Nibelungenweg
Bensheim (Auerbach) - Wertheim 2012
Wandern ohne Gepäck (6 Tage)

Programm:
1. Tag:
Anreise nach Bensheim, für die Hin- unbd Abreise empfehlen wir die Bahn
2. Tag:
Bensheim, Auerbach, Reichelsheim, 24 km
3. Tag:
Reichelsheim - Michelstadt - Vielbrunn, 25 km
4. Tag:
Vielbrunn - Bürgstadt, 18,5 km
5. Tag:
Bürgstadt - Wertheim/Main 25,5 km
6. Tag:
Abreise

Leistungen:
5 Übernachtungen in Hotels der 3-Sterne-Kategorie
Frühstücksbuffet
Kartenmaterial zum Wanderweg
Informationsmaterial zur näheren Umgebung
Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft

Preise:
pro Person im DZ 318,00 €
ab 4 Personen 278,00 €
Einzelzimmerzuschlag 60,00 €
Mindestteilnahme 2 Personen

Tourenverlauf
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Bensheim, Stadtbummel, herrliche Facchwerkhäuser, romantische Gassen, idyllische Gasthäuser und Weinstuben,
Übernachtung

2. Tag:
Von Bensheim Ortsmitte) auf dem Burgenweg in den Ortsteil Auerbach und zum Fürstenlager.
Vom Hotel bzw. dem Bahnhof Bensheim fährt der Linienbus zum Fürstenlager hinauf.
Unbedingt den Prospekt "Staatspark Fürstenlager" besorgen, erhältlich bei der Tourist-Information im Rathaus Besnheim, im Hoteloder im Fürstenlager .
Das Fürstenlager, auch Fürstenlager Auerbach genannt, wurde um 1790 durch die Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt in Auerbach, seit 1939 ein Stadtteil von Bensheim an der Bergstraße, als Sommerresidenz der Landgrafschaft errichtet.
In einem etwa 42 Hektar großen Park, mit über 50 exotischen Bäumen und Sträuchern, beispielsweise dem mit 53 m Höhe höchsten und mit ca. 150 Jahren einem der ältesten Mammutbäume Deutschlands, sind eine Vielzahl von Hofgebäuden in der Art eines Dorfes angeordnet.
Der Park ist in Deutschland ein früher englischer Garten, der in eine hügelige Landschaft eingebettet wurde. Das Gartenkunst-Ensemble ist weitgehend in der Originalform erhalten. Der Name stammt aus der Bezeichnung der Residenz durch die Bevölkerung, die hier ihre Herrschaften auf Wiesen lagernd beobachten konnte. Denn der Park war nicht streng abgegrenzt, sondern auch während der „Staatsbesuche“ für die Bevölkerung offen.
Quelle: Wikipedia
Am südlichen Rand des Fürstenlagers gibt es einen herrlichen Aussichtspunkt, im Vordergrund die Rebstöcke des
Staatsweingutes Bergstrasse. Auf einer Anbaufläche von 2 ha werden die Sorten Riesling (55 %), Weißer Burgunder (16 %) und Müller-Thurgau (29 %) angebaut.
In der Ferne sieht man die Starkenburg.
Auf dem Höhenweg an der Südwestecke des Fürstenlagers gelangt man zur Schäfer-Eiche und zum Nibelungenweg (Markierung gelbes Rechteck). Der Weg führt um die Amalienhöhe zur Bangertshöhe zum Teufelsberg.
Von hier kann man einen Abstecher zum "Felsenmeer"
(300 Werkstücke, die römische Steinmetze hier hinterlassen haben, können im Felsenmeer bewundert werden. Hier befindet sich unter anderem eine römische Säule. (Information im Felsenmeer- Informationszentrum in Lautertal).
Vom Felsenmeer geht es südwärts nach Lautertal-Reichenbach.
Durch den Ort und das Lautertal nach Lautertal-Raidelbach, Lautertal-Gadernheim, zum Eckberg, nach Neunkirchen und in östlicher Richtung am Campingplatz vorbei zur Burgruine Rodenstein und nach Eberbach (Ortsteilvon Reichelsheim).
Übernachtung

3. Tag:
Von Eberbach auf dem Wanderweg (in der Kompasskare rot gezeichnet) zum Freibad, zum Schloß Reichenberg (erbaut um 1240 als Trutzburg) und auf der Beerfurther Strasse nach Beerfurth.
Die Wanderung führt nun zum Burgberg und durch den Beerfurther Wald zum Waldhaus Spreng. Wir überqueren die Bundesstrasse 47, lassen die Strasse nach Langenbrombach links liegen und wandern am Sandbuckel vorbei nach Michelstadt-Rehbach.
Durch den Steinbacher Wald geht es nach Asselbrunn und zur Einhardsbasilika an der Höhenstrasse. Wir biegen rechts in die Einhardstrasse ein und unternehmen einen Abstecher über die Schloßstrasse zum Schloß Fürstenau. und nach Michelstadt,

Sehenswert:
Fachwerk-Rathaus aus dem Jahre 1484, die Kellerei aus dem 16. Jahrhundert und der Diebsturm.
Nach einem Rundgang durch die Stadt mit den wunderschönen Fachwerkhäusern geht es auf dem Nibelungenweg bzw. E8 Richtung Weitengesäß und nach Vielbrunn, Übernachtung

4. Tag:
Von Vielbrunn in östlicher Richtung zur Geiersmühle und Lauseiche (9km). In einer langen Kurve führt der Weg uns nach Rüdenau, zur Hexensäule und nach Miltenberg am Main.

Sehenswert:
Das Hotel "Riesen"(älteste Fürstenherberge Deutschlands),
Mainzer Tor, Sachsengrab, Schwertfegertor, St. Kilianskellerei.
Ein Aufstieg zur Mildenburg (0,50 Euro an der Dehtür zu bezahlen) lohnt sich auf jeden Fall.
Von hier nach Bürgstadt, Übernachtung

5. Tag:
Heute beginnt die letzte der Etappe des Nibelungenweges.
Hinauf zum Ringwall mit seinen 420 m und weiter zum Wannenberg (448m Höhe). An der Grenze Bayern/Baden-Württemberg geht es weiter nach Rauenberg (11 km). Von hier auf der Raubachstrasse zur Antoniusmühle, dann in südlicher Richtung an der Mühltalstrasse entlang, diese überqueren und auf der Ostseite den Hangweg hinauf zur Jagdhütte i Schenkenwald. Bei der nächsten großen Gabelung halten wir uns links und kommen an einer Unterstellhütte vorbei, halten uns rechts und kommen nach Wertheim-Vockenrot.
Sehenswert:
Altstadt mit dem Rathaus (ehemalige Hofhaltung der Fürsten), Burgruine aus dem 12. Jahrhundert, Engelsbrunnenm, Schlösschen im Hofgarten

6. Tag:
Indivuduelle Abreise


Fahrzeiten mit der Bahn nach Bensheim:
Dortmund 3 Std. 35 Min.
Hamburg 4 Std. 24 Min.
München, 3 Std 53 Min.
Stuttgart 1 Std 32 Min.

Fahrzeiten mit der Bahn von Wertheim nach:

Dortmund 5 Std. 15 Min.
Hamburg 4 Std. 48 Min.
München, 3 Std 19 Min.
Stuttgart 2 Std 18 Min.