Hermannsweg 2012
Rheine - Bad Meinberg
Wandern ohne Gepäck
(9 Tage)

Wandern ohne Gepäck auf dem Hermannsweg: Er gilt als einer der schönsten Höhenwege Deutschlands und führt auf seinen 156 km Länge durch zwei Naturparks und über den Kamm des Teutoburger Walldes. Hermann der Cherusker, der im Jahre 9 nach Christus den römischen Feldherren Varus besiegte, gab dem beliebten Wanderweg seinen Namen.
Mit vielen Sehenswürdigkeiten lädt der Hermannsweg zu ausgedehnten Entdeckungstouren ein: Die Tecklenburger Altstadt, das Hermannsdenkmal, die Dörenther Klippen, die Adlerwarte in Berlebeck oder die Externsteine.
Weitere Zeugen der Geschichte säumen die auf voller Länge mit einem weißen H auf schwarzem Grund markierte Strecke.
Ein einzigartiges Natur- und Kultur- Erlebnis für alle Wanderfreunde.

Der Hermannsweg als Teil der Hermannshöhen® wurde auf der Tour Natur 2008 vom Deutschen Wanderverband mit dem begehrten Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet.





Programm:
1. Tag:
Anreise nach Rheine
Für die Hin- unbd Abreise empfehlen wir die
Bahn
2. Tag:
Rheine - Hörstel, 23 km
3. Tag:
Hörstel - Tecklenburg, 18 km
4. Tag:
Tecklenburg - Bad Iburg, 20 km
5. Tag:
Bad Iburg - Borgholzhausen, 23 km
6. Tag:
Borgholzhausen - Bielefeld, 27 km
7. Tag:
Bielefeld - Lage/Hörste 22 km
8. Tag:
Lage/Hörste - Bad Meinberg, 16 km
9. Tag:
Individuelle Abreise


Leistungen:
8 Übernachtungen in Hotels der 3-Sterne-Kategorie
Frühstücksbuffet
Kartenmaterial zum Wanderweg
Unterlagen zu den Hotels, Sehenswürdigkeiten und Orten
7 Lunchpakete
Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft

Preise:
pro Person im DZ 519,00 €
Einzelzimmerzuschlag 140,00 €


Fotonachweis:
Titelbild:
Projektbüro Hermannshöhen, Tourismus-Marketing Bielefeld

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Tourenverlauf
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Rheine, Nach der Anreise in Rheine haben Sie zunächst Gelegenheit das Gepäck in dem Hotel abzustellen. Wir reservieren Zimmer in einem Hotel mitten in der Innenstadt nahe der Ems.
Der erste Tag in Rheine steht Ihnen zur freien Verfügung. Wir empfehlen einen Besuch des Naherholungsgebietes Bentlage. Mit dem Kloster Bentlage, dem Naturzoo und der Saline Gottesgabe bietet Rheine einen touristischen Dreiklang.
Das Kloster Bentlage präsentiert sich heute als Kunst- und Kulturdenkmal ersten Ranges, dessen faszinierende zeitgemäße Instandsetzung über 500 Jahre Geschichte lebendig werden lässt. Das Obergeschoss beherbergt die „Westfälische Galerie“. Hier wird die Entwicklung der Moderne in Westfalen seit 1900 mit bedeutenden Arbeiten aus den Beständen des Westfälischen Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte dokumentiert. Glanzstücke der ständigen Ausstellung im Ostflügel sind die spätmittelalterlichen Reliquienschreine…
Die fast 1000-jährige Geschichte der Salzgewinnung und ihre Bedeutung in Rheine zeigen sich an der Nutzung der Salzvorkommen in Bentlage und an der Entwicklung der Saline. Die heute erhaltenen und renovierten Gebäude und Gerätschaften der Saline gehören zu den ältesten technischen Kulturdenkmalen im nördlichen Westfalen.

2. Tag:

Die erste Etappe führt Sie von Rheine nach Hörstel.

Foto: Projektbüro Hermannshöhen

Im Südwesten des Hörsteler Stadtgebietes liegt der kleine und überaus reizvolle Stadtteil Bevergern. Prächtige Ackerbürgerhäuser, gemütliches Kopfsteinpflaster und viele verträumte Ecken prägen den Ortskern. Hörstel bietet Urlaubern und Ausflüglern eine Vielzahl von Erholungsmöglichkeiten. Unter anderem der Herthasee, einem idyllisch gelegenen See gesäumt von Kiefern, der mit dem Campingplatz und dem Strandbad ideale Voraussetzungen für erlebnisreiche Tage bietet. Sehenswert ist auch das im 13. Jahrhundert gegründete Zisterzienserinnenkloster Gravenhorst an der Stadtgrenze zu Ibbenbüren. Für die Übernachtung reservieren wir ein Hotel.

3. Tag:
Nach dem Frühstück beginnt am zweiten Tag die Wanderung nach Tecklenburg. Von herrlicher Natur umgeben liegt der Luftkurort Tecklenburg als nördlichstes deutsches Bergstädtchen oben auf dem Höhenzug des Teutoburger Waldes.

Alte liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 16. - 18. Jahrhundert prägen das Bild der Stadt und versetzen den Besucher in eine andere, längst vergangene Zeit, als hier noch Grafen zu Tecklenburg residierten.


4. Tag:

Heute führt Sie die Wanderung nach Bad Iburg. Auf der Sonnenseite des Teutoburger Waldes, am Fuße des 331 m hohen Dörenberges, liegt Bad Iburg mit seinen Ortsteilen Glane, Ostenfelde und Sentrup in einer landschaftlich außerordentlich reizvollen Umgebung. Sehenswert sind das im 11. Jahrhundert gegründete Schloss (Geburtsstätte der ersten preußischen Königin Sophie-Charlotte) und die Benediktinerabtei, der Rittersaal, die zwei Schlosskirchen und vieles mehr.
Für den Nachmittagskaffee empfiehlt sich die Schlossmühle.


5. Tag:

Von Bad Iburg geht es nach Borgholzhausen .

Zum ersten Mal wurde Borgholzhausen um das Jahr 1100 in einer Chronik als Gerichtsort genannt. Damals trug es noch den Namen „Holthus“.
Doch die Spuren einer Besiedelung lassen sich viel weiter zurückverfolgen - bis ungefähr 1500 vor Christus. Sehenswert in Borgholzhausen ist die gotische Kirche, die Burg Ravensberg mit Luisenturm, die Wasserschlösser Brincke und Holtfeld.

6. Tag:
Heute wandern Sie nach Bielefeld. Als kulturelles und wirtschaftliches Oberzentrum verbindet Bielefeld die Vorzüge einer Großstadt mit (ent)spannenden Freizeit- möglichkeiten im Teutoburger Wald. Um 1214 als Kaufmannsstadt gegründet, hat sich Bielefeld entlang des leinenen Fadens zu einem modernen Oberzentrum des ostwestfälischen Wirtschaftsraumes mit rund 2 Millionen Einwohnern entwickelt.
In einer unverwechselbaren Mittelgebirgslandschaft gelegen, bietet Bielefeld dem Erholungssuchenden interessante Entspannungs-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Botanischer Garten, Tierpark Olderdissen, 4800 Hektar Wald und 580 Kilometer Wanderwege bilden den abwechslungsreichen Rahmen einer attraktiven Stadtlandschaft.

7. Tag:
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es Richtung Oerlinghausen . Schmal und lang zieht sich das Gebiet des Teutoburger Waldes und des Eggegebirges. Ausgedehnte, idyllische Laub-, Misch- und Nadelwälder wechseln mit sanft hügeligen Feldern und Wiesen. Die Stadt Oerlinghausen hat eine Reihe von Sehenswürdigkeiten zu bieten, so zum Beispiel die Tönskapelle, Ruinen einer frühmittelalterlichen Kapelle, umgeben von den Wallanlagen einer alten sächsischen Fluchtburg, die Steinhügelgräber an der Hanegge, das Archäologische Freilichtmuseum und vieles mehr.

8. Tag:
Heute steht die letzte Tagesetappe auf dem Programm. Sie führt über Detmold nach Horn Bad Meinberg.

Foto: Projektbüro Hermannshöhen

Wussten Sie, das Detmold über 350 Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen besitzt? Im späten Mittelalter entstanden viele der schönen bürgerlichen Fachwerkbauten, teilweise im Stil der Weserrenaissance. Außerdem sehenswert sind das Residenzschloss, der Palaisgarten, das lippische Landesmuseum und vieles mehr. In Horn Bad Meinberg endet der Weg auf der 441 Meter hohen Felsgruppe der Lippischen Velmerstot.
Abendspaziergang im Staatsbad Bad Meinberg, Übernachtung


9. Tag:
Individuelle Abreise


Fahrzeiten mit der Bahn nach Rheine von
Berlin 3 Std 29 Min.
Hamburg 2 Std 33 Min.
München 7 Std 08 Min.
Stuttgart 4 Std. 41 Min.

Fahrzeiten mit der Bahn von Horn/Bad Meinberg nach

Berlin 3 Std 40 Min.
Hamburg 3 Std 18 Min.
München 5 Std 15 Min.
Stuttgart 4Std. 40 Min.
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FAX: 4913
   
Foto und Text:
Berliner Zeitung, 29.01.2011

 
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