Burgenweg Fläming 2010
(10 - Tage)

Wandern ohne Gepäck auf dem Burgenweg im Fläming, Mark Brandenburg:
Der Fläming erstreckt sich mit einer Länge von 130km und einer mittleren Breite von 40km zwischen Elbe, Dahme und Baruther Urstromtal.
Entdecken Sie Riesensteine, Rummeln und Ritterburgen, wenn Sie auf dem Burgen- Wanderweg die hügelige waldreiche Landschaft des Naturparks Hoher Fläming erwandern. Der Burgenwanderweg verbindet auf 124 km die Burgen Eisenhardt in Belzig, Rabenstein in Raben, das Schloss Wiesenburg sowie die Bischofsresidenz Burg Ziesar.
Die Tour führt durch Rummeln, eine Naturbesonderheit im Fläming. Rummeln sind nacheiszeitlich geformte Trockentäler von mehreren Kilometern Länge und bis zu 20 Meter hohen Steilhängen. Wandern Sie vorbei an Riesensteinen, Feldsteinkirchen, alten Bauernhäuser und entdecken Sie regionales Handwerk. Und zur Rast können Sie in den Gastwirtschaften kulinarische Köstlichkeiten aus dem Fläming genießen und nach der Wanderung bei einer Massage in der SteinThermeBelzig entspannen.

Unser Tipp:
Erleben Sie Kunst- und Naturgenuss auf dem Kunstwanderweg zwischen Belzig und Wiesenburg. Mehrere Kunstwerke, eingebettet in die wunderschöne Natur des Naturparks Hoher Fläming, erwarten Sie. Der Kunstwanderweg bietet Ihnen damit eine wunderbare Möglichkeit, Ihren Wanderaufenthalt im Fläming zu verlängern.


Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Belzig
2. Tag:
Belzig - Lühnsdorf (13,5 km)
3. Tag:

Lühnsdorf - Rädigke (17 km)
4. Tag:
Rädigke - Jeserig (20,5 km)
5. Tag:
Jeserig - Görzke (22,5 km)
6. Tag:
Görzke - Ziesar (24 km)
7. Tag
Ziesar - Groß Briesen (24,5 km)
8. Tag:
Groß Briesen - Dippmannsdorf (16 km)
9. Tag:
Dippmannsdorf - Belzig (15,5 km)
10. Tag:
Individuelle Abreise


Leistungen:
9 Übernachtungen im Hotel Brandtsheide, Zimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC, Frühstück
Gepäcktransfers
tägliche Lunchpakete
Bus- und Bahnfahrt
Informationsmappe mit topografischen Wanderkarten

Preise:
pro Person im DZ ab 468,00 €
Einzelzimmerzuschlag 90,00 €

Sie können sich das Angebot auch ausdrucken


Fotonachweis:
Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Tourismusverband Fläming

Tourenverlauf
1. Tag: Anreise
Individuelle Anreise nach Belzig. Belzig gilt als das Tor zum Fläming. Das Flüßchen Nuthe teilt den Fläming hier in den Hohen und den Niederen Fläming.
Die höchste Erhebung bei Belzig mißt gerade mal 200 m.


2. Tag:
Belzig ist Ausgangs- und Zielpunkt Ihrer Wanderung von Burg zu Burg durch den Naturpark Hoher Fläming. Da die erste Etappe etwas kürzer ausfällt, empfehlen wir den Aufstieg zum Butterturm der Burg Eisenhardt. Genießen Sie den Blick in die Landschaft bevor Sie Richtung Lühnsdorf starten.


Sie kommen vorbei an typischen Feldsteinkirchen und in Werdermühle können Sie an der Forellenzuchtanlage vorbeischauen und sich mit Flämingforelle stärken. In Rädigke, dem heutigen Etappenziel, erwarten Sie historische Maschinen und Geräte und eine 350-jährige Hof- und Familiengeschichte und bei einem guten Buch kann der Tag im Bibliotheksgasthof ausklingen

3. Tag:
Heute durchwandern Sie die Neuendorfer Rummel. Rummeln sind eine Naturbesonderheit des Flämings. Es handelt sich um nacheiszeitlich geformte Trockentäler von mehreren Kilometern Länge und bis zu 20 Meter hohen Steilhängen. In Rädigke, dem heutigen Etappenziel, erwarten Sie historische Maschinen und Geräte und eine 350-jährige Hof- und Familiengeschichte und bei einem guten Buch kann der Tag im Bibliotheksgasthof ausklingen.

4. Tag:
Die Wanderung führt entlang der leise dahinplätschernden Plane nach Raben. Werfen Sie einen Blick in die Dorfkirche und erfahren Sie in der Erlebnisausstellung im Naturparkzentrum Interessantes über den Naturpark Hoher Fläming. 153 Meter hoch auf dem "Steilen Hagen" liegt die Burg Rabenstein, ein Höhepunkt dieser Etappe. Sie bietet unter anderem schaurige Erlebnisse beim Blick in die Folterkammer und der Falkner berichtet bei Flugvorführungen von der Kunst, mit Vögeln zu jagen.

5. Tag:
Von Jeserig ist es nicht weit bis nach Wiesenburg. Hier empfängt Sie eine wunderschöne, 123 Hektar große Parkanlage.
Der Schlosspark Wiesenburg gilt als das bedeutendste Gartendenkmal zwischen Potsdam und dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich.

Vom Aussichtsturm des Schlosses genießen Sie den Blick über den Fläming. Mit Görzke erreichen Sie einen alten Töpferort, in dem dieses Handwerk bis heute weiterlebt. Schauen Sie in den Töpfereien vorbei - es gibt einiges zu entdecken. Und im Handwerkerhof mit Museum wartet eine alte Dampfmaschine auf Sie.

6. Tag
Nachdem Sie den Töpferort Görzke verlassen haben, wandern Sie durch Feld und Flur bevor Sie die romantisch im Wald gelegene Ruine einer mittelalterlichen Feldsteinkirche, die Kirchenruine Dangelsdorf, erreichen. Ebenfalls am Wegesrand dieser Etappe liegt der Gutspark Dahlen. Der Park beherbergt insgesamt 34 verschiedene Baumarten, die auf einem Rundgang entdeckt werden können. Ziesar empfängt Sie mit dem imposanten Bau der ehemaligen Bischofsresidenz Burg Ziesar. Das Museum für Brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters lädt ebenso zu einem Besuch ein wie das Heimatmuseum und auch die Stadtkirche Heilig Kreuz erwartet Sie.


Zweihundert Jahre lang residierten die Bischöfe von Brandenburg auf ihrer Burg Ziesar, von der Mitte des 14. Jahrhunderts an bis zur Reformation Mitte des 16. Jahrhunderts. Nun, nach mehr als 400 Jahren wechselvoller Geschichte der Burg, stehen die Bischöfe und ihr Wirken wieder im Mittelpunkt. In der Bischofsresidenz Burg Ziesar eröffnete im Mai 2005 das Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters.
7. Tag:
In Bücknitz beeindruckt die im 13. Jahrhundert erbaute Feldsteinkirche. Und im Wald vor Groß Briesen, dem heutigen Etappenziel, liegt dann ganz plötzlich der Blaue Stein, ein Findling aus der Eiszeit, der in einer Kiefernschonung „gelandet“ ist.



8. Tag:

Nachdem Sie die ersten Kilometer gewandert sind, erreichen Sie den Aussichtsturm Schöne Aussicht und genießen den weiten Blick in die Landschaft. Später folgt die Route dem Briesener Bach, der sich schlängelnd seinen Weg sucht. In Dippmannsdorf erwartet Sie das "Dippmannsdorfer Paradies", ein Naturdenkmal, wo sich mehr als 50 Quellen den Weg an die Erdoberfläche bahnen.


9. Tag:
Über den Galgenberg und den kleinen Ort Lütte, am Rande der Belziger Landschaftswiesen gelegen, führt die Wanderung zur Springbachmühle. Mit Belzig erreichen Sie das Ziel Ihrer erlebnisreichen Wanderung. Entdecken Sie Belzig als Stadt mit historischem Stadtkern - schlendern Sie durch die verwinkelten Gässchen im historischen Stadtkern, entdecken Sie mittelalterliche Details an den Bürgerhäusern und schauen Sie noch einmal auf der Burg Eisenhradt vorbei. Ein Besuch in der SteinThermeBelzig bildet den entspannenden Abschluss Ihrer Burgenwanderung.

10.Tag:

Individuelle Abreise.

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