Malerweg 2010
Sächsische Schweiz
Wandern ohne Gepäck (8 - Tage)

Wandern ohne Gepäck auf dem Malerweg:
Wildromantische Schluchten, bizarre Felsformationen und erhabene Tafelberge bilden gemeinsam die faszinierende Landschaft der Sächsischen Schweiz: eine im wahrsten Sinne des Wortes "malerische Landschaft liegt hier vor Ihnen. Denn nicht nur die heutigen Wanderer sind begeistert von den vielfältigen Sandsteinformationen, sondern auch zahlreiche Maler vergangener Jahrhunderte waren beeindruckt von dieser einzigartigen Naturwelt. Lassen auch Sie sich verzaubern von diesem besonderen Rundwanderweg mit seinen tiefen Wäldern und atemberaubenden Aussichtspunkten.



Wanderführer:
Hikeline: Malerweg
ISBN 978-3-85000-514-2

Hinweis:

Im Rahmen der Messe "TourNatur 2007" hat die Zeitschrift "Wandermagazin" den Malerweg in der Sächsischen Schweiz als Deutschlands Schönsten Wanderweg 2007 in der Kategorie Routen ausgewählt. Hier lesen Sie mehr über den Weg und das Urteil der Jury ........
.weiter.
Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Lohmen, Übernachtung
2. Tag:
Lohmen – Kurort Rathen (11 km)
3. Tag:
Kurort Rathen – Kurort Gohrisch (15 km)
4. Tag:
Kurort Gohrisch – Bad Schandau (7 km)

5. Tag:
Rundtour Bad Schandau (13 km)
6. Tag:
Bad Schandau – Hohnstein (11 km)
7. Tag:
Hohnstein – Lohmen (12,5 km)
8. Tag:
Abreise


Leistungen:
7 x Übernachtungen in kleinen Hotels und
  Hotels der 3-Sterne-Kategorie, Frühstücksbuffet
Kartenmaterial Sächsische Schweiz und Malerweg
Informationsmaterial zur näheren Umgebung
Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft

Preise:
2–5 Personen (pro Person):
im Doppelzimmer 395,00 €
Einzelzimmerzuschlag
125,00 €

Preise ab 6 Personen (pro Person):
im Doppelzimmer 380,00 €
Einzelzimmerzuschlag
115,00 €




Sie können sich das Angebot auch ausdrucken

Höhenprofil bitte hier anklicken


Fotonachweis:

Landestourismusverband Sachen
Tourismusverband Sächsisches Elbland, Corso - die Reiseagentur


Tourenverlauf
1. Tag

Anreise nach Lohmen (optional: Liebethaler Grund: 8 km)
Sie reisen individuell nach Lohmen an. Das Lohmener Schloss, einst ´Perle des Wesenitztales`, thront auf einem schroffen Felsen über der Stadt und war für viele Maler ein imposantes Motiv. Heute finden Sie dort die Touristinformation, das Gemeindeamt sowie die Bibliothek. Ebenso bemerkenswert ist die aus Sandstein gebaute Kirche in Lohmen. Der kleine ländliche Ort zwischen Pirna und Stadt Wehlen ist ein idealer Ausgangsort für eine erste kleine Wanderung auf dem Malerweg - in den Liebethaler Grund.


In Daube steigen Sie hinab zur Daubemühle und kommen in der Mitte des malerischen Grundes an. Durch enge Felsschluchten sucht der kleine Bach Wesenitz schnell seinen Weg und prägt damit den wildromantischen Charakter des Tales. Nur wenige Schritte von der einst beliebten Lochmühle entfernt steht das Richard-Wagner Denkmal. Übernachtung in Lohmen

2. Tag:
Die erste Etappe der Rundwanderung führt Sie auf dem Brückenwaldweg in den Uttewalder Grund.


Gleich zu Beginn erwartet Sie das Felsentor. Der kühle Grund führt Sie durch enge Klüfte, vorbei an den Zeugnissen der Entstehung des Elbsandsteingebirges und einer reichen Farnvielfalt in den Nationalpark Sächsische Schweiz. Durch den Zscherregrund erreichen Sie den Höllengrund und steigen, aus den tiefen Gründen langsam dem meistbesuchtesten Ort der Sächsischen Schweiz – die Bastei - entgegen.


Atemberaubende Aussichten und die beeindruckende Basteibrücke hoch über dem Elbtal bieten Ihnen einen grandiosen Blick über den Nationalpark. Auf dem Rückweg biegt von der Basteistraße der Gansweg ab und führt Sie, vorbei am Basteikreuz, in die Schwedenlöcher. Umgeben von den Felsengruppen wie Kleine Gans, Lokomotive und Talwächter verläuft der Weg entlang des Amselsees durch den Amselgrund und Hollengrund nach Rathen. Am Abend bietet sich Gelegenheit zum Besuch in der Felsenbühne Rathen oder zu einem Bummel durch den Ort. Übernachtung in Rathen
3. Tag:
Am Morgen überqueren Sie zunächst mit der Fähre die Elbe und steigen hinauf zum Rauenstein und den Bärensteinen. Von den Höhen in Thürmsdorf blicken sie auf ein beliebtest Motiv des 18. Jahrhunderts - den Elbbogen mit den Tafelbergen Lilienstein und Königstein. Den nächsten Höhepunkt bildet die Festung Königstein. Imponierende Ausblicke bietet ein Rundgang auf der trutzigen Festungsmauer, beeindruckende Einblicke bietet dagegen das mächtigen Sandsteingewölbe der Kasematten und der 152,5 Meter tiefe Brunnen. Der Patrouillenweg führt Sie hinab nach Königstein und gleich darauf bergan zur nächsten grandiosen Aussicht. Vom Plateau der Pfaffensteine - im Vordergrund die berühmte Felsnadel Barbarine - haben Sie eine großartige Aussicht über den Nationalpark. Auf dem Königsweg betreten Sie nun das „Reich der Steine“. Sieben markante Steine - der Papsstein, der Gohrisch, der Kleinhennersdorfer Stein, die Lasensteine, der Kohlbornstein sowie der Katzstein und der Spitze Stein im Süden – prägen das Bild der Gemeinde Gohrisch. Der Kurort Gohrisch ist Ihr heutiges Etappenziel.
Übernachtung in Kurort Gohrisch

4. Tag:
Vorbei an der Friedenslinde und am Gohrisch beginnt die Etappe mit dem Aufstieg zum Papststein. Nach dem Abstieg nach Papstdorf und weiter durch Kleinhennersdorf kommen Sie nach Krippen. Der kleine Ort am Krippenbach war schon vor 100 Jahren mit 32 Sommerwohnungen ein Ziel für „Touristen“. Kostbarkeiten wie die seltene Wasseramsel, den Eisvogel oder die Gebrigsbachstelze können Sie vielleicht am Krippenbach entdecken. Nach weinigen Schritten eröffnet Sich Ihnen der Blick auf die Elbe und die Silhouette von Bad Schandau, nach Osten hin das mächtige Schrammsteinmassiv.


Sie wechseln mit dem Fährschiff die Elbeseite und kommen auf dem rechtselbische Ufer direkt am markanten Ostrauer-Personenaufzug vorbei. Das sehenswerte technische Denkmal, erbaut 1904, bietet in 50 m Höhe einen herrlichen Blick auf das Elbtal und den Kur- und Erholungsort Schandau. Der liebevoll sanierte Ort lässt sich am besten auf einem kleinen Bummel erkunden. Nur wenige Meter vom Marktplatz entfernt beginnt das Kirnitzschtal, Übernachtung in Bad Schandau

5. Tag:
Das Kirnitzschtal ist ein idealer Ausgangsort für eine Rundtour durch die Region „Hintere Sächsische Schweiz“. Eine der vielen Möglichkeiten wäre der Weg durch den Nassen Grund zur Schrammsteinaussicht - dem „Herzstück“ der Sächsischen Schweiz und über den Gratweg, vorbei an den Affensteinen zum kleinen Winterberg. Die Formenvielfalt der Felsen gestaltet den Weg zum Kuhstall äußerst abwechslungsreich. Eine der größten Schichthöhlen - der Kuhstall - lädt zum Verweilen ein, bevor es zurück zum Lichtenhainer Wasserfall geht. Bequem mit der historischen Straßenbahn - der Kirnitzschtalbahn - oder noch ein Stück per Pedes auf dem Flößersteig, gelangen Sie wieder zurück nach Bad Schandau,
Übernachtung in Bad Schandau


optional: Wir empfehlen Ihnen eine Zusatzübernachtung in Bad Schandau verbunden mit einer Wanderung zum berühmten Prebischtor (Tschechien).

6. Tag:
Sie nehmen nach einem kurzen Weg auf dem Flößersteig Abschied vom Kirnitzschtal und gelangen auf dem Dorfbachklamm Altendorf. Weiter über die Sebnitzer Straße hinweg und auf dem Mühlenweg erreichen Sie das Großdorfer Raubschloss. Parallel zur Sächsischen Semmering Bahn verläuft nun der Otto-von-Thümmel-Weg bis zur Kohlmühle. Durch den Kohlichtgraben und den Schindergraben kommen Sie in das malerische Dorf Waitzdorf. Für den nächsten Anstieg - auf den Brand - muss zunächst der Tiefe Grund durchquert werden. Belohnt werden Sie mit der berühmten Aussicht vom „Balkon der Sächsischen Schweiz“. Auf der Brandstraße und durch den Diebskeller erwartet Sie das Städtchen Hohnstein.


Die eindrucksvolle Burg hoch über dem Polenztal auf einem Felssporn beherbergt heute, nach langer wechselvoller Geschichte, ein Naturfreundehaus. Über die Anfänge des Handpuppenspiels informieren die Handspielpuppenwerkstatt und das Puppenspielmuseum.
Übernachtung in Hohnstein

7. Tag:
Die letzte Etappe Ihrer Wanderreise beginnt mit dem Abstieg ins Polenztal. Der darauffolgende Aufstieg zum Hockstein durch die Wolfsschlucht endet auf der Hocksteinaussicht und einem bedeutsamen Ausblick in das canyonartige Tal der Polenz. Nach kurzer Rast in der Hocksteinschänke geht es über die Höhen und dem Hohbruckersdorfer Rundblick (393 m) nach Rathewalde. Das „Eingangstor“ Ihrer Wanderung – das Felsentor im Uttewalder Grund – wir nun zum Ausgang der Rundtour. Nach kurzem Aufstieg erreichen Sie Lohmen.
Übernachtung in Lohmen

8. Tag
Individuelle Abreise

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