Oder - Neiße - Radtour 2010
Von Frankfurt (Oder) nach Zittau (mit Verlängerungsmöglichkeit)
Radeln ohne Gepäck (7 - Tage)

 
Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Frankfurt (Oder)
2. Tag:
Radtour von Frankfurt (Oder) nach Guben (ca. 67 km)
3. Tag:
Radtour von Guben nach Bad Muskau/Krauschwitz (ca. 65 km)
4. Tag:
Bad Muskau/Krauschwitz - Görlitz (ca. 70 km)
5. Tag:
Erlebnisaufenthalt in der schönsten Stadt Deutschlands
6. Tag:
Von Görlitz nach Zittau (ca.45 km)
7. Tag:
Abreise

8.Tag:
Verlängerungsmöglichkeit im Zittauer Gebirge, mit der Schmalspurbahn nach Oybin

Leistungen:
6 Übernachtungen in radfreundlichen Hotels und Gasthöfen der 3- Sterne Kategorie Frühstücksbuffet, Zimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC
Gepäcktransport zum Tagesziel
Karten- und Info-Material

Preise:
pro Person im DZ 405,00 €
Einzelzimmerzuschlag 115,00 €
Mietrad (7-Gangschaltung) 80,00 €
Zusatznacht in Zittau im DZ 43,00 €



West-Highland-Mann auf Burg Oybin "ich sehe alles"


Fotonachweis:
Bertold Jetschke
Alpenlandtouristik

Sie können sich das Angebot auch ausdrucken



1. Tag:
Individuelle Anreise nach Frankfurt (Oder).


Bei einem kleinen Stadtrundgang werden Sie die ehemalige Hauptpfarrkirche "St. Marien" kennenlernen. Sie ist die größte Hallenkirche der norddeutschen Backsteingotik.
Die Kirche wird heute für Konzerte genutzt. Sehenswert ist die Werkstatt der Glasfenster.

2. Tag:
Von Frankfurt (Oder) fahren Sie nach Brieskow.
Der Ort Brieskow-Finkenheerd fand seine erste urkundliche Erwähnung 1354 unter dem Namen Wrissigk. Seit 1883 nannte sich das Fischer- und Bauerndorf Brieskow, welches sich mit der Revolution 1848/49 zu einer Industriegemeinde entwickelte. Bedeutungsvoll für die Gemeinde war 1906 der Beginn des Braunkohleabbaus. Der Industrie verdankt der Ortsname den Zusatz Finkenheerd -(Wikipedia)


Weiter geht es nach Eisenhüttenstadt und nach Neuzelle (42 km)


mit dem ehemaligen Zisterzienserkloster St. Marien.

Hier unbedingt in den Barockgarten gehen, kleines Cafe in der ehemaligen Orangerie.



Hier gibt es auch das erfrischende schwarze Klosterbier.

In Ratzdorf kommen Sie an die Mündung der Neiße in die Oder. Anschließend von Neuzelle nach Guben. Museum "Spuker Mühle".

3. Tag:

Von Guben über Groß-Gastrose, Grießen, und Briesnig (Aussichtspunkt über den Braunkohlentagebau) nach Forst.
Sehenswert ist hier der "Rosengarten" mit 40.000 Rosenstöcken.
Von Forst geht es nach Bad Muskau/Krauschwitz.
4. Tag:
Ein Spaziergang durch den Fürst-Pückler-Park gehört zum Pflichtteil der Radtour.


Schloß, Orangerie, Oldtimer- Museum


Per Fahrrad geht es nun nach Rothenburg und in die Europastadt Görlitz (Zgorzelec).


Görlitz punktet nicht nur mit seiner grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, sondern auch mit einer reichen Kultur- und Bildungslandschaft und mit einer Innenstadt, die zu großen Teilen saniert ist. Bauwerke aus Gotik, Renaissance, Barock, Gründerzeit und Jugendstil sind original erhalten.
Lassen Sie sich überraschen.


5. Tag:
Seit vielen Jahren ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz e. V. in Görlitz aktiv und unterstützt die Sanierung von Denkmalen.
Über 3000 Gebäude stehen in Görlitz unter Denkmalschutz
.


Empfehlenswert ist ein Rundgang durch die "Historische Altstadt", ein klassischer Rundgang entlang faszinierender Architektur im historischen Stadtkern durch
verschiedene Epochen der Zeitgeschichte.
Die "Sonntagsführung" endet an der Peterskirche mit der Möglichkeit, die Kirche zu besichtigen und an der Führung auf der Görlitzer Sonnenorgel - "Orgel • Punkt 12" Orgelmusik mit Meditation und Information - teilzunehmen.
Beginn: 14 Uhr

Treffpunkt: Görlitzinformation,
Obermarkt 32
Preis p. P.: 4 Euro/ ermäßigt 3 Euro
(Stand 2008)

6. Tag:
Von Görlitz fahren Sie zum Kloster Marienthal, das seit 1234 ein aktives Kloster des Zisterzienserordens ist.
Hier empfiehlt sich ein Rundgang durch die verschiedenen Klostergebäude einschließlich Museum.



Von Kloster Marienthal radeln Sie nach Zittau, dem Endpunkt dieser romantischen und architektonisch abwechslungsreichen Radtour.


7. Tag:

Abreise oder Verlängerungsmöglichkeit

8. Tag:
Wir empfehlen, unbedingt den Verlängerungstag zu buchen und einen Ausflug mit der bewirtschafteten Schmalspurbahn nach Oybin zu unternehmen. Dieser Ort liegt im Zittauer Gebirge und praktisch "am Ende der Welt).


Die Strasse vom Bahnhof führt hinauf zu einer kleinen Kapelle, die ein leutseliger Führer gerne erklärt, und weiter durch den Rittergang zur Burg Oybin hinauf.

Von hier hat man einen herrlichen Blick nach Norden nicht nur auf die Strecke der Schmalspurbahn sondern bis nach Zittau.


Nach einem Rundgang um die Burg (Museumsbesuch eingeschlossen) kehrt man unten im Ort gerne ein und fährt im Aussichtswagen der Schmalspurbahn wieder zurück nach Zittau.

 
Unsere Radtour 2008 mit dem Kolpingverein Nierstein:
Begonnen in Frankfurt (Oder) im "Hotel an der alten Oder", ein Haus mit Flair und sehr freundlichem Service.
Viel Spaß im Haus Waldow in Guben. In Zittau schlossen sich zwei Wandertage der Radtour an.

Hermann Reis und Bertold Jetschke machten einen Abstecher per Auto nach Landsberg an der Warthe (Gorzow)

und entdeckten die alte Strassenbahn von 1899.


 
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