Oberlausitzer Bergweg 2018
Wandern ohne Gepäck, (8 Tage)
  Entdecken Sie «per Pedes» eine einzigartige Kulturlandschaft, das Oberlausitzer Bergland — Zittauer Gebirge. Sie erwartet eine vielgestaltige Mittelgebirgslandschaft mit granitenen Bergrücken, vulkanischen Kuppen, markanten Sandsteinbergen und malerischen Tälern in einer Höhenlage von 200 bis 800 m über NN. Der Oberlausitzer Bergweg führt auf die höchsten und bekanntesten Berge der Oberlausitz - den Valtenberg (587m), Bieleboh (499m), Kottmar (583 m), die Lausche (793 m) und den Hochwald (749 m).
Unterwegs treffen Sie auf fabelhafte Felsformationen, lauschige Plätze zum Verweilen, idyllische Dörfer mit schmucken Oberlausitzer Umgebindehäusern, malerische Täler und Berggipfel mit großartigen Fernsichten und einladenden Berggasthöfen.
Der Oberlausitzer Bergweg führt über 6 Etappen mit insgesamt 118 km vom Töpferort Neukirch bei Bautzen nach Zittau, der Stadt am Dreiländereck.


 
     Programm

1. Tag:
Anreise im Töpferort Neukirch
2. Tag:
Neukirch — Sohland/Spree (ca. 21 km)
3. Tag:
Sohland/Spree — Schönbach (ca. 16 km)
4. Tag:
Beiersdorf — Eibau (ca. 21 km)
5. Tag:
Eibau — Waltersdorf (ca. 25 km)
6. Tag:
Waltersdorf — Oybin (ca. 11 km)
7. Tag: Oybin/Lückendorf — Zittau (ca. 16 km)
8. Tag:
Nach dem reichhaltigen Frühstück individuelle Abreise

Leistungen:
 
7 Übernachtungen/ Frühstück in Hotels/ Gasthöfen DZ mit DU/WC, incl. Kurtaxe
Informationsmaterial mit Wegbeschreibung und Wanderkarten im Maßstab 1:25 000
6 Lunchpakete für die Wanderungen
Gepäcktransfer von Haus zu Haus
Bergpass und Wanderabzeichen
Gratisparkplatz während der Tour am Ausgangshotel

Reisepreis pro Person:
im Doppelzimmer
385,00 €
Einzelzimmerzuschlag
70,00 €
Hund pro Tag 3,00 €


Buchungen ganzjährig und Anreise täglich möglich.

Es handelt sich um eine
Partnertour, das heißt, hier arbeiten wir mit einem regionalen Reiseveranstalter zusammen.


 

                  Tourenverlauf:
1. Tag:

Anreise in den Töpferort Neukirch.
Am Anreisetag empfiehlt sich in Neukirch, dem Zentrum des Oberlausitzer Töpferhandwerks, der Besuch einer der drei Töpfereien oder der Hand- und Leineweberei.
Tipp: Informationsabend zu Geschichte und Handwerk von Neukirch mit Besuch eines traditionellen Handwerk-betriebes und Kennenlernen Neukirchner Spezialitäten

2. Tag:

Valtenberg (587 m) - Wesenitzquelle - Steinigtwolmsdorf - Wehrsdorf - Dreiherrenstein - Prinz-Friedrich-August-Baude (469m) - Sohland

Auf dem höchsten Berg des Oberlausitzer Berglandes, dem 587 m hohen Valtenberg bei Neukirch, beginnt der Oberlausitzer Bergweg. Der Valtenberg wird gekrönt von einem 22 m hohen Aussichtsturm aus dem
Jahre 1856. Den Valtenberg abwärts geht es vorbei an alten Granitsteinbrüchen, nahe dem Gasthaus «Waldhaus» über die B 98 und durch ein Waldstück nach Steinigtwolmsdorf. Von der Kirche aus wird der Ort parallel zur B 98 auf dem Steinbergweg in Richtung Wehrsdorf verlassen. Im traditionsreichen Weberort Wehrsdorf beginnt gegenüber dem «Erbgericht» der Aufstieg zum «Dreiherrenstein», einer alten Grenzmarke. Beim Verlassen des Waldes bietet sich ein herrlicher Ausblick über die Dächer von Neudorf, einem Ortsteil von Sohland. Voraus liegt die Prinz-Friedrich-August-Baude mit dem 1900 errichteten Aussichtsturm. Das Ortszentrum von Sohland erreicht man bergab über die Hainspacher Straße und die Alte Dorfstraße.
Sehenswürdigkeiten:
Neukirch: Töpfereien, Hand- und Leinenweberei , Heimatmuseum Valtenberg mit Aussichtsturm, ,Wesenitzquelle, Valentin-Erb- Stollen, sehenswertes Ortsbild mit Oberlausitzer Umgebindehäusern in Wehrsdorf, Heimatmuseum «Altes Weberhaus», Sternwarte in Schland, Abstecher ins «Sonnenuhrendorf» Taubenheim.

3. Tag:
Himmelsbrücke Sohland - Stausee - Kälbersteine mit Böhmischer Aussicht - Picka -
Beiersdorf, Bieleboh (499 m) - Schönbach

Sohland verlässt man an der Kirche vorbei unter dem Viadukt hindurch über die Himmelsbrücke zur Spree. Nach einem kurzen Wegstück wird die B 98 und nach 100 m abwärts im Tal der Stausee erreicht. Vom Rastplatz am Stausee führt der Oberlausitzer Bergweg rechterhand bergan zum Bergdorf Ellersdorf. Am Waldrand, am Fuße der Kälbersteine, bietet sich ein großartiges Panorama. In östlicher Richtung weiterwandernd wird auf schönen Waldwegen das kleine Dorf Picka und Eichen, zwei Ortsteile von Oppach erreicht. Jetzt beansprucht der Bieleboh (499 m) Ihre Wanderkondition. Auf seiner Spitze klettern Sie weitere 18 Meter hinauf auf den Aussichtsturm. Eine Anstrengung, die sich lohnt. Kenner sagen: Von hier aus hat man den schönsten Rundblick auf die Oberlausitz. Vom Bieleboh abwärts führt der Weg in Richtung Kirche Beiersdorf. Entlang der ehemaligen Bahntrasse wird die Ortslage Schönbach erreicht. Hier sind Umgebindehäuser - sogar ein strohge-decktes im Niederdorf, die Kirche mit Bronzeglockengeläut sowie der stillgelegte Steinbruch im Neudorf sehenswert.
Sehenswürdigkeiten:
Baudenkmal und Museum Reiterhaus in Neusalza-Spremberg, Spreequelle am Kottmar , Handweberei in Walddorf, Faktorenhof (Dreiseitenhof) in Eibau, Heimat- und Humboldtmuseum Beckenberg, Abstecher zum Denkmalsort Obercunnersdorf

4. Tag:
Schönbach - Schmiedesteine - Museum Reiterhaus - Neusalza-Spremberg - Kuhberg - Raumbusch - Spreequelle - Kottmar (583 m) - Eibau

Auf dem Bergweg sind Sie inzwischen ein „alter Hase“. Ihr nächstes Ziel heißt
Neusalza-Spremberg. Dorthin überqueren Sie den Wasserlauf Flößchen (auch Flössel), wandern durch den Großen Wald und vorbei am Halmeberg (auch Hahneberg, 410 m).

Schon 1920 vereinten sich Neusalza und Spremberg zur Stadt mit dem Doppelnamen. Über den Lammweg laufen Sie zu den Schmiedesteinen, einem Aussichtspunkt und Klettergebiet. Bald folgt das Schmuckstück des Städtchens: Das Reiterhaus von 1660 ist eines der ältesten Umgebindehäuser in der Oberlausitz und ein schönes Heimatmuseum. Auf dem Eichbergweg geht es erneut hinein ins Grüne und hinauf auf den Kuhberg (396 m). Das Naturdenkmal Alter Teich mit viel Schilf und bunter Vogelwelt ist ein schöner Ruhepunkt. Ihre Route führt durch das Waldstück Raumbusch und folgt dem breiten Forstweg Lebeltstraße. Von der Lebeltstraße biegt der Weg auf den Alten Löbauer Weg ab, geht ein Stück parallel zur Lebeltstraße und kommt zu einem kleinen Teich, der von der jungen Spree gespeist wird. Ab da geht es auf einem natürlichen Pfad zur Steinernen Bank und weiter in Richtung Spreequelle. Diese ist die höchstgelegene der drei Spreequellen. Der Wolfsgrubenweg trifft dann wieder auf den alten Verlauf des Oberlausitzer Bergweges. Der Kottmar (583 m) ruft! Sie besteigen einen erloschenen Vulkan.
Der Gipfel liegt zwischen zwei Naturräumen. Am Westhang des
Kottmars sprudelt eine der drei Spreequellen. Die 400 Kilometer lange Spree speisen nämlich noch zwei weitere Quellen in der Gegend.
Der Abstieg verläuft auf dem Löbauer Weg, der dem Wanderer an der Waldgrenze einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung bietet und ihn direkt in die Ortslage
Eibau führt. Schmuckstück der Gemeinde ist der Faktorenhof mit barocken Prunkgemächern. Noch ein Tipp: Lassen Sie sich am Etappenziel ein Eibauer Schwarzbier schmecken!
Sehenswürdigkeiten:
Dorfkirche im Ortsteil Spremberg mit Toreinfassungen aus dem 14. und 16. Jahrhundert; böhmische Exulantenkirche von 1679 im Ortsteil Neusalza; Spreepark im Kerbsohlental der Spree;
Grenzsteine von 1834 am Alten Teich; Heimat- und Humboldtmuseum Eibau; Bier- und Traditionszug in Eibau (letzter Junisonntag); Abstecher nach Obercunnersdorf: Denkmalort mit rund 250 Umgebindehäusern; Abstecher nach Herrnhut: Schauwerkstatt der Herrnhuter Sterne GmbH und Völkerkundemuseum der weltbekannten Brüderunität.

5. Tag:
Eibau - Oderwitz - Bleichteiche, Großer Stein (471 m) Spitzkunnersdorf - Weißer Stein - Großschönau - Lausurtal - Herrenwalde - Weberberg - Lauscheborn - Waltersdorf
Von Eibau führt der Oberlausitzer Bergweg auf dem Hinteren Hofeweg am Fuße des Beckenberges nach Oderwitz. Durch die Bahnunterführung gelangt man alsbald zu den Sorgeteichen. Durch Leutersdorf und den Ortsteil Folge, am Feldrain entlang führt der Weg von der Emma-Bank über einen Wiesenpfad zum Großen Stein (Goethekopf). Eine weitere markante Station am Wege ist der Weiße Stein, ein 6 m hoher Quarzitfelsen, auch «Karasekhöhle»
genannt. Von dort aus geht die Wanderung auf abwechslungsreichen Waldwegen durch den Hofebusch zum Großschönauer Hutberg (371 m). Hier bietet sich ein herrlicher Blick auf Großschönau und das Tagesziel Waltersdorf mit Lausche ist in Sicht. Bei Neuschönau erreicht man durch das Lausurtal die «Alte Landstraße».
Das Pilzdörfel Herrenwalde ist Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Weberberg und zugleich der Beginn der Wanderung durch das Zittauer Gebirge. Weiter führt der Kammweg entlang der tschechischen Grenze.
Am Lauscheborn befindet sich der Abzweig zum Gipfel der Lausche (793 m), dem höchsten Berg der Oberlausitz. Nach dem Abstieg erreicht man die «Wache», den Waltersdorfer Pass mit touristischem Grenzübergang. Hier beginnt der Erholungsort Waltersdorf.
Sehenswürdigkeiten:
3 Bockwindmühlen, Wetterkabinett in Oderwitz, Spitzberg (510 m) mit Sommerrodelbahn und Klettergarten , Sehenswertes Ortsbild mit Oberlausitzer Umgebindehäusern, Deutsches Damast- und Frottiermuseum,
Motorrad-Veteranen- und Technik-Museum in Großschönau, Denkmalspfad Oberlausitzer Umgebindehäuser, Oberlausitzer Handwerkskunst, Naturlehrpfad an der Lausche, Lausche-Hochmoor in Tschechien in Waltersdorf.


6. Tag:

Waltersdorf - Jonsdorf Nonnenfelsen (537 m) - Waldbühne Jonsdorf - Oybin-Hain -Aussichtsberg Hochwald (749 m) - Kammloch Oybin/Lückendorf .

Von der «Wache» Waltersdorf führt die Wanderung auf dem Hohlsteinweg nach Jons-dorf. Die Nonnenfelsen sind ein erstes Ziel, mit Kletterfelsen, Klettersteig, Berggasthof und schöner Aussicht. Durch die «Zigeunerstuben» wandert man hinunter in den Luftkurort Jonsdorf. Der Oberlausitzer Bergweg verläuft nun durch das Jonsdorfer Hinterdorf und berührt unterhalb des Johannissteins die «Alte Leipaer Straße», eine mittelalterliche Handels- und Heerstraße.
Man gelangt in den Ortsteil Oybin-Hain und ist am Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Hochwald. Zunächst folgt man der 1908/09 angelegten «Alten Rodelbahn» und später dem Ulmensteigweg auf den Aussichtsberg des Zittauer Gebirges. Auf dem südlichen Plateau befindet sich die große Hochwaldbaude, auf der nördlichen Bergkuppe der vom Gebirgsverein «Globus» 1892 errichtete massive Turm. Der Abstieg vom Hochwald führt zum Kammloch. Über den Floßbergweg und die Alte Hainstraße wird der Kurort Oybin erreicht.
Sehenswürdigkeiten:
Aussicht Nonnenfelsen, Waldbühne in Jonsdorf, Kurort Oybin mit Burg- und Klosteranlage Berg Oybin

7. Tag:

Kammloch - Scharfenstein (569 m) - Teufelsmühle - Eichgraben - Hartau - Dreiländereck an der Neiße - Zittau, Stadt am Dreiländereck

Nach dem Aufstieg zum Kammloch wird wieder der Oberlausitzer Bergweg und kurz danach der Luftkurort Lückendorf erreicht. Vom ehemaligen Kurhaus führt der Weg auf der Dorfstraße entlang und links auf einem schmalen Pfad dem Scharfenstein zu. Von diesem Aussichtspunkt kann man den Kurort Oybin mit dem Berg Oybin überblicken. Bergab erreicht man über die Töpferstraße den Ortskern. Mittelpunkt und beliebtestes Ausflugsziel ist hier der Berg Oybin mit Burg- und Klosteranlage. Die zweite Attraktion ist die Schmalspurbahn Zittauer Gebirge. Am Fuße des Felsmassivs und entlang der Bahnlinie führt der Oberlausitzer Bergweg aus dem Tal hinaus. Von der «Teufelsmühle» über den Biersteig und am «Wasserhäusel» vorbei geht die Wanderung nach Eichgraben. Anschließend erreicht man Hartau. Auf dem von mächtigen Eichen gesäumten Hartauer Dammweg kommt man am Dreiländereck-Punkt (Polen, Tschechien, Deutschland) vorüber. Entlang der Neiße erreicht man Zittau — Endpunkt oder Ausgangspunkt des Oberlausitzer Bergweges.

Sehenswürdigkeiten:
S
chmalspurbahn Zittauer Gebirge Kurort in Oybin, Bergpanorama, Scharfenstein-Aussicht in Lückendorf, Abstecher Felsengasse und Töpfer (582 m), Historische Altstadt, Großes Zittauer Fastentuch von 1472 in Zittau.

8. Tag:
Individuelle Abreise
Höhepunkt und zugleich runder Abschluss dieser Wandertage ist ein Besuch der Stadt Zittau mit Besichtigung der historischen Altstadt. Vielleicht empfinden Sie das über 750-jährige
Zittau sogar als Höhepunkt Ihrer Reise.
Man nannte die Textil- und Handelsstadt einst „die Reiche“. Reich ist sie geblieben an schönen Häusern und besonderen Kunstschätzen, an Plätzen zum Verweilen und einem Flair mit böhmischen und italienischen Anleihen.
Die spätmittelalterlichen Zittauer Fastentücher sind einzigartig in Deutschland. Der Heffterbau beeindruckt mit seinem Renaissancegiebel. Das Rathaus erinnert an einen florentinischen Palast.
 

     Bildergalerie


Zittau




Blick auf die kleine Lausche






Auf dem Bieleboh


Umgebindehaus




Oybin


Oybin


Burg Oybin


Schmalspurbahn Zittau - Luftkurort in Oybin
 

 



 

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