Kocher-Jagst - Radtour
Rundkurs 2010
Radeln ohne Gepäck (8 - Tage)

 
Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Bad Friedrichshall
2. Tag:
Radtour von Bad Friedrichshall nach Möckmühl, Kloster Schöntal nach Mulfingen- Heimhausen, 75 km
3. Tag:
Von Mulfingen-Heimhausen nach Crailsheim, 45 km
4. Tag:
Von Crailsheim nach Ellwangen und Aalen, 62 km
5. Tag:
Aalen - Gaildorf - Schwäbisch-Hall, 65 km
6. Tag:
Schwäbisch-Hall - Künzelsau - Ingelfingen, 35 km
7. Tag:
Ingelfingen - Bad Friedrichshall, 49 km
8. Tag:
Abreise

Leistungen:
7 Übernachtungen in radfreundlichen Hotels und Gasthöfen der 3- und 4- Sterne Kategorie, Frühstücksbuffet, Zimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC
Gepäcktransport zum Tagesziel
Karten- und Info-Material

Preise:
pro Person im DZ: 468,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 130,00 €
Halpension zuzüglich 135,00 €,
Mieträder, Kettenschaltung (7-Gang) oder Nabenschaltung (21 Gänge) 60,00 €


Sie können sich das Angebot auch ausdrucken


Bildnachweis:
Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus


1. Tag:
Individuelle Anreise nach Bad Friedrichshall (Bahnstation)

2. Tag:
Von Bad Friedrichshall führt die Tour im Jagsttal über Möckmühl, Jagsthausen und dem Kloster Schöntal nach Dörzbach. Spuren von Götz von Berlichingen, den Ritter mit der eisernen Faust, folgen auf Schritt und Tritt. Herrliche Ausblicke eröffnen sich hinter den verschiedenen Flussbiegungen. Die Tour ist gut zu bewältigen, da der Radweg fast immer auf Flussniveau bleibt.
150 - 200 m über der Jagst erstreckt sich die Hohenloher Ebene, eine leicht modellierte und in weiten Teilen landwirtschaftlich genutzte Landschaft zwischen Schwäbischem Wald im Süden, Frankenhöhe im Osten und Odenwald im Nordwesten. Rapsfelder, Getreide- und Zuckerrübenanbau herrschen hier vor, Streuobstwiesen und die Zucht von Rindern und Schweinen sind weitere Kennzeichen dieses Landstrichs. Die Strecke führt durch einen besonders romantischen und landschaftlich geschätzten Teil des tief eingeschnittenen Jagsttals mit Steilhängen und engen Flussschleifen. Wo der Weg deshalb nicht im Tal verlaufen kann, muss der Anstieg zur Höhe überwunden werden.
Neben zahlreichen Höhepunkten der Kunst und Geschichte spielt die Natur eine besondere Rolle. Viele Teile des Tals und der Hangwälder stehen unter Natur- und Landschaftsschutz, so dass sich eine artenreiche Pflanzen- und Vogelwelt erhalten konnte.
Bei Unterregenbach lohnt es sich, dem "Rätsel vom Regenbach" nachzuspüren. Langenburgs weithin sichtbares Schloss und das malerische Städtchen laden zu einem Abstecher ein. Der Anstieg lohnt sich! Die wehrhafte Burgruine Leofels liegt am Weg, bevor schon von weitem die vielgestaltige Silhouette von Kirchberg, der "Perle des Jagsttals", auftaucht. Auch Crailsheim, obwohl eher eine moderne, geschäftige Stadt, hat mit einer Reihe von Baudenkmälern und dem Stadtmuseum im alten Spital Sehenswertes zu bieten.



3. Tag:

150 - 200 m über der Jagst erstreckt sich die Hohenloher Ebene, eine leicht modellierte und in weiten Teilen landwirtschaftlich genutzte Landschaft zwischen Schwäbischem Wald im Süden, Frankenhöhe im Osten und Odenwald im Nordwesten. Rapsfelder, Getreide- und Zuckerrübenanbau herrschen hier vor, Streuobstwiesen und die Zucht von Rindern und Schweinen sind weitere Kennzeichen dieses Landstrichs. Die Strecke führt durch einen besonders romantischen und landschaftlich geschätzten Teil des tief eingeschnittenen Jagsttals mit Steilhängen und engen Flussschleifen. Wo der Weg deshalb nicht im Tal verlaufen kann, muss der Anstieg zur Höhe überwunden werden.
Neben zahlreichen Höhepunkten der Kunst und Geschichte spielt die Natur eine besondere Rolle. Viele Teile des Tals und der Hangwälder stehen unter Natur- und Landschaftsschutz, so dass sich eine artenreiche Pflanzen- und Vogelwelt erhalten konnte.
Bei Unterregenbach lohnt es sich, dem "Rätsel vom Regenbach" nachzuspüren.
Langenburgs weithin sichtbares Schloss und das malerische Städtchen laden zu einem Abstecher ein. Der Anstieg lohnt sich! Die wehrhafte Burgruine Leofels liegt am Weg, bevor schon von weitem die vielgestaltige Silhouette von Kirchberg, der "Perle des Jagsttals", auftaucht. Auch Crailsheim, obwohl eher eine moderne, geschäftige Stadt, hat mit einer Reihe von Baudenkmälern und dem Stadtmuseum im alten Spital Sehenswertes zu bieten.

4. Tag:

Im oberen Tal des Jagsttals ändert sich die Landschaft vollkommen. Bei Crailsheim verlässt der Radweg die Muschelkalkfläche mit ihrem tief eingeschnittenen Flusslauf. Das Tal weitet sich und die eher sanften Formen des Keuperberglandes prägen das Bild. Im bewaldeten Virngrund wurde vor mehr als drei Jahrzehnten das Ellwanger Seenland angelegt. 12 Seen unterschiedlicher Größe, ursprünglich als Hochwassschutz gedacht, haben sich inzwischen in die waldreiche, hügelige Landschaft so eingepasst, als seien sie schon immer dagewesen. Baden, Boot fahren, Surfen, Segeln haben dieses Gebiet zu einer beliebten Freizeitregion werden lassen.
Ellwangen mit seiner weithin sichtbaren Wallfahrtskirche, dem gegenüberliegenden Schloss und der von vielen Kirchtürmen überragten Altstadt empfiehlt sich für einen ausgiebigen Halt. Südlich der Stadt, bei Rainau-Buch, ist ein zweiter Stausee mit hohem Freizeitwert entstanden. In unmittelbarer Nachbarschaft kann man im Freilichtmuseum am rätischen Limes auf den Spuren der Römer wandeln.
Die "blaue Mauer" der Schwäbischen Alb taucht auf, auf einem Vorsprung des Albtraufs thront das mächtige Deutschordensschloss Kapfenburg in unmittelbarer Nähe des Städtchens Lauchheim. Nach einem steilen Albaufstieg geht es ein Stück auf der relativ ebenen Albhochfläche weiter, um dann wieder ebenso steil ins Kochertal hinab Richtung Aalen zu führen.

5. Tag:

Der Kocher entspringt als "Schwarzer Kocher" bei Oberkochen und als "Weißer Kocher" bei Unterkochen. Beide Quellflüsse fließen bei Aalen zusammen, um von dort den Weg Richtung Neckar zu beginnen.
Ausgangspunkt der Tour ist Aalen Auf diesem Streckenabschnitt sind die Spuren der Römer sichtbar: in Hüttlingen findet sich die Nachbildung einer Limesanlage, der römische Grenzwall zog sich hier quer durch das Land. Im neugestalteten Limesmuseum in Aalen erfährt man alles über das Leben der Römer vor 2000 Jahren. In Wasseralfingen gibt das Besucherbergwerk "Tiefer Stollen" einen Einblick in den früheren Erzabbau am Ran
de der Schwäbischen Alb.


Zwischen Aalen und Schwäbisch Hall beginnt der zunächst im breiten Tal fließende Kocher sich rasch einzutiefen und durchquert schließlich die Höhenrücken der Frickenhofer Höhe und Limpurger Berge in einem teilweise schluchtartigen Tal, durch das sich der Fluss in engen Schlingen nach Nordwesten windet.  

Der Radweg folgt dem Verlauf des Kochers und bleibt überwiegend im Tal, wobei streckenweise die B19 oder der für Radfahrer freigegebene Fußweg benützt werden kann. In den zahlreichen Kleinstädten unterwegs laden Kirchen und Kapellen, Burgen, Schlösser und Museen zum Besuch ein. Schwäbisch Hall bildet den glanzvollen Höhepunkt des ersten Abschnitts.

6. Tag:

Der Kontrast zwischen dem weiten Bauernland Hohenlohes und dem bis zu 200 m tief in den Muschelkalk eingeschnittenen windungsreichen Kochertal ist für diesen Streckenabschnitt typisch. Dabei bleibt die Strecke ausschließlich in der Flussaue, bietet also nur geringe Steigungen.
Ausgangspunkt ist die ehemalige Reichsstadt Schwäbisch Hall mit ihrer historischen Altstadt und einem lebendigen wirtschaftlichen und kulturellen Leben.
Ab Untermünkheim zeigen die Steilhänge des Kochers mit ihren Steinriegeln nur noch spärliche Reste des früheren Weinanbaus. Mit der Verbreiterung des Tals ab Künzelsau sind die Hänge zunehmend mit Weinreben bepflanzt. Weinorte wie Ingelfingen, Niedernhall und Forchtenberg liegen in kurzem Abstand voneinander, Weinwirtschaften ("Besen"), Weinbaugenossenschaften und private Weinbauern schenken "Distelfink", "Dunkelgräfin" und "Flatterberg" aus.

7. Tag:

Drei Flüsse begleiten diese Etappe. Geht es in Bad Friedrichshall zunächst von der Kochermündung an den Neckar, biegt man wenige Kilometer flussabwärts in das untere Jagsttal ein. Auch die Jagst entspringt am Rande der Schwäbischen Alb und schlängelt sich dann als "Zwillingsfluss" fast parallel zum Kocher durch das Hohenloher Land.

Das mildere Klima bietet den vielfältigen Rebsorten an den Süd- und Westhängen der beiden Flüsse gute Wachstumsbedingungen. Trollinger und Lemberger, Riesling und Kerner können in den Keltern und bei Privaterzeugern probiert werden.
Burgen und Schlösser begleiten immer wieder den Weg. Größere Streckenabschnitte von Kocher und Jagst verlaufen im Muschelkalk, der oft schroffe Steilhänge bildet. Viele Weinberge wurden inzwischen aufgelassen, Schlehen, Heckenrosen, Brombeeren, wald und Steppenheide haben die Hänge erobert, zu denen heute noch zahlreiche steile Weinbergstäffele führen.
Im Mittleren Muschelkalk, auch "Salzgebirge" genannt, finden sich reiche Salz- und Gipsvorkommen. So war vor 200 Mio. Jahren bei Bad Friedrichshall ein ca. 40 km mächtiges Salzlager entstanden, das mit Beginn des 20. Jh. im Untertagebau ausgebeutet wurde. Zwei Kilometer Stollen kann man bei einem Besuch das Schau-Bergwerks Bad Friedrichshall-Kochendorf besichtigen. Hoch über dem Neckar lädt die berühmte Silhouette von Bad Wimpfen zu einem Besuch der ehemaligen Kaiserpfalz ein, der Blick reicht dabei weit ins industrialisierte Neckartal hinaus.

8. Tag:
Individuelle Abreise
 
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