Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Kirn
2. Tag:
Wanderung Kirn - Rudolfshaus bei Bundenbach, 13 km
3. Tag:
Rudolfshaus - Gemünden, 17 km
4. Tag:
Gemünden - Argenthal, 22 km
5. Tag:
Argenthal - Jägerhaus, 24 km
6. Tag:
Jägerhaus - Bingen, 12 km
7. Tag:
Abreise
Leistungen:
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6
x Übernachtung mit Frühstück,
Zimmer mit Dusche/WC |
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4 x
Lunchpaket |
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1 x
Kartenmaterial pro Zimmer |
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1 x
Personentransfer Schanzenkopf -
Argenthal und Argenthal -
Schanzenkopf |
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Gepäcktransport zum
Tagesziel |
Preise:
pro Person im DZ 389,00
Einzelzimmerzuschlag 83,00
Preis für eine Person als
Einzelwanderer(in): 518,00
Fotonachweis:
Trägerverein Naturpark Soonwald-Nahe
e. V.
Salinenstr. 47
55543 Bad Kreuznach
Bertold Jetschke
Alpenlandtouristik

Relief
an der Burg Rheinstein
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Sie
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Tourenverlauf
1. Tag:
Individuelle Anreise Kirn
In der Kirner Innenstadt und speziell
rund um den Marktplatz finden sich
Gebäude aus fünf Jahrhunderten wieder.
Besonders sehenswert sind die Bauten der
Fürstenfamilie von Salm Kyrburg, die in
der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
zumeist durch den Hofbaumeister Johann
Thomas Petri errichtet wurden. Aber auch
die beiden Gotteshäuser sowie eine
stattliche Anzahl reizvoller
Fachwerkhäuser machen einen Rundgang
durch die Kirner Innenstadt zu einem
interessanten und zugleich spannenden
Ausflug in die Vergangenheit.
An zahlreichen Hausfassaden finden sich
dabei kleine Informationstafeln, die den
Besucher über die Geschichte des
jeweiligen Gebäudes informieren.
Sehenswert ist auch das Whisky-
Museum.
Quelle Internetseite Kirn
2. Tag:
Der Soonwaldsteig beginnt am Kirner
Bahnhof. Nach Durchquerung der Innenstadt
steigt er auf der östlichen Seite des
Hahnenbachtals nach Kallenfels auf. Ein
erster landschaftlicher Höhepunkt sind
die drei steilen, teils mit Burgruinen
gekrönten Quarzitfelsen. Auf einem
schmalen Pfad, der mit Tafeln zu
Waldthemen ausgestattet ist, geht es
durch Niederwald weiter zu Schloss
Wartenstein. Von der durch
mächtige Rosskastanien beschatteten
Aussichtsterrasse öffnet sich ein
großartiger Blick ins Hahnenbachtal,
eines der Durchbruchstäler des
Soonwaldes. Eine von mehreren
Ausstellungen der Erlebniswelt Wald
und Natur erklärt das Lohmachen,
das Schälen der gerbstoffreichen
Eichenrinde zur Lederherstellung. An der
Gemeinde Hahnenbach vorbei führt der
Soonwaldsteig bis zum Steinbachtal. An
der Mündung wechselt der Steig auf die
westliche Hahnenbachseite. Nördlich von
Sonnschied, bei Rudolfshaus, erreicht der
Wanderer einen stillen Abschnitt des
Hahnenbachtals, der nicht von einer
Straße erschlossen ist.
Übernachtung in Rudolfshaus.

Schloss
Hartenstein über dem
Hahnenbachtal
3. Tag:
Auf dem Weg zum Wanderparkplatz
an der Schiefergrube Herrenberg, werden
einige Relikte des Schieferbergbaus (Feldbahn,
Stollen, Halden) sichtbar. Neben dem
Soonwaldsteig verläuft auf diesem
Streckenabschnitt auch der Premium-Rundwanderweg
Vitaltour Hahnenbachtal. Die Besuchergrube
Herrenberg, die
benachbarte Keltensiedlung Altburg und
die gut einsehbare Schmidtburg können
leicht zu Fuß besichtigt werden.
Hinter der Keltensiedlung geht der Steig
hinab ins Tal und quert den Hahnenbach
nahe der Schmidtburg. Auf den
nächsten 1,5 km führt der Soonwaldsteig
über einen Wassererlebnispfad
bachaufwärts. Am nördlichen Ende bietet
sich eine Wiese in den Hahnenbachauen als
Ruheinsel Stille an. Dann
verlässt der Steig das Tal und steigt in
einem Bogen nördlich um Schneppenbach
herum zum Lützelsoon hinauf. Am
Teufelsfels (567 m), der ersten markanten
Erhebung des kleinen Soons,
hat man vom Aussichtsturm einen guten
Rundblick. Steinige Blockschutthalden,
auf denen mitunter an sonnigen Tagen
Wildkatzen dösen, prägen den weiteren
Verlauf auf dem schmalen Kamm des
Quarzitrückens. Grenzsteine und
hölzerne Pfähle markieren alte
Gebietsgrenzen und die heutige
Landkreisgrenze. Am Ende dieser
anspruchsvollen Wegstrecke lädt der
Blickenstein (nahe der Womrather Höhe
597 m) mit seinem gestuften,
südexponierten Hang zur Mittagsrast ein.
Danach wendet sich der Soonwaldsteig auf
die Nordseite des Lützelsoons. Bald ist
Schloss Gemünden zu sehen. Von einer
Schutzhütte aus, zu der man über einen
kurzen Abstecher gelangt, kann man ins
Tal des Simmerbachs (im Sprachgebrauch
Kellenbachtal genannt), das zweite
Soonwald-Durchbruchstal, hinabschauen.
Auf dem Langenstein, einer steil aus dem
Laubwald aufragenden Felsnadel, brütet
ein Wanderfalkenpaar. Nach dem Abstieg
nördlich um den Langenstein herum an der
B 241 (Gemünden-Simmertal) führt der
Weg an einer für den Soonwaldsteig
eigens erbauten Fußgängerbrücke auf
die andere Seite des Simmerbachs. Nach
kurzer Strecke am östlichen Bachufer
entlang geht es im Niederwald steil 275
Höhenmeter hinauf über
Blockschutthalden und vorbei an
Quarzitfelsen zunächst an der
Flanke des alten Steinbruchs von
Gehlweiler, dann über den
herauspräparierten Grat. Der
schweißtreibende Anstieg endet am oberen
Rand des Steinbruchs Henau.
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Der Große Soon,
der mittlere Teil des Soonwaldes, ist
erreicht. Von hier schweift der Blick
nach Süden bis zur Kyrburg bei Kirn. Der
Steig bleibt danach bis zur Burgruine
Koppenstein (539 m) auf der
nördlichen Seite des Quarzitrückens.

Der Bergfried kann wie ein Aussichtsturm
bestiegen werden. Über den markierten
Zuweg (Europäischer Fernwanderweg Nr. 3
(X3) geht es hinab nach Gemünden,
Übernachtung in Gemünden
4. Tag:
Über den X3 wird wieder der
Soonwaldsteig am Koppenstein erreicht.
Nun wechselt der Steig vom nördlichen
Höhenzug des Großen Soons auf den
mittleren. 
Das beide Höhenzüge trennende Asbachtal
wird auf einer Holzbrücke gequert. Die
Alteburg (620 m) mit ihrem steinernen
Turm, der südwestlichste Gipfel des
mittleren Höhenzuges, ist der nächste
Aussichtspunkt. Hallenbuchenwälder,
himbeerreiche Altbuchenbestände und
Fichtenaufforstungen prägen den breiten
Kamm des Großens Soons. Er wird vom
Rennweg, einer geradlinigen Forststraße
erschlossen. Der Soonwaldsteig verläuft
hier auf schmalen Pfaden neben dem
Rennweg. Im Naturschutzgebiet Eschen, nur
wenige hundert Meter nördlich über ein
Zuweg erreichbar, wachsen in einem
parkartigen Wald seltene Orchideen unter
uralten Einzelbäumen. Nach der Runden
Tanne kommt der Wanderer zum Ellerspring,
mit 657 m höchste Erhebung des
Soonwaldes. Von hier aus kehrt der Steig
auf den nördlichen Höhenzug zurück.
Mit dem Naturschutzgebiet Glashütter
Wiesen im Gräfenbachtal wird eine
kulturgeschichtlich bedeutsame
Wiesenlandschaft mit markanten
Einzelbäumen berührt. Personentransfer
vom Wanderparkplatz Schanzerkopf zum
Etappenziel Argenthal. Übernachtung in
Argenthal.
5. Tag:
Personentransfer zum
Wanderstart, dem Wander- Parkplatz
Schanzerkopf.
Im weiteren Verlauf nach Osten führt der
Steig an der L 239 (Ellern-Münchwald)
von der Nordseite auf den Kamm zurück.
Mit dem Naturwaldreservat Katzenkopf wird
ein urwüchsiger Altbuchenbestand
berührt. Am Hochsteinchen (648 m), einer
Felsformation am Ostrand des Großen
Soons, kann ein eiserner Aussichtsturm
bestiegen werden. Von dort aus geht es
steil bergab zur Rheinböllerhütte. Nach
Querung des Guldenbaches nutzt der
Soonwaldsteig einen Autobahndurchlass der
Kreisstraße nach Dichtelbach, um in den
Binger Wald, den östlichen Teil des
Soonwaldes zu gelangen. Nach steilem
Anstieg kann an der Emmerichshütte eine
Pause eingelegt werden. Über den
Kandrich zum Ohligsberg hin öffnet sich
der Wald und der Blick schweift bis zum
Rhein. Eine neu erbaute Schutzhütte
lockt zum Verweilen. Anschließend
gelangen die Wanderer an der verborgenen
kleinen Blockschutthalde des Eselstein
vorbei zur bewirtschafteten Lauschhütte, die sich für
eine Mittagspause eignet. Gestärkt kann
nun der hölzerne Aussichtsturm auf dem
Salzkopf (628 m) erklommen werden. Er
bietet eine grandiose Rundumsicht. Der
Abstieg ins Rheintal erfolgt über das
Morgenbachtal. Im oberen Abschnitt noch
still und einsam, begegnet man nahe der
Ausflugsgaststätte
Jägerhaus häufig
Kindergruppen. Sie suchen in der Steckeschläferklamm nach
versteckten Gesichtern und Fratzen, die
ein Künstler in die Baumstämme
geschnitzt hat. Übernachtung im
Jägerhaus.
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6. Tag:
Ab dem Jägerhaus wird das im weiteren
Verlauf unter Naturschutz stehende
Morgenbachtal immer steiler und enger.

Die Felsen an den Talflanken werden gerne
beklettert. Wenn ehemalige Mühlen im
Talgrund zu sehen sind, ist der Abzweig
nach Trechtingshausen
erreicht.
Die letzte Etappe lässt genug Zeit für
ausgedehnte Besichtigungen. In
Trechtingshausen kann man beispielsweise
die Burg
Reichenstein und die Clemenskapelle anschauen,
bevor man auf dem Eselspfad aus dem
Morgenbachtal auf die Rheinhöhen
aufsteigt. Dieser teils
geländergesicherte Pfad führt auf und
ab bis zum Schweizerhaus, einer mit einem
großartigen Ausblick gesegneten
Ausflugsgaststätte. Der Rhein bildet das
vierte und größte Durchbruchstal, wenn
man den geologisch aus Quarzit
aufgebauten Taunus als Fortsetzung des
Soonwaldes ansieht. Zuvor kann man die
zinnengekrönte, im romantischen Stil
wiederaufgebaute Burg Rheinstein besuchen, deren
Zugbrücke nur wenige Schritte unterhalb
des Soonwaldsteiges liegt.

Durch das enge Kerbtal des Poßbaches und
vorbei am Aussichtspunkt Damianskopf wird
das Forsthaus Heiligkreuz erreicht. 
Hier lohnt es sich, etwas vom Weg
abzuschweifen. Entlang eines
Erlebnispfades warten eine Hängebrücke,
ein freigelegter römischer Gutshof und
ein Mammutbaum im forstbotanischen Garten
auf Besucher.

Auch ein Abstecher in die Kreuzbachklamm,
den tief eingeschnittenen, steilen
Unterlauf eines Baches, ist
empfehlenswert. Der Steig fällt nun nach
Bingen sanft ab und gewährt noch manchen
Ausblick auf das Rheintal bei
Assmannshausen.

Am Prinzenkopf steigt ein Pfad steil
hinab, der die Wanderer bis zur
Jugendherberge führt. Nun sind noch
wenige hundert Meter durch den Stadtteil
Bingerbrück zurückzulegen, bis man am
Ende des Soonwaldsteigs, dem Binger
Hauptbahnhof, angelangt ist.
Übernachtung in Bingen.
7. Tag:
Individuelle Abreise
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