Glaeserner Steig

Arrach - Grafenau, Bayer. Wald 2010
Wandern ohne Gepäck (8 Tage)

Unser "Schnäppchen" "Wandern ohne Gepäck auf dem Gläsernen Steig" haben wir gerne in unser Programm aufgenommen, da Kunden von dieser Tour schwärmten.
"Wenn man meint, vor lauter Bäumen sehe man keine Landschaft, so wird man hier vom Gegenteil überzeugt. Viele Ausblicke und ebenso viele Einkehr- Möglichkeiten unterwegs begeisterten uns.

Das gute Preis/ Leistungsverhältnis rundete den positiven Eindruck der Wanderung ab."
Der Gläserne Steig führt den Wanderer auf überwiegend bequemen Wegen durch die naturnahe Kulturlandschaft und die ausgedehnten Bergwälder des Bayerischen Waldes. In sechs Tagesetappen geht es durch den Lamer Winkel, über das Arbergebirge in das Tal des Regenflußes nach Bayerisch Eisenstein und Zwiesel und weiter entlang des Nationalparks Bayerischer Wald über Spiegelau nach Grafenau.
Bei der Wanderung durch idyllische Heckenlandschaften, entlang verträumter Waldbäche oder durch urige Bergwälder ist die Geschichte dieser Landschaft, die Glastraditon, immer allgegenwärtig: Die zahlreichen am Weg befindlichen Orte und Weiler, deren Namen auf –hütte oder –schleif enden, weisen auf ehemalige Glashütten und Glasschleifen hin. Aber auch viele namhafte, noch in Betrieb befindliche Glashütten am Weg laden zu einer informativen Betriebsbesichtigung oder zu einem Bummel durch die Verkaufsräume ein. Das Mineralienmuseum in Lam, die ehemalige Quarzabbaustätte am Hennenkobel (Kiesau) oder das Glasmuseum in Frauenau runden das reichhaltige kulturelle Programm entlang des Gläsernen Steiges ab.

Im Bayerischen Wald wird seit sieben Jahrhunderten Glas hergestellt. Der Bayerische Wald zählt zu den waldreichsten Mittelgebirgen Deutschlands. Das Gebiet wurde erst im 11. bis zum 14. Jahrhundert durch die Rodungs- und Urbarmachungstätigkeit der Grafen von Bogen und des Benediktinerklosters Niederalteich besiedelt. Ein wesentlicher Grund für das Entstehen der Waldglashütten wird in dem Bestreben der Grundherren gesehen, die entlegenen und unerschlossenen Urwälder einer wirtschaftlichen Nutzung zuzuführen. Die großen Urwaldgebiete, die für eine Besiedelung und für eine landwirtschaftliche Nutzung nie in Frage kamen, nutzten die Glashütten. Entlang der bayerisch- böhmischen Grenze, vom Arber bis zum Rachel gehörten die Wälder in einer Tiefe von vier bis zehn Kilometern zu den Glashüttengütern.
Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Arrach.
Wir empfehlen für die Hin- und Rückreise die
Bahn
2. Tag:
Arrach - Lohberg, 5:00 Stunden, 17,3 km
3. Tag:
Lohberg - Bayerisch-Eisenstein, 5:00 Stunden, 17,5 km
4. Tag:
Bayerisch-Eisenstein - Rabenstein, 4:30 Stunden, 16,9 km
5. Tag:
Rabenstein - Frauenstein, 4:45 Stunden, 20,3 km
6. Tag:
Frauenstein - Spiegelau, 3:30 Stunden, 13,9 km
7. Tag:
Spiegelau - Grafenau, 3:15 Stunden, 13,1 km
8. Tag:

Individuelle Abreise


Leistungen:
7 Übernachtungen in Gasthöfen und guten Pensionen, Frühstück, Zimmer mit DU/WC oder Bad (teils TV, Telefon)
Gepäcktransfer zum Tagesziel
Zur Begrüßung ein Henkel- Gläschen mit Beerwurz, das in allen Tourist- Informationen entlang des Weges kostenlos nachgefüllt werden kann
3 Wanderkarten pro Zimmer
Ortspläne
Wandernadel und Urkunde
Abschlußabendessen
Rücktransport per Taxe zum Ausgangspunkt der Wanderung

Reisepreis pro Person:
Im Doppelzimmer: 338,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 73,00 €
Mindestteilnahme 2 Personen


Wegbeschreibung
hier


Fotonachweis:
Tourismusverband Ostbayernn, Gemeinde Bayerisch-Eisenstein,
Glashütte Poschinger

Sie können sich das Angebot auch ausdrucken



.1. Tag:
Individuelle Anreise nach Arrach im Bayerischen Wald

2. Tag:

Diese erste Etappe des Gläsernen Steiges führt, begleitet von zahlreichen schönen Ausblicken, durch das liebliche Tal des Lamer Winkel, das von den imposanten Bergketten des Ossers, des Kaitersberges und des Arbers malerisch eingerahmt wird. In stetigem Auf und Ab geht die Wanderung zwischen den zwei Gläsernen Toren in Arrach und Lohberg an zahlreichen ehemaligen Glashütten vorbei. Auch das Mineralienmuseum oder das historische Bergwerk in Buchet lohnen einen Besuch.

3. Tag:

Auf dieser Etappe verläßt der Gläserne Steig den Lamer Winkel und überwindet das Arber-massiv, um über die Passhöhe des Brennes hinüber in den Grenzort Bayerisch Eisenstein zu gelangen.


Bis auf die wenigen kleinen Rodungsinseln wandert man an diesem Tag auschließlich durch tiefe, urige Bergwälder und überwindet dabei mit gut 400 Höhenmetern den größten Höhenunterschied entlang des Gläsernen Steiges. Höhepunkte der Wanderung sind zweifellos das urige Waldschluchttal des Sollerbaches und der idyllische Kleine Arbersee mit seinen schwimmenden Inseln am Fuße des Großen Arbers.


Sehenswert:
Das Localbahnmuseum
Ein 7-gleisiger Ringlokschuppen mit 20 Meter-Drehscheibe und einem Freigelände von ca. 6000 qm zeigen einen repräsentativen Querschnitt aus der Geschichte des Bayerischen Local-, Vicinal-, Klein und Privatbahnwesens sowie interessante, historische Lokomotiven aller Traktionsarten und historische Wagen aus den verschiedensten Epochen mit dem nötigen Zubehör.
4. Tag:
Von Bayerisch Eisenstein geht die Wanderung auf bequemen Forststraßen über die malerischen ehemaligen Glashüttendörfer Arberhütte, Seebachschleife und Regenhütte das Regental hinunter. Dann folgt ein anstrengender Aufstieg auf steilen Pfaden durch tief eingeschnittene Bergbachtäler. Doch für die Mühen wird der Wanderer belohnt mit dem verträumten kleinen Glasmacherweiler Schachtenbach und dem alten Quarzsteinbruch bei der „Kiesau“. Von hier geht es zügig hinab auf bequemer Forststraße in das geschichtsträchtige Örtchen Rabenstein.

5. Tag:
Kurz unterhalb von Rabenstein liegt der „Glaspark“ im Zwieseler Theresienthal, wo Glasliebhaber in den Verkaufshäusern mehrerer namhafter Glashersteller auf ihre Kosten kommen. Nach einer Besichtigung der Glashütte geht es über den Panoramaweg zum Bauernhausmuseum in Lindberg.


Dann folgt eine abwechslungsreiche Waldwanderung entlang des Nationalparks Bayerischer Wald. Dabei besucht man die verträumten ehemaligen Glashüttenorte Spiegelhütte und Buchenau und wandert über den großen Stausee des Trinkwasserspeichers hinunter zu Wildgehege und Gutsgebäuden des Freiherrn von Poschinger in Oberfrauenau. Durch eine herrliche alte Allee wird bald darauf das Ziel der heutigen Etappe erreicht, der historische Glasort Frauenau.


6. Tag:
Den Vormittag dieses relativ kurzen Wandertages sollten Sie nutzen zu einem Besuch des Glasmuseumes, zur Besichtigung der Glashütten Poschinger oder Eisch, oder zu einem Bummel durch die zahlreichen Glasläden und –galerien.

Glashütte Poschinger

Dann geht die Wanderung auf überwiegend bequemen Schotterwegen durch ausgedehnte Wälder. Immer wieder öffnet sich der Wald zu kleinen Rodungsinseln, ehemaligen Glashüttenstandorten, wo die Siedler eine Insel in den Wald schlugen und kleine Weiler oder größere Siedlungen entstanden sind.


So gelangt man über den verträumten Weiler Flanitzhütte zu der Streusiedlung von Althütte und über Klingenbrunn schließlich nach Spiegelau, wo die noch in Betrieb befindliche Glashütte zu Hüttenbesichtigung und zu Fabrikverkauf einlädt.

7. Tag:
Im Gegensatz zu den vorhergehenden Etappen wandert man heute wieder mehr durch offene Kulturlandschaft mit Wiesen, Hecken, idyllischen Bachtälern und kleinen Dörfern. Die Höhenrücken von Höhenbrunn und St. Oswald, aber auch von Rosenau bieten herrliche Aussichten über die Waldgebirge des Nationalparks Bayerischer Wald sowie über die stark reliefierte Kulturlandschaft um Grafenau. In St. Oswald kann das Waldgeschichtliche Museum besichtigt werden. Von dort gelangt man auf den Spuren der alten Salzsäumer, auf der „Guldenstrass“ in die Stadt Grafenau, dem Endpunkt des Gläsernen Steiges.

8. Tag:
Individuelle Abreise

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