Hünenweg 2018
Wandern ohne Gepäck
(8 oder 13 Tage)

Wandern ohne Gepäck auf dem Hünenweg:
Der Hünenweg führt Sie von Osnabrück durch das hügelige Osnabrücker Land, Sie durchqueren das reizvolle Nettetal und das Hahnenmoor, laufen an der Hase entlang und kommen durch die Moorlandschaften des Emslandes nach Papenburg. Der Hünenweg gehört zu den schönsten und abwechslungsreichsten Wanderwegen in Nordwestdeutschland.
Auf dieser Tour können Sie neben den mystischen Hünengräbern aus der Steinzeit und den riesigen Findlingen auch bedeutende historische Bauwerke wie die Klosteranlage in Börstel und das barocke Jagdschloß Clemenswerth in Sögel entdecken.

 
Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise Osnabrück (Bahnstation)
2. Tag:
Osnabrück - Rulle (ca. 14 km)
3. Tag:
Rulle - Bramsche (ca. 16 km)
4. Tag:
Bramsche - Ueffeln (ca. 14 km)
5. Tag:
Ueffeln - Ankum (ca. 16 km)
6. Tag:
Ankum - Bippen (ca. 16 km)
7. Tag:
Bippen - Börstel (ca. 22km)
(ca. 20 bzw. 26,5 km)
8. Tag:
Börstel - Haselünne (ca. 23 km)
9. Tag:
Haselünne - Meppen (ca. 25 km, kann auf 18 km verkürzt werden)
10. Tag:
Nach dem reichhaltigen Frühstück individuelle Abreise von Meppen

Anreise:
Sonntags von April bis November, individuelle Anreise nach Absprache möglich

Leistungen:
9 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Du/WC und Frühstück
Abholung/Transfer zu Startpunkten (wenn erforderlich)
Gepäcktransport zum Tagesziel
1 Wanderkarte
Tourenbeschreibung

Fahrtkosten für öffentliche Verkehrsmittel sind nicht im Reisepreis enthalten.

Reisepreis:
pro Person im DZ: 695,00 €
bei mindestens drei Personen
pro Person im DZ 675,00 €



zum Vergrößern - bitte antippen

Fotonachweis:
Emsland-Touristik GmbH
Niedersachsen-Tourismus
Bertold Jetschke, Landsberg



 

Tourenverlauf:
Anreise nach
Osnabrück. Entdecken Sie bei einem Rundgang die Stadt des Westfälischen Friedens. Dieser Start ist gut gelungen: direkt am historischen Marktplatz, am Rathaus des Westfälischen Friedens in Osnabrück geht es los.
Ein Tipp vorweg: Die Friedens- und Kulturstadt hat soviel zu bieten, dass sich eine Anreise anbietet, die vor der Wanderung genug "Luft" für Entdeckungs- und Geniessertouren läßt.
Vom Marktplatz mit Stadtwaage und Marienkirche geht es an der Giebelhäuserzeile vorbei in Richtung des Doms St. Peter.
Entlang der Hase auf dem Herrenteichswall fällt der Blick auf den Bischofsgarten am gegenüberliegenden Ufer und auf den Pernickelturm nebst Mühle.

1. Tag:
Der Weg führt am Rande der Altstadt hinaus auf den Gertrudenberg mit seinem großzügigen Bürgerpark in Richtung des denkmalgeschützten Hasefriedhofs.
Bald geht es entlang am idyllischen Flüsschen Nette zum beliebten Ausflugsgebiet Nettetal. Zwei Wassermühlen und die Ruine der Wittekindsburg machen diesen Abschnitt erst recht interessant.

2. Tag:
Im folgenden kleinen Örtchen Rulle ist die Klosteranlage und Wallfahrtskirche mit ihren verschiedenen Türmen absolut sehenswert.
Bis nach Bramsche überquert man nun die sanften Höhen des Wiehengebirges und kann dem Treiben auf dem Mittellandkanal zusehen.

3. Tag:
Die Tuchmacherstadt
Bramsche bietet dem Wanderer auf seiner Tour mit der hervorragend restaurierten Museumsanlage am Mühlenort ein Highlight auf seiner Tour und zeigt ein fabelhaftes Stück Industriekultur.
Die gesamte Geschichte vom Rohstoff Wolle bis zum fertigen Tuch wird hier präsentiert - und die Maschinen rattern und schnaufen - wie anno dazumal!
, Übernachtung in Bramsche

4. Tag:
Der Wanderer hat jetzt zunächst fast nur noch Natur vor sich mit kaum nennenswerten Steigungen.
Man erreicht zunächst das Waldgebiet des Gehn in Bramsche, seine zusammenhängenden Heideflächen sind als Naturdenkmal geschützt.
Schon wechselt man von der Natur zur Kultur, entlang einer schön gestalteten Golfplatzanlage gelangt man zum Giersfeld, einer Landschaft, die von urgeschichtlichen Stein- und Steingräberweg Giersfeld. Ein Lehrpfad verbindet insgesamt 9 der mächtigen Hügelgräber.

5. Tag
In Ankum bemerkt jeder Besucher, dass hier der sogenannte "Artländer Dom" das idyllische Ortsbild beherrscht.
Dieses sakrale Gebäude sollte man sich unbedingt näher anschauen und zu "seinen Füßen" eine kulinarische Pause einlegen.
Auch beim sehr beeindruckenden, fast 100 m langen Großsteingrab in Hekese und beim Westturm der kath. Kirche St. Servatius in Berge spielen Findlinge eine "tragende" Rolle.

6. Tag:
Der Waldsteinskulpturenpark der freien Kunstakademie Maiburg in Bippen-Klein Bokern ist ein künstlerisches Kleinod, in dem Natur und Kultur eine beachtenswerte Symbiose bilden.
Man sollte sich zum Betrachten Zeit und Ruhe nehmen. Das Gelände ist täglich geöffnet und bis Sonnenuntergang zugänglich.
Im weiteren Streckenverlauf durchquert der Wanderer die Endmoränenlandschaft der Maiburg und wundert sich über die riesigen Findlinge, die schon lange Namen wie "Teufelsstein" oder "Phaolenstein" besitzen.
Natürlich ranken sich Sagen und Legenden um diese Steine - passend zur Maiburg, die gerade durchquert wird und wohl nach den Hexenfeiern zur Walpurgisnacht benannt wurde.

7. Tag:
Auch beim sehr beeindruckenden, fast 100 m langen Großsteingrab in Hekese und beim Westturm der kath. Kirche St. Servatius in Berge spielen Findlinge eine "tragende" Rolle.
Nun führt uns der Hünenweg aus dem hügeligen Osnabrücker Land ins Emsland hinein.
Hier wandelt sich die Landschaft nach dem Durchqueren des Börsteler Waldes.
Zunächst aber entdeckt der Wanderer das direkt am Hünenweg gelegene Stift Börstel.
Und hier solte man ein wenig verweilen und die mittelalterliche Kirchen- und Klosteratmosphäre auf sich wirken lassen.
Idyllisch an einem Bach gelegen, präsentiert sich das ehemalige Zisterzienserinnenkloster in Ruhe und Abgeschiedenheit - wie in seinen Gründerjahren des 13. Jahrhunderts.

In den zahlreichen Nebengebäuden kann man sogar übernachten oder Seminare und Tagungen veranstalten.
Regelmäßig werden Führungen und Veranstaltungen wie Konzerte geboten.

8. Tag:
Aus dieser mittelalterlichen Klosteratmosphäre geht es nun in das schaurig-schöne Hahnenmoor - ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet.
Auf den angelegten Pfaden kann man die Ruhe dieser Landschaft genießen und sich von den leuchtenden Farben der Vegetation faszinieren lassen.

Vielleicht läßt sich auch ein Moorfrosch oder eine Kreuzotter erspähen und begleitet den Wanderer ein Stückchen seines Weges.
Weiter geht es auf dem Hünenweg immer am Flussufer der lieblichen Hase entlang und anschließend direkt durch das Naturschutzgebiet des bedeutensten emsländischen Wacholderhains vor den Toren der Hansestadt
Haselünne.
Leicht läßt sich darauf schließen, dass die Stadt Haselünne ihren Namen der Wasserstraße verdankt, die sie prägt und ihren Wohlstand als Hansestadt verdankte.

Neben den drei traditionsreichen Kornbrennereien begeistern dort die gut erhaltenen mittelalterlichen Burgmannshöfe und die liebevoll restaurierten alten Bürgerhäuser.
Sehenswert ist auch das Brennereimuseum im restaurierten Bentinckhof der Familie Beerentzen.

9. Tag:
Wiesen, Wald und Ackerland in einer einsamen, fast menschenleeren Landschaft bestimmen anschließend den letzten Abschnitt bis nach Meppen, Übernachtung

10.Tag:
Abreise von Meppen per Bahn oder individuell mit dem Auto
Fotosstrecke




Tuchmachermuseum
Bramsche



Wassermühle Nettetal


Steingräberfeld Giersfeld


Ankumer Dom






Klosterstift Börstel


Detail Kreuzgang und Kirche


Burgmannshof Haselünne


Historische Beerentzen-Waggons am Bahnhof Haselünne
 

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