe über Mespelbrunn-Hessenthal unter zwei
gewaltigen Kastanien hat die Kapelle
Unser Herren Bild ihren Platz.
Auch hier erklärt eine Legende den
Ursprung: So gewiss aus diesem
Strauch kein Blut fließt, gibt es auch
keine Wunder, war sich ein Ritter
einst seiner Sache sicher. Er wurde des
besseren belehrt: Als er auf einen
Haselnussstrauch einhieb, zog er sein
Schwert blutig zurück und fand darin
eine Muttergottesfigur. Im frühen 16.
Jahrhundert wurde die erste Herrnbild-Kapelle
gebaut, wovon noch die Jahreszahl 1551 im
Kreuz über dem Eingang zeugt. Die
jetzige Kapelle stammt von 1670 und ist
bis heute Ziel von Prozessionen. Eine
Kirchenburg aus drei Kirchen ist die
Wallfahrtskirche Hessenthal: Die
spätgotischen Wallfahrtskapellen
Unsere Liebe Frau (1454) und
St. Maria von 1439, die einst
von der Familie Echter von Mespelbrunn
als Begräbniskirche gebaut wurde. Die
dritte Kirche ist ein moderner Bau, der
die Beweinungsgruppe von 1490 von Tilmann
Riemenschneider beherbergt.
Unweit der Kirche, mitten im Wald, findet
der Wanderer die Hohe Warte,
ein Ort, wo es sich eine angenehme Rast
Wer möchte, kann von hier aus einen
Abstecher (ca. 2,7 km einfach) in
Richtung Mespelbrunn machen, das vor
allem wegen seines einzigartigen
Wasserschlosses berühmt wurde. 
Das Schloss hat seinen Ursprung im
frühen 15. Jahrhundert und erlangte sein
heutiges Aussehen vornehmlich durch einen
Umbau Mitte des 16. Jahrhunderts. Noch
heute ist das malerische Schloss im
Familienbesitz. Bekannt wurde es vor
allem als Drehort des Spielfilms
Das Wirtshaus im Spessart.
einlegen lässt.
In der Nähe des Wanderparkplatzes in Leidersbach, Ortsteil
Volkersbrunn, bietet sich ein
herrvorragender Blick ins Maintal mit dem
nahen Odenwald im Hintergrund. |
Die von
mächtigen Naturdenkmälern geschützte
Kapelle am Heimathenhof wurde aus
Dankbarkeit vor ca. 200 Jahren errichtet,
weil die Horden die Kapelle im 30jährigen
Krieg nicht fanden.

Der Hölle nähert sich der Wanderer bei Heimbuchenthal:
Höllhammer wird das Ensemble
eines ehemaligen Eisenhammers genannt,
das in der ersten Hälfte des 18.
Jahrhunderts aufgebaut wurde. Heute wird
das einstige Eisenhammerdorf als Hofgut
genutzt. Eine Besonderheit auf dem Weg
zur Hölle ist eine Allee mit 51 Lärchen,
die rund 180 Jahre alt sind.
Über den alten Schulweg geht
es diesmal wieder nach oben, sogar weit
nach oben: Der Dammbacher Ortsteil
Oberwintersbach auf der Geißhöhe ist
mit 521 Metern die höchstgelegene
Siedlung des Spessarts.
Und mit dem Ludwig-Keller-Turm hat der
Spessartbund 1936 sogar noch eins
draufgesetzt. Von seinen Zinnen aus hat
man nicht nur einen sagenhaften
Panoramablick bis hin zum Taunus.

Auch der höchste Berg des Spessarts, der
586 Meter hohe Geiersberg, lässt sich
bewundern.
Einen kleinen Tierpark passiert man am
Ortseingang von Eschau-Wildensee. Die Insel der
Ruhe im idyllischen Aubachtal lädt zur
Rast ein, bevor es zum vorletzten Mal in
Richtung Main steil bergauf geht
4. Tag
In Stadtprozelten mit seinen
prächtigen Fachwerkhäusern und dem
historischen Rathaus von 1520 endet der
Spessartweg 2. Hoch über der Stadt
thront die von den Schenken von
Clingenburg erbaute Henneburg. Die
ältesten Teile stammen aus dem 12
Jahrhundert, im 14. und 15. Jahrhundert
wurde sie erweitert. Die gesamte Anlage
zählt zu den schönsten Burgruinen
Deutschlands
Nach der Wanderung Transfer nach
Heigenbrücken, Übernachtung.
5. Tag
Individuelle Abreise
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