Oberlausitzer Bergweg 2017
Wandern ohne Gepäck, (8 Tage)
Wandern ohne Gepäck auf dem Oberlausitzer Bergweg:
Entdecken Sie «per Pedes» eine einzigartige Kulturlandschaft, das Oberlausitzer Bergland — Zittauer Gebirge. Sie erwartet eine vielgestaltige Mittelgebirgslandschaft mit granitenen Bergrücken, vulkanischen Kuppen, markanten Sandsteinbergen und malerischen Tälern in einer Höhenlage von 200 bis 800 m über NN. Der Oberlausitzer Bergweg führt auf die höchsten und bekanntesten Berge der Oberlausitz — den Valtenberg (587 m), Bieleboh (499 m), Kottmar (583 m), die Lausche (793 m) und den Hochwald (749 m).
Unterwegs treffen Sie auf fabelhafte Felsformationen, lauschige Plätze zum Verweilen, idyllische Dörfer mit schmucken Oberlausitzer Umgebindehäusern, malerische Täler und Berggipfel mit großartigen Fernsichten und einladenden Berggasthöfen.
Der Oberlausitzer Bergweg führt über 6 Etappen mit insgesamt 118 km vom Töpferort Neukirch bei Bautzen nach Zittau, der Stadt am Dreiländereck.



Programm:
1. Tag:
Anreise im Töpferort Neukirch .
2. Tag:
Neukirch — Sohland/Spree (ca. 24,5 km)
3. Tag:
Sohland/Spree — Beiersdorf (ca. 14 km)
4. Tag:
Beiersdorf — Eibau (ca. 24 km)
5. Tag:
Eibau — Waltersdorf (ca. 24,5 km)
6. Tag:
Waltersdorf — Oybin/Lückendorf (ca. 14 km)
7. Tag:
Oybin/Lückendorf — Zittau (ca. 18,5 km)
8. Tag:
Nach dem reichhaltigen Frühstück individuelle Abreise

Leistungen:
7 Übernachtungen/ Frühstück in Hotels/ Gasthöfen DZ mit DU/WC, incl. Kurtaxe
Informationsmaterial mit Wegbeschreibung und Wanderkarten im Maßstab 1:25 000
6 Lunchpakete für die Wanderungen
Gepäcktransfer von Haus zu Haus
Bergpass und Wanderabzeichen
Gratisparkplatz während der Tour am Ausgangshotel

Reisepreis:
Im Doppelzimmer: 345,- €
Einzelzimmerzuschlag: 70,00 €
Hund pro Tag 3,00 €


Buchungen ganzjährig und Anreise täglich möglich.


Blick auf die kleine Lausche



Tourenverlauf:

1. Tag:
Anreise im Töpferort Neukirch.
Am Anreisetag empfielt sich in Neukirch, dem Zentrum des Oberlausitzer Töpferhandwerks, der Besuch einer der drei Töpfereien oder der Hand- und Leineweberei.
Tipp:
Informationsabend zu Geschichte und Handwerk von Neukirch mit Besuch eines traditionellen Handwerkbetriebes und Kennenlernen Neukirchner Spezialitäten
Wanderbegleitung auf den Valtenberg am ersten Wandertag

2. Tag:
Valtenberg (587 m) — Wesenitzquelle — Steinigtwolmsdorf — Wehrsdorf — Dreiherrenstein — Prinz-Friedrich-August-Baude(469m) — Sohland

Auf dem höchsten Berg des Oberlausitzer Berglandes, dem 587 m hohen Valtenberg bei Neukirch, beginnt der Oberlausitzer Bergweg. Der Valtenberg wird gekrönt von einem 22 m hohen Aussichtsturm aus dem Jahre 1856. Den Valtenberg abwärts geht es vorbei an alten Granitsteinbrüchen, nahe dem Gasthaus «Waldhaus» über die B 98 und durch ein Waldstück nach Steinigtwolmsdorf. Von der Kirche aus wird der Ort parallel zur B 98 auf dem Steinbergweg in Richtung Wehrsdorf verlassen. Im traditionsreichen Weberort Wehrsdorf beginnt gegenüber dem «Erbgericht» der Aufstieg zum «Dreiherrenstein», einer alten Grenzmarke. Beim Verlassen des Waldes bietet sich ein herrlicher Ausblick über die Dächer von Neudorf, einem Ortsteil von Sohland. Voraus liegt die Prinz-Friedrich-August-Baude mit dem 1900 errichteten Aussichtsturm. Das Ortszentrum von Sohland erreicht man bergab über die Hainspacher Straße und die Alte Dorfstraße.
Sehenswürdigkeiten:
Neukirch: Töpfereien, Hand- und Leinenweberei , Heimatmuseum Valtenberg mit Aussichtsturm, ,Wesenitzquelle, Valentin-Erb- Stollen, sehenswertes Ortsbild mit Oberlausitzer Umgebindehäusern in Wehrsdorf, Heimatmuseum «Altes Weberhaus», Sternwarte in Schland, Abstecher ins «Sonnenuhrendorf» Taubenheim.

3. Tag:
Himmelsbrücke Sohland — Stausee — Kälbersteine mit Böhmischer Aussicht — Picka — Bieleboh (499 m) — Beiersdorf

Sohland verlässt man an der Kirche vorbei unter dem Viadukt hindurch über die Himmelsbrücke zur Spree. Nach einem kurzen Wegstück wird die B 98 und nach 100 m abwärts im Tal der Stausee erreicht. Vom Rastplatz am Stausee führt der Oberlausitzer Bergweg rechterhand bergan zum Bergdorf Ellersdorf. Am Waldrand, am Fuße der Kälbersteine, bietet sich ein großartiges Panorama. In östlicher Richtung weiterwandernd wird auf schönen Waldwegen das kleine Dorf Picka, ein Ortsteil von Oppach erreicht.

 

Mit dem Oberlausitzer Bergweg überquert man die B 96, kommt dann in den Oppacher Ortsteil Eichen und danach bergauf zum Bieleboh. Vom Aussichtsturm genießt man den schönsten Rundblick auf die Oberlausitz. Die Bielebohstraße bergab ist Beiersdorf erreicht.


Der Weg folgt nun der Lebeltstraße, einem breiten Forstweg, dem Kottmar entgegen. Hier befindet sich die höchstgelegene der drei Spreequellen.


Die langgestreckte Phonolitgruppe des Kottmars ist ein vielbesuchtes Ausflugsziel der Oberlausitz. Eine Bergbaude lädt zur Einkehr ein und vom 1881 erbauten Turm bietet sich eine herrliche Aussicht.


Der Abstieg verläuft zunächst auf dem Sagenpfad nach Walddorf und dann die Lange Gasse abwärts. Der Walddorfer Weg führt zum Faktorenhof in Eibau.

Sehenswürdigkeiten:

Baudenkmal und Museum Reiterhaus in Neusalza-Spremberg, Spreequelle am Kottmar , Handweberei in Walddorf, Faktorenhof (Dreiseitenhof) in Eibau, Heimat- und Humboldtmuseum Beckenberg, Abstecher zum Denkmalsort Obercunnersdorf


5. Tag:
Eibau — Oderwitz — Bleichteiche, Großer Stein (471 m) Spitzkunnersdorf — Weißer Stein — Großschönau — Lausurtal — Herrenwalde — Weberberg — Lauscheborn — Waltersdorf


Von Eibau führt der Oberlausitzer Bergweg auf dem Hinteren Hofeweg am Fuße des Beckenberges nach Oderwitz. Durch die Bahnunterführung gelangt man alsbald zu den Sorgeteichen. Durch Leutersdorf und den Ortsteil Folge, am Feldrain entlang führt der Weg von der Emma-Bank über einen Wiesenpfad zum Großen Stein (Goethekopf). Eine weitere markante Station am Wege ist der Weiße Stein, ein 6 m hoher Quarzitfelsen, auch «Karasekhöhle» genannt. Von dort aus geht die Wanderung auf abwechslungsreichen Waldwegen durch den Hofebusch zum Großschönauer Hutberg (371 m). Hier bietet sich ein herrlicher Blick auf Großschönau und das Tagesziel Waltersdorf mit Lausche ist in Sicht. Bei Neuschönau erreicht man durch das Lausurtal die «Alte Landstraße». Das Pilzdörfel Herrenwalde ist Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Weberberg und zugleich der Beginn der Wanderung durch das Zittauer Gebirge. Weiter führt der Kammweg entlang der tschechischen Grenze. Am Lauscheborn befindet sich der Abzweig zum Gipfel der Lausche (793 m), dem höchsten Berg der Oberlausitz. Nach dem Abstieg erreicht man die «Wache», den Waltersdorfer Pass mit touristischem Grenzübergang. Hier beginnt der Erholungsort Waltersdorf.

 
Sehenswürdigkeiten:
3 Bockwindmühlen, Wetterkabinett in Oderwitz, Spitzberg (510 m) mit Sommerrodelbahn und Klettergarten , Sehenswertes Ortsbild mit Oberlausitzer Umgebindehäusern, Deutsches Damast- und Frottiermuseum,
Motorrad-Veteranen- und Technik-Museum in Großschönau, Denkmalspfad Oberlausitzer Umgebindehäuser, Oberlausitzer Handwerkskunst, Naturlehrpfad an der Lausche, Lausche-Hochmoor in Tschechien in Waltersdorf.


6. Tag:

Waltersdorf — Jonsdorf Nonnenfelsen (537 m) — Waldbühne Jonsdorf — Oybin-Hain —Aussichtsberg Hochwald (749 m) — Kammloch Oybin/Lückendorf .

Von der «Wache» Waltersdorf führt die Wanderung auf dem Hohlsteinweg nach Jons-dorf. Die Nonnenfelsen sind ein erstes Ziel, mit Kletterfelsen, Klettersteig, Berggasthof und schöner Aussicht. Durch die «Zigeunerstuben» wandert man hinunter in den Luftkurort Jonsdorf. Der Oberlausitzer Bergweg verläuft nun durch das Jonsdorfer Hinterdorf und berührt unterhalb des Johannissteins die «Alte Leipaer Straße», eine mittelalterliche Handels- und Heerstraße.

Man gelangt in den Ortsteil Oybin-Hain und ist am Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Hochwald. Zunächst folgt man der 1908/09 angelegten «Alten Rodelbahn» und später dem Ulmensteigweg auf den Aussichtsberg des Zittauer Gebirges. Auf dem südlichen Plateau befindet sich die große Hochwaldbaude, auf der nördlichen Bergkuppe der vom Gebirgsverein «Globus» 1892 errichtete massive Turm. Der Abstieg vom Hochwald führt zum Kammloch. Über den Floßbergweg und die Alte Hainstraße wird der Kurort Oybin erreicht.


Sehenswürdigkeiten:
Aussicht Nonnenfelsen, Waldbühne in Jonsdorf, Kurort Oybin mit Burg- und Klosteranlage Berg Oybin

7. Tag:
Kammloch — Scharfenstein (569 m) — Teufelsmühle — Eichgraben — Hartau — Dreiländereck an der Neiße — Zittau, Stadt am Dreiländereck

Nach dem Aufstieg zum Kammloch wird wieder der Oberlausitzer Bergweg und kurz danach der Luftkurort Lückendorf erreicht. Vom ehemaligen Kurhaus führt der Weg auf der Dorfstraße entlang und links auf einem schmalen Pfad dem Scharfenstein zu. Von diesem Aussichtspunkt kann man den Kurort Oybin mit dem Berg Oybin überblicken. Bergab erreicht man über die Töpferstraße den Ortskern. Mittelpunkt und beliebtestes Ausflugsziel ist hier der Berg Oybin mit Burg- und Klosteranlage. Die zweite Attraktion ist die Schmalspurbahn Zittauer Gebirge. Am Fuße des Felsmassivs und entlang der Bahnlinie führt der Oberlausitzer Bergweg aus dem Tal hinaus. Von der «Teufelsmühle» über den Biersteig und am «Wasserhäusel» vorbei geht die Wanderung nach Eichgraben. Anschließend erreicht man Hartau. Auf dem von mächtigen Eichen gesäumten Hartauer Dammweg kommt man am Dreiländereck-Punkt (Polen, Tschechien, Deutschland) vorüber. Entlang der Neiße erreicht man Zittau — Endpunkt oder Ausgangspunkt des Oberlausitzer Bergweges.


Sehenswürdigkeiten:
Schmalspurbahn Zittauer Gebirge Kurort in Oybin, Bergpanorama, Scharfenstein-Aussicht in Lückendorf, Abstecher Felsengasse und Töpfer (582 m),
Historische Altstadt, Großes Zittauer Fastentuch von 1472 in Zittau.



8. Tag:

Abreise
Höhepunkt und zugleich runder Abschluss dieser Wandertage ist ein Besuch der Stadt Zittau mit Besichtigung der historischen Altstadt, der Fleischerbastei mit Blumenuhr, dem Salzhaus, der 51 Sehenswürdigkeiten entlang des Zittauer Kulturpfades oder ein Aufstieg auf den 60 m hohen Aussichtsturm der Johanniskirche
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