Pfälzer Weinsteig Neu
Wandern ohne Gepäck 2012
(7 Tage)

Wandern ohne Gepäck auf dem Pfälzer Weinsteig:
Folgen Sie dem neuen Prädikats-Weitwanderweg auf seiner Route durch die Südliche Weinstrasse:
An Weinbergen, Waldsäumen und stattlichen Burgen entlang und mit großartigen Ausblicken in die Rheinebene. Erleben Sie das beeindruckende Miteinander von unberührter Natur und faszinierender Kulturlandschaft. Genießen Sie den Rundum-Service vom Gepäcktransport bis zum üppigen Wander- Frühstück
.

Programm:
1. Tag:
Anreise nach
Bad Bergzabern
2. Tag:
Bad Bergzabern –
Klingenmünster, 12,0 km, Höhenmeter: 440 m 445 m
3. Tag:
Klingenmünster –
Annweiler, 17,3 km, Höhenmeter: 759 m  733 m
4. Tag:
Annweiler – Ramberg, 23,3 km, Höhenmeter: 1080 m  988 m
5. Tag:
Ramberg – St. Martin, 24,,2 km, Höhenmeter: 873 m, 863 m
6. Tag:
St. Martin -
Neustadt an der Weinstraße, 19,6 km
7. Tag:
Nach dem reichhaltigen Frühstück individuelle Abreise bzw. mit der Bahn nach Bad Bergzabern

Leistungen:

6 Übernachtungen mit Frühstück in Bad Bergzabern, Klingenmünster, Annweiler,
Ramberg oder Dernbach, Edenkoben und Neustadt an der Weinstraße
1 Weinsteigmenü mit korrespondierenden Weinen
1 Eintritt Schloss Villa Ludwigshöhe oder 1 Fahrt mit der Rietburgbahn
1 Eintritt Museum Annweiler oder Burg Trifels
Gepäcktransfer zum Tagesziel
Ausführliches Kartenmaterial
Bahnfahrt von Neustadt nach Bad Bergzabern

Reisepreis:
Im Doppelzimmer: 429,00 €
(bei mindestens zwei Personen)
Einzelzimmerzuschlag: 90,00 €

Text der Wegbeschreibung:
Südliche Weinstrasse e.V.

Fotonachweis:
Südliche Weinstrasse e.V.
Deutsche Zentrale für Tourismus
Alpenlandtouristik, Manfred Haag, Landsberg, Bertold Jetschke


Sie können sich das Angebot auch ausdrucken
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Bad Bergzabern

2. Tag:
Die kürzeste Etappe des Pfälzer Weinsteiges überzeugt mit Charme und Flair der Südlichen Weinstraße. Sie könnenImpressionen der Orte Gleiszellen und Pleiseweiler-Oberhofen auf Ihrer heutigen Tour sammeln. Ihr Ziel ist das Dorf Klingenmünster. Beginn der heutigen Tour ist in Bad Bergzabern. Dort können Sie auf dem Platz vor dem Schloss die Etappe beginnen. Erste Eindrücke bekommen Sie in der Altstadt von Bad Bergzabern welche Sie auf dem Weg zum Steig passieren. Am Anfang des Kurtals biegen Sie am Weinschlösschen rechts ab. Nun befinden Sie sich im Villen-Viertel der Stadt. Von dort aus beginnt der Steig. Zu erst auf einem Wirtschaftsweg durch die Weinberge. Nachdem Sie die wunderbare Aussicht auf die Kurstadt Bad Bergzabern genießen durften verlassen Sie nach links diesen Weg und begeben sich über einen Pfad in den Wald zum
Kloster Liebfrauenberg. Kurz bevor Sie das Kloster erreicht haben, durchwandern Sie die Pferdeweiden welche zum Kloster gehören und heute noch bewirtschaftet werden. Von hieraus laufen Sie über einen geschotterten Weg hinunter in das Weindorf Pleisweiler-Oberhofen. Dort biegen Sie bei der ersten Möglichkeit nach Links ab. Nach ca. 400m erreichen Sie das Restaurant Wappenschmiede.


Von der Wappenschmiede aus laufen Sie in einem Wiesental. Sie lassen den Tennisplatz der Gemeinde Pleisweiler-Oberhofen liegen und und nehmen an der Weggabel den linken Weg. Dieser schlängelt sich entlang der Talaue. Sie verlassen nach ca. einem Kilometer den Weg nach rechts auf einen geschotterten Waldweg. Von dort aus geht es wieder rechts ab weiter in den Pfäler-Wald. Nun beginnt die Steigung auf den Höhenweg über Gleiszellen- Gleishorbach. Nach der ein Kilometer langen Steigung, befinden Sie sich auf dem Höhenweg und fahren zum nächsten Wegpunkt am Seicheneck. An dieser Wegkreuzung befindet sich der Rettungspunkt 6813526. Hier können Sie sich eine kleine Pause gönnen.


Nach der Pause nehmen Sie den Weg Richtung Klingenmünster, Gleiszellen. In der Nähe des Röhlberges finden Sie am Wegrand eine Zuchtstation mit Waldbienen. Jetzt verlassen Sie den Weg an einer offenen Stelle im Wald und setzen die Etappe auf einen Steig fort. Dieser Steig geht in einen breiteren Waldweg über. Dieser Weg führt direkt In den Ortsteil Hatzelberg. Von diesem Teil geht’s direkt in den Hauptort Gleiszellen. In Gleiszellen laufen Sie durch die schöne Winzergasse. Hier findet zwei mal im Jahr eines der ersten Weinfeste statt. Hier können Sie sich für den Schlussabstieg nach Klingenmünster noch im Restaurant zum Lam stärken. Von hier aus laufen Sie am Hotel Südpfalzterrassen vorbei in die Weinberge oberhalb von Klingenmünster. Von dort aus geht es über den alten Treppenweg hinunter nach Klingenmünster. In Klingenmünster begrüßt Sie das Naherhohlungsheim der Firma KSB. Durch den Park führt der Weg direkt in die Ortsmitte von Klingenmünster.


3. Tag:

Sie werden auf der heutigen Etappe von nicht weniger als sechs Burgen und Ruinen, darunter die ehrwürdige Reichsburg Trifels und die Ruine Madenburg , in die Vergangenheit versetzt. Start dieser Etappe ist in Klingenmünster. Sie laufen durch das wunderbar gelegene August-Becker Weindorf. Am Ende des Ortes beginnt das Klingbachtal, welches in den Erholungsort Silz führt. Nach dem Ortsschild von Klingenmünster laufen Sie ca. 200m entlang der Landstraße.


Auf der rechten Talseite, führt ein Wanderpfad mit der bekannten Markierung direkt zur
Burgruine Landeck. Dort erhaschen Sie wieder einen Blick über die Rheinebene und das Weinbanbaugebiet rund um Klingenmünster. Von der Ruine Landeck aus führt der Weg am Pfalzklinikum vorbei hinab ins Kaiserbachtal. Im Tal angekommen biegen Sie nach links ab und laufen ca. 650m Tal aufwärts. Am Steinbruch von Waldhambach überqueren Sie die Straße und dann geht es auch schon wieder in den nächsten Aufstieg. Hier beginnt die Steigung auf die Burgruine Madenburg. Diese Burgruine zählt zu den ältesten und größten Burgruinen der Pfalz. Auf der Madenburg können Sie sich zum ersten mal stärken und erholen. Die Burgschänke lädt ein zum Vesper mit wunderbaren Ausblick auf die Stadt Landau und die dazugehörigen Vororte im Weinanbaugebiet Südliche Weinstraße. Von der Madenburg führt der Steig weiter hinunter in den Wohnort von Max Slevogt. In Leinsweiler, stoßen Sie auf eine Kneipanlage. Von dort aus führt der Weg durch die Ferienhaus- Siedlung. Sie verlassen die Straße zu Ihrer Linken und begeben sich wieder auf einen Pfad. Dieser Pfad führt direkt zum Slevogthof . Der Slevogthof ist das langjährige Domizil des Impressionisten Max Slevogt. Vom Slevogthof aus führt der Steig an Weiden vorbei und verschwindet im Wald.
Es folgt die Steigung auf dem Ritterpfad zur Burgruine Neukastel. Sie liegt gegenüber von der Ruine Madenburg. Unterhalb der Ruine Neukastel führt der Waldweg am Südhang des Föhrlenbergs direkt zur Ruine Scharfenberg (Münz). Nun geht wird der Steig auf dem Annweilerer Burgenweg fortgeführt. Er geht entlang der Felskolosse mit dem zum Teil löchrigen Verwitterungen, welche Sportkletterern als Trainingsfläche dienen. Die Felskolosse gehören zum Felsmassiv Annweiler. Unterhalb der
Reichsburg Trifels endet der Burgenweg. Vom Parkplatz aus lohnt sich ein Abstecher zur Felsenburg in der einst der Englische König Richard Löwenherz gefangen war. Dieser Abstecher wird zu einer Reise in große Historie. Von der Burg aus führt der Weinsteig direkt hinab in den Kurpark der Stadt Annweiler.
4. Tag:
Beginn der heutigen Weinsteig-Etappe ist, in der vom Flüsschen Queich durchflossenen Kleinstadt Annweiler. Sie liegt zum Fuße der Reichsburg Trifels. Wir verlassen für die heutige Tour Annweiler und durchlaufen noch einmal das Gerberviertel in der historischen Altstadt. Aus der Altstadt heraus überqueren wir die Hauptstrasse in Annweiler und laufen An der katholischen Kirche vorbei. Nach ca. 200m überqueren wir die Bahnlinie mithilfe einer alten Brücke. Von dort aus beginnt die Steigung, hoch zum Turnerheim. Am Turnerheim angekommen haben wir die erste Steigung überwunden. Am Sportgelände vorbei, geht es hinter dem Sportheim wieder in den Wald und somit auch in den nächsten Aufstieg. Hier verläuft wieder ein schmaler Pfad entlang des Berghanges des Adelsbergs und überquert mehrmals die Forstbewirtungswege. Nach ca. 30min Aufstieg werden wir durch die Aussicht vom Krappenfels aus belohnt. Wir können hier auf die Stadt Annweiler und die darüber liegenden Burgen Trifels,
Anebos und Scharfenberg schauen.


Nach einer kleinen Erholung nehmen wir den letzten Teil der Steigung in Angriff. Hierfür folgen wir den Schildern, welche uns zur Jungpfalzhütte führen. An der Jungpfalz-Unterstandshütte und an der Holdequelle können wir unsere Flaschen mit klarem und kühlen Quellwasser wieder auffüllen. Es lohnt sich auch ein kleiner Abstecher (ca.500m) zur am Wochenende bewirtschafteten Jungpfalz-Hütte. Nach der Rast im Naturfreundehaus, beginnt für uns der Abstieg nach Gräfenhausen. Hier laufen wir auf schattigen zum Teil steilen Pfaden am Nordhang des Adelsbergs entlang. Nach ca. 35 min erreichen wir den Weinort Gräfenhausen. Von Gräfenhausen aus geht es über den Sattel zwischen Grüneck und Franzosenkopf nach Eußertal.


Unseren Durst können wir mit dem klaren, kalten Wassers des Eselstränke-Brunnens löschen. An der alten
Zisterzienserkloster- kirche von Eußertal vorbei durch Streuobstwiesen an den Hängen des Walterskopfs, hoch zum Sanatorium von Eußertal.


Von dort aus beginnt der steile Abstieg ins reizvolle Dorf Dernbach.
Hier gibt es 2 Alternativen für diejenigen die in Ramberg übernachten. Die kürzere nicht sehr attraktive Variante wäre direkt von Dernbach nach Ramberg zu laufen, indem man durch das Dorf läuft und geradewegs nach Ramberg gelangt.


5. Tag:
Fern- und Panoramablicke, eine Burgruine und die urigen Hütten des Pfälzerwald-Vereins –diese Stationen lernen. Sie während der 16km langen Entdeckertour genauestens kennen. Startpunkt der heutigen Etappe ist der kleine Ort Ramberg. Von Hieraus beginnt der Anstieg zum Dernbacher Haus und der Landauer Hütte. Bevor wir die Landauer Hütte erreichen, werden wir für unsere Aufstiegsmühen belohnt. Das einmalige 270°- Panorama der großen Felsplattform des Orenfelsens beschert uns einen Blick in die Rheinebene und das Weinanbaugebiet der Südlichen Weinstarsse. An der Landauer Hütte angekommen können wir uns zum ersten Mal Stärken. Die vom Pfälzerwald-Verein bewirtete Hütte lädt mit ihrem Freisitz zum einem Einkehrschwung ein. Nach der Stärkung nehmen wir den Weg wieder auf und laufen zu der im Dreißijährigen Krieg zerstörten
Ruine Neuscharfeneck.
Beim Abstieg von der Ruine Neuscharfeneck können wir uns schon auf ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee im Ramberger Waldhaus freuen. Das Waldhaus wird ebenfalls vom Pfälzerwaldverein bewirtschaftet. Bequeme Waldwege bringen uns durch Mischwälder entlang des Teufels- und des Roßbergs. Danach folgt der Anstieg zur Trifelsblick-Hütte. Sie ist in 550 m Höhe gelegen. Von der Aussichtsterrasse schweift der Blick in Richtung Süden. Haltepunkte sind die ehemalige Reichsburg Trifels, sowie die bewaldeten Gipfel des Wasgaus und der Vogesen. Auf schattigen Wegen laufen wir nun an dem Hand des Teufelsberges hinab zur St. Anna-Kapelle. Von hieraus folgt nun der Pfad hinab ins Modenbachtal. Dort finden wir das Restaurant Buschmühle. Von der Buschmühle aus wandern wir zur Mariengrotte. Über sonnen verwöhnte Weinberge gelangen wir zur Talstation der Rietburg- Sesselbahn. Es ist ein Augenblick wert, mit der Bahn nach oben zu fahren um die herrliche Aussicht in die Rheinebene und auf den Odenwald zu genießen. Nach der Stärkung auf der Rietaniahütte machen wir uns auf den weg zur
Villa Ludwigshöhe.


Hier lohnt sich auch eine Besichtigung der Villa. Sie war die Sommerresidenz des König Ludwigs I. von Beyern. Anschließend erfolgt der Abstieg auf die Villastraße und von dort aus in die Stadt Edenkoben.
Nach einem Stadtrundgang verlassen wir die Stadt Edenkoben über die Villastraße.
Entlang der Talaue passieren wir den WasserlehrÜber den Tiefenbach geht es am Straßburger Stein vorbei.
Kurz danach kommen wir am Friedensdenkmal an. Von dort aus sind wir wieder auf dem Weinsteig, welcher vom Hilschweier kommt. Hier führt ein Pfad vorbei am Hundsbrunnen zur Gedenkstätte St. Ottilia. Auf einem Hangweg laufen wir zum Naturdenkmal Schwalbenfles und vorbei am Dichterhain. Über den Frauenbrunnen geht es weiter zum
Bellachinibrunnen. Der Weinsteig geht nun in der Talsohle, entlang eines kleinen Baches. Am Campingplatz und an der Wappenschmiede vorbei nach St. Martin, Übernachtung

6. Tag:
Wieder offeriert der Pfälzer Weinsteig eine überzeugende Komposition. Wer kann zu den idyllischen Pfaden und Wegen entlang des Haardtrandes schon Nein sagen?


Wir beginnen unsere Wanderung in St. Martin auf dem Weg zur Wappenschmiede. Wir durchqueren das Edenkobenertal. Eine kleine Steigung bringt uns zur Totenkopfstraße. Diese kreuzen wir und folgen einem kleinen Pfad. Der Pfad ist sehr steil und steinig. Er verläuft anfangs parallel zur Totenkopfstraße. Kurz vor dem Gipfel der Kalmit passieren wir das Felsenmeer. Das Felsenmeer ist ein Naturdenkmal und für jeden Wanderer eine Sehenswürdigkeit. Kurz unter dem Gipfel der Kalmit erreichen wir den Parkplatz. Von dort aus hat nicht nur den weiten Ausblick in die 500m tiefer gelegene Rheinebene, sondern kann auch die erste Stärkung in der mittwochs und am Wochenende bewirtschafteten Ludwigshafener Hütte (PWV) zu sich nehmen. Von der Kalmit aus geht es weiter zur am Sommerberg gelegenen Hohen-Looghaus. Hier können wir nun einen Stopp einlegen für eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen, welches wir auf der Terrasse genießen. Von hier aus haben wir einen wunderbaren Blick in die Rheinebene bis hin zum Kraichgau und den Schwarzwald.

Nach dem Genuss des Hausgemachten Kuchens des Pfälzerwaldvereins laufen wir gegen den Uhrzeigersinn um den Sommerberg herum. Auf schönen Pfaden wandern wir hinunter zum
Hambacher Schloss, welches auf jeden Fall ein Abstecher wert ist.

Nach den Impressionen des Schlosses geht es weiter über abermals schöne Pfade hinauf zum Sühnekreutz. Vom Sühnekreut aus geht es weiter zum Hambacher Bergstein. Über den Bergrücken laufen wir weiter zur Speierheld Unterstandshütte.


Nächster Anlaufpunkt ist der Nollenkopf. Von dort aus geht es zum aussichtsreichen Zigeunerfelsen. Vom Zigeunerfelsen aus führt ein steiler Hangweg hinab in die Fußgängerzone und den belebten Marktplatz von Neustadt. Hier kann man jetzt noch einen kleinen Stadtbummel machen oder auch gleich die Unterkunft aufsuchen zum Entspannen.



7. Tag:
Rückfahrt (Bahnfahrt) nach Bad Bergzabern bzw. individuelle Abreise



Fahrzeiten mit der Bahn nach Bad Bergzabern
(schnellste Verbindung)

Berlin 6 Std. 13 Min.
Dortmund 4 Std. 17 Min.
Hamburg 6 Std. 20 Min.
Köln 2 Std. 53 Min.
München 4 Std. 23 Min.
Stuttgart 1 Std. 37 Min.

Fahrzeiten mit der Bahn ab Neustadt (schnellste Verbindung)

Berlin 5 Std. 35 Min.
Dortmund 3 Std. 31 Min.
Hamburg 5Std. 05 Min.
Köln 2 Std. 15 Min.
München 3 Std. 41 Min.
Stuttgart 1 Std. 15 Min.


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