Wandern ohne
Gepäck auf dem Sonnwaldsteig:
Ein perfektes Zusammenspiel: Wandern im
Einklang mit der Natur - Wandern im
Einklang mit sich selbst! Der Soonwaldsteig - vom
romantischen Rheintal bei Bingen über waldreiche
Quarzitkämme ins idyllische Hähnenbachtal bei
Kirn.
Der spannungsreiche Soonwald mit Inseln der Ruhe
ist Inspiration und Kraftquelle gleichermaßen.
Entdecken Sie Wildnis, Stille der Natur - und
sich selbst.
Bei der Ausstattung des 83 Kilometer langen
Soonwaldsteigs wird konsequent auf Wegequalität gesetzt.
Mit seiner naturnahen, erlebnisreichen
Streckenführung, seinen landschaftlichen und kulturellen
Höhepunkten sowie der vorbildlichen
Ausschilderung richtet er sich an den
Qualitätskriterien des Deutschen
Wanderinstitutes aus.
Quer durch den Naturpark Soonwald-Nahe, von Kirn
an der Nahe bis nach Bingen an den Rhein,
verläuft der Soonwaldsteig.
Herbschöne Hochflächen wechseln ab mit tief
eingeschnittenen Bachtälern. Ausgedehnte
Laubwälder sorgen für frische sauerstoffreiche
Luft und ein gesundes Klima. Eine große
Artenvielfalt in Fauna und Flora ist ebenso zu
finden wie Zeugnisse einer spannenden Geologie.
Alte Gemäuer tief im Wald und Burgen und
Schlösser auf den Bergspitzen erzählen von den
Kelten, Römern und dem Mittelalter. Wandern Sie
los und begeben Sie sich auf ein sanftes
Abenteuer. Begegnen Sie auf Ihrem Weg einer
ursprünglichen Wildnis, wie man Sie heute nur
noch selten findet und lassen Sie sich
überraschen von der Stille der Natur. Wann haben
Sie zuletzt nur noch die Geräusche der Natur um
sich herum wahrgenommen?
Die spannungsreiche Landschaft des Naturparks
Soonwald- Nahe mit Inseln der Ruhe, ausgedehnten
Laubwäldern, felsigen Quarzitkämmen, naturnahen
Bachläufen, sanften Flussauen, blütenreichen
Waldwiesen und sonnigen Weinhängen ist
Inspiration und Kraftquelle gleichermaßen.
Auf dem Soonwaldsteig wechseln sich weiche
Waldwege mit
schmalen Felsenpfaden ab, die Ihnen ein
besonderes Trekkingerlebnis vermitteln. Steile
Auf- und Abstiege aber auch mal ruhige Passagen
mit Zeit zum Nachdenken charakterisieren die
Vielfalt im Streckenverlauf. Weite Ausblicke
garantieren bei guter Sicht stolze 32
Aussichtstürme und Aussichtspunkte. Nehmen Sie
sich Zeit und machen Sie den Weg zum Ziel.
Entdecken Sie die Langsamkeit und genießen Sie
die Natur.
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Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Kirn
2. Tag:
Wanderung Kirn - Reinhardsmühle/Forellenhof
bei Bundenbach, 14 km
3. Tag:
Reinhardsmühle - Koppenstein - Gemünden,
21 km
4. Tag:
Gemünden - Jagdhaus Queckspring-
Tiefenbach, 18 km
5. Tag:
Tiefenbach - Schwappelbruch -
Rheinböllen, 21 km
6. Tag:
Rheinböllen - Rheinböllerhütte, -
Jägerhaus, 15 km, Transfer nach Bingen,
Übernachtung
7. Tag:
Transfer vom Hotel in Bingen zum
Jägerhaus, Wanderung nach Bingen, 12 km
8. Tag:
Abreise
Leistungen:
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7
x Übernachtung mit Frühstück,
Zimmer mit Dusche/WC |
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6 x
Lunchpaket |
 |
1 x
Kartenmaterial pro Zimmer |
 |
1 x
Personentransfer Jägerhaus -
Bingen und Bingen - Jägerhaus |
 |
Gepäcktransport zum
Tagesziel |
Preise:
pro Person im DZ 438,00
Einzelzimmerzuschlag 58,00
Preis für eine Person als
Einzelwanderer(in): 548,00
Fotonachweis:
Trägerverein Naturpark Soonwald-Nahe
e. V.
Salinenstr. 47
55543 Bad Kreuznach
 |
Sie
können sich das Angebot auch
ausdrucken |
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Tourenverlauf
1. Tag:
Individuelle Anreise Kirn
2. Tag:
Der Soonwaldsteig beginnt am Kirner
Bahnhof. Nach Durchquerung der Innenstadt
steigt er auf der östlichen Seite des
Hahnenbachtals nach Kallenfels auf. Ein
erster landschaftlicher Höhepunkt sind
die drei steilen, teils mit Burgruinen
gekrönten Quarzitfelsen. Auf einem
schmalen Pfad, der mit Tafeln zu
Waldthemen ausgestattet ist, geht es
durch Niederwald weiter zu Schloss
Wartenstein. Von der durch mächtige
Rosskastanien beschatteten
Aussichtsterrasse öffnet sich ein
großartiger Blick ins Hahnenbachtal,
eines der Durchbruchstäler des
Soonwaldes. Eine von mehreren
Ausstellungen der Erlebniswelt Wald
und Natur erklärt das Lohmachen,
das Schälen der gerbstoffreichen
Eichenrinde zur Lederherstellung. An der
Gemeinde Hahnenbach vorbei führt der
Soonwaldsteig bis zum Steinbachtal. An
der Mündung wechselt der Steig auf die
westliche Hahnenbachseite. Nördlich von
Sonnschied, bei Rudolfshaus, erreicht der
Wanderer einen stillen Abschnitt des
Hahnenbachtals, der nicht von einer
Straße erschlossen ist.

Schloss
Hartenstein über dem
Hahnenbachtal
Übernachtung in
3. Tag:
Auf dem Weg zum 1. Zwischenziel,
dem Wanderparkplatz an der Schiefergrube
Herrenberg, werden einige Relikte des
Schieferbergbaus (Feldbahn, Stollen,
Halden) sichtbar. Die Besuchergrube
Herrenberg, die benachbarte
Keltensiedlung Altburg und die gut
einsehbare Schmidtburg können leicht zu
Fuß besichtigt werden.
Hinter der Keltensiedlung geht der Steig
hinab ins Tal und quert den Hahnenbach
nahe der Schmidtburg. Auf den nächsten 1,5
km führt der Soonwaldsteig über einen
Wassererlebnispfad bachaufwärts. Am
nördlichen Ende bietet sich eine Wiese
in den Hahnenbachauen als
Ruheinsel zum Genießen der
Stille an. Dann verlässt der Steig das
Tal und steigt in einem Bogen nördlich
um Schneppenbach herum zum Lützelsoon
hinauf. Am Teufelsfels (567 m), der
ersten markanten Erhebung des
kleinen Soons, hat man vom
Aussichtsturm einen guten Ausblick.
Steinige Blockschutthalden, auf denen
mitunter an sonnigen Tagen Wildkatzen
dösen, prägen den weiteren Verlauf auf
dem schmalen Kamm des Quarzitrückens.
Grenzsteine und hölzerne Pfähle
markieren die Landkreisgrenze. Am Ende
dieser anspruchsvollen Wegstrecke lädt
der Blickenstein (nahe der Womrather
Höhe 597 m) mit seinem gestuften,
südexponierten Hang zur Mittagsrast ein.
Danach wendet sich der Soonwaldsteig auf
die Nordseite des Lützelsoons. Bald ist
Schloss Gemünden zu sehen. Von einer
Schutzhütte aus, zu der wir über einen
kurzen Abstecher gelangen, können wir
ins Tal des Simmerbachs (im
Sprachgebrauch Kellenbachtal genannt),
das zweite Soonwald-Durchbruchstal,
hinabschauen.
Auf dem Langenstein, einer steil aus dem
Laubwald aufragenden Felsnadel, brütet
ein Wanderfalkenpaar. Die Etappe endet
nach dem Abstieg nördlich um den
Langenstein herum an der B 241 (Gemünden-Simmertal)
an einer für den Soonwaldsteig eigens
erbauten Fußgängerbrücke. Hier im
Kellenbachtal verkehrt täglich die
Buslinie Simmern-Kirn. Die nächste
zentrale Bushaltestelle liegt 2,2 km in
nördlicher Richtung am Ortseingang von
Gehlweiler. Dort besteht auch eine
Einkehrmöglichkeit. Nach kurzer Strecke
am östlichen Bachufer entlang geht es im
Niederwald steil 275 Höhenmeter hinauf
über Blockschutthalden und vorbei an
Quarzitfelsen zunächst an der
Flanke des alten Steinbruchs von
Gehlweiler, dann über den
herauspräparierten Grat. Der
schweißtreibende Anstieg endet am oberen
Rand des Steinbruchs Henau. Der Große
Soon, der mittlere Teil des Soonwaldes,
ist erreicht. Von hier schweift der Blick
nach Süden bis zur Kyrburg bei Kirn. Der
Steig bleibt danach bis zur Burgruine
Koppenstein (539 m) auf der nördlichen
Seite des Quarzitrückens. Der Bergfried
kann wie ein Aussichtsturm bestiegen
werden. Über den markierten Zuweg (Europäischer
Fernwanderweg Nr 3 (X3) geht es hinab
nach Gemünden, Übernachtung. |
4. Tag:
Über den X3 wird wieder der
Soonwaldsteig am Koppenstein erreicht.
Nach kurzer Strecke am östlichen
Bachufer entlang geht es im Niederwald
steil 275 Höhenmeter hinauf über
Blockschutthalden und vorbei an
Quarzitfelsen zunächst an der
Flanke des alten Steinbruchs von
Gehlweiler, dann über den
herauspräparierten Grat. Der
schweißtreibende Anstieg endet am oberen
Rand des Steinbruchs Henau. Der Große
Soon, der mittlere Teil des Soonwaldes,
ist erreicht. Von hier schweift der Blick
nach Süden bis zur Kyrburg bei Kirn. Der
Steig bleibt danach bis zur Burgruine
Koppenstein (539 m) auf der nördlichen
Seite des Quarzitrückens.

Der Bergfried kann wie ein Aussichtsturm
bestiegen werden. Nun wechselt der Steig
vom nördlichen Höhenzug des Großen
Soons auf den mittleren. Das beide
Höhenzüge trennende Asbachtal wird auf
einer Holzbrücke gequert. Die Alteburg (620
m) mit ihrem steinernen Turm, der
südwestlichste Gipfel des mittleren
Höhenzuges, ist der nächste
Aussichtspunkt.

Hallenbuchenwälder, himbeerreiche
Altbuchenbestände und
Fichtenaufforstungen prägen den breiten
Kamm des Großens Soons. Er wird vom
Rennweg, einer geradlinigen Forststraße
erschlossen. Über den Zuweg X3 und
Sponheimer Weg (S) geht es zum heutigen
Etappenziel Tiefenbach.
5. Tag:
Wer dem Soonwaldsteig komplett
folgenden möchte, wandert von Tiefenbach
über den X3 und Sponheimer Weg wieder
zurück zum Soonwaldsteig Richtung
Jagdhaus Queckspring. Der Soonwaldsteig
verläuft hier auf schmalen Pfaden neben
dem Rennweg. Im Naturschutzgebiet Eschen,
nur wenige hundert Meter nördlich über
ein Zuweg erreichbar, wachsen in einem
parkartigen Wald seltene Orchideen unter
uralten Einzelbäumen. An dem Zuweg zum
Naturschutzgebiet zweigt der Sponheimer
Weg, ein historischer Themenweg, ab. Nach
der Runden Tanne kommt der Wanderer an
das Ende der Zwischenetappe, den
Wanderparkplatz Ellerspring an der L 108
(Tiefenbach-Winterbach). Nahe dem
Wanderparkplatz am Fernmeldeturm befindet
sich die Ellerspring, mit 657 m höchste
Erhebung des Soonwaldes. Von hier aus
kehrt der Steig auf den nördlichen
Höhenzug zurück. Mit dem
Naturschutzgebiet Glashütter Wiesen im
Gräfenbachtal wird eine
kulturgeschichtlich bedeutsame
Wiesenlandschaft mit markanten
Einzelbäumen berührt.

Durch das Feuchtgebiet Schwappelbruch
steigt der Weg zum Schanzerkopf (643 m),
einem weiteren markanten Soonwaldgipfel
an. Hier kann der Wanderer in einer
neugebauten Schutzhütte oberhalb einer
Rodelwiese mit Blick auf den nördlichen
Soonwaldrand rasten. Im weiteren Verlauf
nach Osten führt der Steig an der L 239
(Ellern-Münchwald) von der Nordseite auf
den Kamm zurück. Mit dem
Naturwaldreservat Katzenkopf wird ein
urwüchsiger Altbuchenbestand berührt.
Am Hochsteinchen (648 m), einer
Felsformation am Ostrand des Großen
Soons, kann ein eiserner Aussichtsturm
bestiegen werden. Von dort aus geht es
steil bergab zur Rheinböllerhütte und
weiter in den Ort Rheinböllen, dem Ende
der Etappe, Übernachtung.
Gesamtwanderstrecke 25 km
Hinweis:
Wer den Weg abkürzen möchte auf 21
Kilometer, wandert von Tiefenbach über
den W1 und den Wanderweg Weiße Scheibe
bis kurz vor den Wanderparkplatz
Ellerspring /Schwappelbruch und folgt
dann wieder dem Soonwaldsteig.
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6. Tag:
Nach Querung des Guldenbaches nutzt der
Soonwaldsteig einen Autobahndurchlass der
Kreisstraße nach Dichtelbach, um in den
Binger Wald, den östlichen Teil des
Soonwaldes zu gelangen. Nach steilem
Anstieg kann an der Emmerichshütte eine
Pause eingelegt werden. Über den
Kandrich zum Ohligsberg hin öffnet sich
der Wald und der Blick schweift bis zum
Rhein. Eine neu erbaute Schutzhütte
lockt zum Verweilen. Anschließend
gelangen die Wanderer an der verborgenen
kleinen Blockschutthalde des Eselstein
vorbei zur bewirtschafteten Lauschhütte,
die sich für eine Mittagspause eignet.
Gestärkt kann nun der hölzerne
Aussichtsturm auf dem Salzkopf (628 m)
erklommen werden. Er bietet eine
grandiose Rundumsicht. Der Abstieg ins
Rheintal erfolgt über das Morgenbachtal.
Im oberen Abschnitt noch still und einsam,
begegnet man nahe der Ausflugsgaststätte
Jägerhaus häufig
Kindergruppen. Sie suchen in der
Steckeschlääferklamm nach
versteckten Gesichtern und Fratzen, die
ein Künstler in die Baumstämme
geschnitzt hat. Taxitransfer zum
Übernachtungsort Bingen

7. Tag:
Taxitransfer von Bingen zurück
zum Jägerhaus. Ab dem Jägerhaus wird
das im weiteren Verlauf unter Naturschutz
stehende Morgenbachtal immer steiler und
enger. Die Felsen an den Talflanken
werden gerne beklettert. Wenn ehemalige
Mühlen im Talgrund zu sehen sind, ist
der Abzweig nach Trechtingshausen
erreicht. Die letzte Etappe lässt genug
Zeit für ausgedehnte Besichtigungen. In
Trechtingshausen kann man beispielsweise
die Burg Reichenstein und die
Klemenskapelle anschauen, bevor man auf
dem Eselspfad aus dem Morgenbachtal auf
die Rheinhöhen aufsteigt. Dieser teils
geländergesicherte Pfad führt auf und
ab bis zum Schweizerhaus, einer mit einem
großartigen Ausblick gesegneten
Ausflugsgaststätte. Der Rhein bildet das
vierte und größte Durchbruchstal, wenn
man den geologisch aus Quarzit
aufgebauten Taunus als Fortsetzung des
Soonwaldes ansieht. Zuvor kann man die
zinnengekrönte, im romantischen Stil
wiederaufgebaute Burg Rheinstein besuchen,
deren Zugbrücke nur wenige Schritte
unterhalb des Soonwaldsteiges liegt.
Durch das enge Kerbtal des Poßbaches und
vorbei am Aussichtspunkt Damianskopf wird
das Forsthaus Heiligkreuz erreicht. Hier
lohnt es sich, etwas vom Weg
abzuschweifen. Entlang eines
Erlebnispfades warten eine Hängebrücke,
ein freigelegter römischer Gutshof und
ein Mammutbaum im forstbotanischen Garten
auf Besucher. Auch ein Abstecher in die
Kreuzbachklamm, den tief eingeschnittenen,
steilen Unterlauf eines Baches, ist
empfehlenswert. Der Steig fällt nun nach
Bingen sanft ab und gewährt noch manchen
Ausblick auf das Rheintal bei
Assmannshausen. Am Prinzenkopf steigt ein
Pfad steil hinab, der die Wanderer bis
vor die Eingangstür der Jugendherberge
führt. Nun sind noch wenige hundert
Meter durch den Stadtteil Bingerbrück
zurückzulegen, bis man am Ende des
Soonwaldsteigs, dem Binger Hauptbahnhof,
angelangt ist. Es bleibt noch genügend
Zeit, um einen Abstecher zum Park am
Mäuseturm zu machen oder um über die
Nahebrücke nach Bingen, zur Altstadt mit
der Burg Klopp, zur Drususbrücke oder
zum Rochusberg zu wandern.
8. Tag
Individuelle Abreise
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