Programm:
1. Tag:
Anreise nach Klingenthal (auch per Bahn
möglich)
2. Tag:
Klingenthal/Mühlleithen über den Aschberg (936
m) nach Weitersglashütte (ca. 21 km)
3. Tag:
Wanderung von Weitersglashütte über den
Auersberg (1019 m) nach Breitenbrunn (ca. 21 km)
4. Tag:
Wanderung von Breitenbrunn nach Kurort
Oberwiesenthal über den höchsten Berg Sachsens,
dem Fichtelberg (1214 m), (ca. 23 km)
5. Tag:
Wanderung von Kurort Oberwiesenthal über den
Bärenstein (898 m) nach Jöhstadt (ca. 23,5 km)
Teilung der Etappe möglich
6. Tag:
Wanderung von Jöhstadt nach Satzung (ca. 10
km)
(Wegmarkierung blauer Querstrich im weißen
Quadrat)
7. Tag:
Wanderung von Satzung über den Hirtstein (890 m)
nach Pobershau (ca. 20 km)
8. Tag:
Wanderung von Pobershau nach Olbernhau (ca. 24,5
km)
9. Tag:
Individuelle Abreise (auch mit der Bahn möglich)
Leistungen:
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8 x ÜF in
ausgewählten
Hotels/Landhotels - Gasthof in Satzung -
Zimmer mit DU/WC |
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Gepäcktransport zum Tagesziel |
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ausführliches
Informationsmaterial |
Preise:
pro Person im DZ 348,00
Einzelzimmerzuschlag 80,00
Erzgebirgscard 33,00 auf
Wunsch
Wanderzeit:
Diese Wanderroute ist von Mai bis Oktober
begehbar. In den anderen Monaten ist die
Kammloipe ausschließlich Skifahrern vorbehalten.
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Tourenverlauf
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Klingenthal
2. Tag
Wegmarkierung blauer Querstrich im weißen
Quadrat, teilweise mit dem E3-Zeichen.
Wir beginnen alternativ in Mühlleithen und
treffen dort auf den E3 -Wanderweg, dem wir bis
Weitersglashütte folgen. Streckenführung:
Ausgangspunkt für die Wanderung ist das
vogtländische Klingenthal. Als
Einstiegsmöglichkeit bietet sich das Hotel
Waldgut Am Aschberg an. Der Weg
verläuft auf dem Grenzweg - über den Aschberg -
direkt an der Grenze zum böhmischen Teil des
Erzgebirges entlang. Weiter auf der Kammloipe -
Naturschutzgebiet Großer Kranichsee - Drei-Talsperren-Wanderweg
bis Carlsfeld. Der Weg führt durch die Ortslage
Carlsfeld, an der Talsperre Weiterswiese vorbei,
nach Weitersglashütte bzw. weiter auf den
Auersberg.
Sehenswürdigkeiten:
Klingenthal: Rundkirche Zum
Friedefürsten, Eisenbahnausstellung im
Bahnhof, Tierpark Klingenthal, Schaumanufaktur
zur Herstellung von Akkordeons und Harmonikas und
älteste Geigenmacherwerkstatt Klingenthals,
Musik- und Wintersportmuseum, Besucherbergwerk
Grube Tannenberg, Heimatstube in
Zwota, Carlsfeld: Trinitatiskirche,
höchstgelegene Trinkwassertalsperre Deutschlands,
Skimuseum
Grenzübergänge:
Klingenthal - Kraslice/Graslitz
Klingenthal/Aschberg - Bublava/Schwaderbach
3. Tag:
Wegmarkierung blauer Querstrich im
weißen Quadrat, teilweise das E3-Zeichen, da auf
gleicher Trassierung.
Am Wanderparkplatz in Weitersglashütte beginnt
die Etappe. Auf dem Europäischen Fernwanderweg E3
gelangt man nach Wildenthal - über den
Schlangenweg geht es bergan auf den Auersberg,
den zweithöchsten Berg Sachsens (1019 m). Über
den Auersbergweg talwärts erreicht man Steinbach
(Achtung Markierungswechsel - nur blauer
Querstrich) - die Steinbachtalstraße führt
anschließend nach Erlabrunn. Von Steinbach aus
empfiehlt sich ein Besuch von Johanngeorgenstadt,
der jüngsten Bergstadt im Erzgebirge. Der
Wanderweg führt durch Erlabrunn - über den noch
einmal recht steil bergan führenden
Heuschuppenweg gelangt man auf den Rabenberg und
nach Breitenbrunn.
Sehenswürdigkeiten:
Auersberg mit Aussichtsturm, zahlreiche
Wandermöglichkeiten im Auersberggbiet,
Johanngeorgenstadt: Schaubergwerk
Glöckl, bergbautechnisches Denkmal
Pferdegöpel, Johanngeorgenstädter
Bergbaulehrpfad, neogotische Stadtkirche,
Breitenbrunn: Ruine Jagdhaus,
Renaissancekirche
Grenzübergänge:
Wildenthal - Jeleni Henneberg -
Hrebecna Johanngeorgenstadt - Potucky/
Breitenbach
4. Tag:
Wegmarkierung blauer Querstrich im weißen
Quadrat
Ausgangspunkt ist die Ruine Jagdhaus
- über die Joachimsthaler Straße gelangt man
nach Halbemeile - direkt an der Grenze zum
böhmischen Erzgebirge entlang. Dem
Kranbächelweg folgend wird Rittersgrün erreicht.
Ab Rittersgrün verlaufen der Kammweg und der
Anton- Günther-Weg auf der gleichen Trassierung.
Es geht am Rittersgrüner Freibad vorbei nach
Ehrenzipfel und Tellerhäuser. Gerastet werden
kann an einem großzügig angelegten
Wanderrastplatz mit Wettinbrunnen, Berg-baulehrpfad
Rittersgrün-Pöhla und dem Stollen Fuchsloch-Fundgrube.
Von Tellerhäuser aus gelangt man ins
Fichtelberggebiet, läuft vorbei am Deutschen
Gehau - folgt der Alten Bächelstraße - vorbei
am Skistadion und der Sachsenbaude -
bergan auf den Fichtelberg (1214 m).

Vom höchsten Berg des sächsischen Erzgebirges
geht es dann mit der ältesten Seilschwebebahn
Deutschlands talwärts in den Kurort
Oberwiesenthal oder man folgt dem Fußweg über
den Fremdensteig und den Eckbauer in
den Ort. Doch vorher sollte dem neu erbauten
Fichtelberghaus unbedingt ein Besuch abgestattet
werden.
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Sehenswürdigkeiten:
Breitenbrunn: Besucherbergwerk Fundgrube St.
Christoph, Rittersgrün:
Schmalspurbahnmuseum Oberrittersgrün, Techn.
Privatmuseum Weigel (Wissenswertes zur
Papierherstellung), Huthaus der Grube Rothen-Adler-Stollen
und der 1882 erbaute Pulverturm, Dorfkirche,
Ehrenzipfel: Wettinbrunnen, Fuchsloch-Fundgrube,
Bergbaulehrpfad Pöhla - Rittersgrün,
Tellerhäuser: Rindenschnitzerei Siegel,
Fichtelberggebiet: zahlreiche Wanderwege, auch im
böhm. Teil des Erzgebirges (u.a. nach Bozi Dar -
Gottesgab, Geburts- u. Sterbeort des
Heimatdichters Anton Günther), Fichtelberg (höchster
Berg des Sächs. Erzgebirges mit 1214 m) u.
Keilberg (höchster Berg des Erzgebirges 1244 m),
Kurort Oberwiesenthal: Ski- und Heimatmuseum,
Martin-Luther-Kirche, hist. Marktplatz mit
Postmeilensäule, Fichtelberg-Schwebebahn (älteste
Seilschwebebahn Deutschlands), Fichtelbergbahn (hist.
Schmalspurbahn)
Grenzübergänge:
Breitenbrunn - Rozhrani/ Halbemeile /
Kurort Oberwiesenthal - Hrebecna Kurort
Oberwiesenthal - Bozi Dar/ Gottesgab
Kurort Oberwiesenthal - Loucna/ Böhmisch
Wiesenthal Tellerhäuser - Hubertky
5. Tag:
Wegmarkierung blauer Querstrich im
weißen Quadrat.
Für diese Wanderung bieten sich zwei
Einstiegsvarianten an: 1. Mit der Seilschwebebahn
auf den Fichtelberg - über den Fremdensteig und
Philosophenweg zum Roten Vorwerk/ Waldeck. 2. Vom
Marktplatz in Oberwiesenthal - der Vierenstraße
folgend - vorbei am Skistadion und der Bühne -
in Richtung Rotes Vorwerk/ Waldeck. Hier treffen
beide Wege aufeinander. Über den Bärenfang- und
Flößzechenweg erreicht man Kretscham-Rothensehma
- der Weg führt weiter zur Talsperre Cranzahl.
Über den Kläppermühlenweg gelangt man nach
Bärenstein oder umrundet die Talsperre - läuft
an der Staumauer vorbei - und trifft am Berg
Bärenstein wieder auf den Weg.
Der Weg führt nun über den Bärenstein (898 m)
- Überquerung der B 95 - talwärts in den
Ortsteil Kühberg. Bergan geht es über den
Böhmischen Steig bis zum
Berghof. Man wandert nun direkt an
der Grenze zum böhmischen Erzgebirge in die
kleine Bergstadt Jöhstadt. Die Etappe kann auf
Wunsch auch verkürzt werden. Sie übernachten
dann im Berghotel auf dem Bärenstein oder in
einer Pension an der Talsperre Cranzahl.
Sehenswürdigkeiten:
Hammerunterwiesenthal: Steinbruch am
Stümpelfelsen u. Richtersteinbruch, Bärenstein:
Erlöserkirche, St. Bonifatius-Kirche, Berg
Bärenstein (Tafelberg aus Basalt mit
vorspringenden Aussichtsfelsen, 898m), Jöhstadt:
Andreas-Gegentrum-Stolln, Preßnitztalbahn (dampflokbetr.
Museumsbahn), Windpark Jöhstadt, Sankt-Salvator-Kirche,
hist. Postmeilensäule auf dem Marktplatz
Grenzübergänge:
Hammerunterwiesenthal Bärenstein -
Vejprty/ Weipert Jöhstadt - Cerny Potok/
Pleyl
6. Tag:
Wegmarkierung blauer Querstrich im
weißen Quadrat.
Treffpunkt für die Wanderung ist die St.Salvatorkirche,
an der Schule vorbei, läuft man in Richtung
Sportplatz. Man gelangt am Ortsteil Schlössel
vorüber - in Richtung Andreas-Gegentrum-
Stolln. Der Weg führt im Schwarzwassertal
entlang - direkt an der Bahnstrecke der
Preßnitztalbahn (Museumsbahn) - nach
Schmalzgrube. Auf der Hauptstraße durch den Ort,
biegt man am BGS/Zoll-Gebäude links ab. Der Weg
führt steil bergan auf die Satzung- Kühnhaider-
Hochfläche. Vorbei am lustigen Hans
gelangt man in den Ort Satzung, einem der
höchstgelegenen Dörfer Sachsens.
Sehenswürdigkeiten:
Schmalzgrube: Alter Hammer mit Resten eines
gemauerten Hochofens, Preßnitztalbahn von
Jöhstadt zum Andreas-Gegentrum-Stolln, Satzung:
Hirtstein im Nordwesten vom Ort (890 m),
höchstgelegene evangelische Dorfkirche
Deutschlands, original erhaltene Erzgebirgsstube
der Heimatdichterin Luise Pinc mit einer Sammlung
von rund 1000 Puppen und Teddy`s
Grenzübergänge:
Schmalzgrube - Krystofovy Hamry/
Christophhammer |
7.Tag:
Wegmarkierung blauer Querstrich im weißen
Quadrat
Von der Dorfkirche in Satzung führt der Weg auf
den Hirstein (890 m). Man folgt dem Weg talwärts
- überquert eine Verkehrsstraße und erreicht
über den Auerhahnweg die Ortslage von
Reitzenhain. Am Zollamt folgt man der Dorfstraße
und anschließend dem Wegweiser in Richtung
Kühnhaide. Es geht an einem ehemaligen Torfabbau
und an einem Holz und Rinden verarbeitenden
Betrieb vorbei. Dem Forststeig folgend wird der
Sportplatz von Kühnhaide erreicht. Der Weg folgt
nun dem Grünen Graben - durch das
Naturschutzgebiet Schwarzwassertal- bis zum
Aussichtsfelsen Katzenstein. Am
Wanderrastplatz Am Katzenstein wird
die Wegtrasse des Kammweges verlassen und man
orientiert sich auf dem EB-Weg in Richtung
Pobershau.
Sehenswürdigkeiten:
Kühnhaide: barocke Dorfkirche, Naturschutzgebiet
Mothäuser Heide (gehört zu den
größten Mooren des Erzgebirges), Pobershau:
Kommunikationszentrum Die Hütte (mit
einer Ausstellung des Holzbildhauers Gottfried
Reichel), Bergbaulehrpfad, Naturerlebnispfad,
Waldlehrpfad, Schaubergwerk Zum Tiefen
Molchner Stollen, Göpelpyramide auf dem
Dorfplatz, Aussichtsfelsen Katzenstein,
Heimatschau im Fremdenverkehrsbüro, evangelische
Kirche
Grenzübergänge:
Reitzenhain - Hora Sv. Sebastiana/
Sebastiansberg
8. Tag:
Wegmarkierung blauer Querstrich im
weißen Quadrat, teilweise mit dem E3-Zeichen.
Ausgangspunkt der Wanderung ist die Schutzhütte
am Katzenstein.
Man wandert den Weg in Richtung Grüner Graben,
folgt aber nach einem Stück dem Karrenweg
talwärts und anschließend dem Flusslauf der
Schwarzen Pockau talabwärts. Dem Wegweiser
Rübenau folgend, geht es steil bergan zum
Standort Hüttstattmühle. Achtung
Markierungswechsel! Der Kammweg
verläuft nun auf der Trassierung des
Europäischen Fernwanderweges E3 - blauer
Querstrich im weißen Quadrat mit dem E3-Symbol -
bis nach Altenberg. Einem Feldweg folgend - bis
zum Waldrand - gelangt man an die Verkehrsstraße
Rübenau - Ansprung. Über den Alten Komotauer
Weg - Viererweg, vorbei am Lehmheider Teich, wird
Rübenau erreicht. Es bieten sich zwei Varianten
zum Wandern an: 1. Man überquert die
Fahrtstraße zum Sudelweg, folgt diesem zum
Waldrand - nun nach links ab, über den Wildbach
- Strohhübel - Amerika - Hirschberg
zum Hammerweg (Ortsumgehungsvariante) oder 2. Auf
der Verkehrstraße nach Rübenau und an der
Kirche abbiegen. Beide Varianten treffen sich am
Hammerweg wieder. Der Weg führt, am
Aussichtspunkt Stößerfelsen vorbei, durch einen
Buchenwald sanft ins Tal hinab. So gelangt man in
den Olbernhauer Ortsteil Grünthal - direkt zum
Denkmalkomplex Saigerhütte.
Sehenswürdigkeiten:
Pobershau: Katzenstein, Ruine Raubschloss
Liebenstein, Rübenau: Zentralkirche mit einem
Taufstein aus Zöblitzer Serpentin, Bauernhaus um
1800 mit original erhaltener Bauernstube,
Olbernhau: Stadtkirche, Museum Haus der
Heimat, Ortsteil Grünthal: Denkmalkomplex
Saigerhütte (Kupferhammer, Schauwerkstatt,
Arbeiterhäuschen, Hüttenschänke), Ortsteil
Blumenau: Heimatstube, Ortsteil Rothenthal:
Stößerfelsen (Aussichtsbastion 140 m über dem
Natzschungtal), Haus der Begegnung (ständig
wechselnde Ausstellungen, Erzgebirgszimmer,
Kreativkurse)
Grenzübergänge:
Olbernhau/Grünthal - Brandov/ Brandau
9. Tag:
Individuelle Abreise
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