Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Bad
Friedrichshall
2. Tag:
Radtour von Bad Friedrichshall nach
Möckmühl, Kloster Schöntal nach
Mulfingen- Heimhausen, 75 km
3. Tag:
Von Mulfingen-Heimhausen nach
Crailsheim, 45 km
4. Tag:
Von Crailsheim nach Ellwangen und
Aalen, 62 km
5. Tag:
Aalen - Gaildorf - Schwäbisch-Hall, 65
km
6. Tag:
Schwäbisch-Hall - Künzelsau -
Ingelfingen, 35 km
7. Tag:
Ingelfingen - Bad Friedrichshall, 49
km
8. Tag:
Abreise
Leistungen:
 |
7
Übernachtungen in
radfreundlichen Hotels und
Gasthöfen der 3- und 4- Sterne
Kategorie, Frühstücksbuffet,
Zimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC |
 |
Gepäcktransport
zum Tagesziel |
 |
Karten-
und Info-Material |
Preise:
pro Person im DZ: 468,00
Einzelzimmerzuschlag: 130,00
Halpension zuzüglich 135,00
,
Mieträder, Kettenschaltung (7-Gang) oder
Nabenschaltung (21 Gänge) 60,00
 |
Sie
können sich das Angebot auch
ausdrucken |
Bildnachweis:
Hohenlohe + Schwäbisch Hall
Tourismus
|
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Bad
Friedrichshall (Bahnstation)
2. Tag:
Von Bad Friedrichshall führt die
Tour im Jagsttal über Möckmühl,
Jagsthausen und dem Kloster Schöntal
nach Dörzbach. Spuren von Götz von
Berlichingen, den Ritter mit der eisernen
Faust, folgen auf Schritt und Tritt.
Herrliche Ausblicke eröffnen sich hinter
den verschiedenen Flussbiegungen. Die
Tour ist gut zu bewältigen, da der
Radweg fast immer auf Flussniveau bleibt.
150 - 200 m über der Jagst erstreckt
sich die Hohenloher Ebene, eine leicht
modellierte und in weiten Teilen
landwirtschaftlich genutzte Landschaft
zwischen Schwäbischem Wald im Süden,
Frankenhöhe im Osten und Odenwald im
Nordwesten. Rapsfelder, Getreide- und
Zuckerrübenanbau herrschen hier vor,
Streuobstwiesen und die Zucht von Rindern
und Schweinen sind weitere Kennzeichen
dieses Landstrichs. Die Strecke führt
durch einen besonders romantischen und
landschaftlich geschätzten Teil des
tief eingeschnittenen Jagsttals mit
Steilhängen und engen Flussschleifen. Wo
der Weg deshalb nicht im Tal verlaufen
kann, muss der Anstieg zur Höhe
überwunden werden.
Neben zahlreichen Höhepunkten der Kunst
und Geschichte spielt die Natur eine
besondere Rolle. Viele Teile des Tals und
der Hangwälder stehen unter Natur- und
Landschaftsschutz, so dass sich eine
artenreiche Pflanzen- und Vogelwelt
erhalten konnte.
Bei Unterregenbach lohnt es sich, dem
"Rätsel vom Regenbach"
nachzuspüren. Langenburgs weithin
sichtbares Schloss und das malerische
Städtchen laden zu einem Abstecher ein.
Der Anstieg lohnt sich! Die wehrhafte
Burgruine Leofels liegt am Weg, bevor
schon von weitem die vielgestaltige
Silhouette von Kirchberg, der "Perle
des Jagsttals", auftaucht. Auch
Crailsheim, obwohl eher eine moderne,
geschäftige Stadt, hat mit einer Reihe
von Baudenkmälern und dem Stadtmuseum im
alten Spital Sehenswertes zu bieten.

3. Tag:
150 - 200 m über der Jagst erstreckt
sich die Hohenloher Ebene, eine leicht
modellierte und in weiten Teilen
landwirtschaftlich genutzte Landschaft
zwischen Schwäbischem Wald im Süden,
Frankenhöhe im Osten und Odenwald im
Nordwesten. Rapsfelder, Getreide- und
Zuckerrübenanbau herrschen hier vor,
Streuobstwiesen und die Zucht von Rindern
und Schweinen sind weitere Kennzeichen
dieses Landstrichs. Die Strecke führt
durch einen besonders romantischen und
landschaftlich geschätzten Teil des
tief eingeschnittenen Jagsttals mit
Steilhängen und engen Flussschleifen. Wo
der Weg deshalb nicht im Tal verlaufen
kann, muss der Anstieg zur Höhe
überwunden werden.
Neben zahlreichen Höhepunkten der Kunst
und Geschichte spielt die Natur eine
besondere Rolle. Viele Teile des Tals und
der Hangwälder stehen unter Natur- und
Landschaftsschutz, so dass sich eine
artenreiche Pflanzen- und Vogelwelt
erhalten konnte.
Bei Unterregenbach lohnt es sich, dem
"Rätsel vom Regenbach"
nachzuspüren. |
Langenburgs
weithin sichtbares Schloss und das
malerische Städtchen laden zu einem
Abstecher ein. Der Anstieg lohnt sich!
Die wehrhafte Burgruine Leofels liegt am
Weg, bevor schon von weitem die
vielgestaltige Silhouette von Kirchberg,
der "Perle des Jagsttals",
auftaucht. Auch Crailsheim, obwohl eher
eine moderne, geschäftige Stadt, hat mit
einer Reihe von Baudenkmälern und dem
Stadtmuseum im alten Spital Sehenswertes
zu bieten.
4. Tag:
Im oberen Tal des Jagsttals ändert sich
die Landschaft vollkommen. Bei Crailsheim
verlässt der Radweg die
Muschelkalkfläche mit ihrem tief
eingeschnittenen Flusslauf. Das Tal
weitet sich und die eher sanften Formen
des Keuperberglandes prägen das Bild. Im
bewaldeten Virngrund wurde vor mehr als
drei Jahrzehnten das Ellwanger Seenland
angelegt. 12 Seen unterschiedlicher
Größe, ursprünglich als Hochwassschutz
gedacht, haben sich inzwischen in die
waldreiche, hügelige Landschaft so
eingepasst, als seien sie schon immer
dagewesen. Baden, Boot fahren, Surfen,
Segeln haben dieses Gebiet zu einer
beliebten Freizeitregion werden lassen.
Ellwangen mit seiner weithin sichtbaren
Wallfahrtskirche, dem gegenüberliegenden
Schloss und der von vielen Kirchtürmen
überragten Altstadt empfiehlt sich für
einen ausgiebigen Halt. Südlich der
Stadt, bei Rainau-Buch, ist ein zweiter
Stausee mit hohem Freizeitwert entstanden.
In unmittelbarer Nachbarschaft kann man
im Freilichtmuseum am rätischen Limes
auf den Spuren der Römer wandeln.
Die "blaue Mauer" der
Schwäbischen Alb taucht auf, auf einem
Vorsprung des Albtraufs thront das
mächtige Deutschordensschloss Kapfenburg
in unmittelbarer Nähe des Städtchens
Lauchheim. Nach einem steilen Albaufstieg
geht es ein Stück auf der relativ ebenen
Albhochfläche weiter, um dann wieder
ebenso steil ins Kochertal hinab Richtung
Aalen zu führen.
5. Tag:
Der Kocher entspringt als "Schwarzer
Kocher" bei Oberkochen und als
"Weißer Kocher" bei
Unterkochen. Beide Quellflüsse fließen
bei Aalen zusammen, um von dort den Weg
Richtung Neckar zu beginnen.
Ausgangspunkt der Tour ist Aalen Auf
diesem Streckenabschnitt sind die Spuren
der Römer sichtbar: in Hüttlingen
findet sich die Nachbildung einer
Limesanlage, der römische Grenzwall zog
sich hier quer durch das Land. Im
neugestalteten Limesmuseum in Aalen
erfährt man alles über das Leben der
Römer vor 2000 Jahren. In Wasseralfingen
gibt das Besucherbergwerk "Tiefer
Stollen" einen Einblick in den
früheren Erzabbau am Rande der Schwäbischen
Alb.

Zwischen Aalen und Schwäbisch Hall
beginnt der zunächst im breiten Tal
fließende Kocher sich rasch einzutiefen
und durchquert schließlich die
Höhenrücken der Frickenhofer Höhe und
Limpurger Berge in einem teilweise
schluchtartigen Tal, durch das sich der
Fluss in engen Schlingen nach Nordwesten
windet.
|
Der Radweg folgt
dem Verlauf des Kochers und bleibt
überwiegend im Tal, wobei streckenweise
die B19 oder der für Radfahrer
freigegebene Fußweg benützt werden kann.
In den zahlreichen Kleinstädten
unterwegs laden Kirchen und Kapellen,
Burgen, Schlösser und Museen zum Besuch
ein. Schwäbisch Hall bildet den
glanzvollen Höhepunkt des ersten
Abschnitts.
6. Tag:
Der Kontrast zwischen dem weiten
Bauernland Hohenlohes und dem bis zu 200
m tief in den Muschelkalk
eingeschnittenen windungsreichen
Kochertal ist für diesen
Streckenabschnitt typisch. Dabei bleibt
die Strecke ausschließlich in der
Flussaue, bietet also nur geringe
Steigungen.
Ausgangspunkt ist die ehemalige
Reichsstadt Schwäbisch Hall mit ihrer
historischen Altstadt und einem
lebendigen wirtschaftlichen und
kulturellen Leben.
Ab Untermünkheim zeigen die Steilhänge
des Kochers mit ihren Steinriegeln nur
noch spärliche Reste des früheren
Weinanbaus. Mit der Verbreiterung des
Tals ab Künzelsau sind die Hänge
zunehmend mit Weinreben bepflanzt.
Weinorte wie Ingelfingen, Niedernhall und
Forchtenberg liegen in kurzem Abstand
voneinander, Weinwirtschaften ("Besen"),
Weinbaugenossenschaften und private
Weinbauern schenken "Distelfink",
"Dunkelgräfin" und "Flatterberg"
aus.
7. Tag:
Drei Flüsse begleiten diese Etappe. Geht
es in Bad Friedrichshall zunächst von
der Kochermündung an den Neckar, biegt
man wenige Kilometer flussabwärts in das
untere Jagsttal ein. Auch die Jagst
entspringt am Rande der Schwäbischen Alb
und schlängelt sich dann als "Zwillingsfluss"
fast parallel zum Kocher durch das
Hohenloher Land.
Das
mildere Klima bietet den vielfältigen
Rebsorten an den Süd- und Westhängen
der beiden Flüsse gute
Wachstumsbedingungen. Trollinger und
Lemberger, Riesling und Kerner können in
den Keltern und bei Privaterzeugern
probiert werden.
Burgen und Schlösser begleiten immer
wieder den Weg. Größere
Streckenabschnitte von Kocher und Jagst
verlaufen im Muschelkalk, der oft
schroffe Steilhänge bildet. Viele
Weinberge wurden inzwischen aufgelassen,
Schlehen, Heckenrosen, Brombeeren, wald
und Steppenheide haben die Hänge erobert,
zu denen heute noch zahlreiche steile
Weinbergstäffele führen.
Im Mittleren Muschelkalk, auch "Salzgebirge"
genannt, finden sich reiche Salz- und
Gipsvorkommen. So war vor 200 Mio. Jahren
bei Bad Friedrichshall ein ca. 40 km
mächtiges Salzlager entstanden, das mit
Beginn des 20. Jh. im Untertagebau
ausgebeutet wurde. Zwei Kilometer Stollen
kann man bei einem Besuch das Schau-Bergwerks
Bad Friedrichshall-Kochendorf besichtigen.
Hoch über dem Neckar lädt die berühmte
Silhouette von Bad Wimpfen zu einem
Besuch der ehemaligen Kaiserpfalz ein,
der Blick reicht dabei weit ins
industrialisierte Neckartal hinaus.
8. Tag:
Individuelle Abreise |