Königlich-bayerische Radtour
Beschreibung

 

Ausgangspunkt dieser Tour mit annähernd 320 km Länge ist das Bayertor an der Münchener Straße, auf der Westseite des Lechs in 

Landsberg a. Lech

Diese Stadt, an der "Romantischen Straße" gelegen, ist ein Kleinod mittelalterlicher Stadtbaukunst Dank des erhobenen Zeigefingers eines ehemaligen Stadtbaumeisters, der das alte Stadtbild zur Freude der heutigen Gäste erhalten hatte. Herrliche Bauten, im Wechsel mit vielen Gasthäusern nach jedem Geschmack, geben diesem Städtchen ein einzigartiges Gepräge.

Von den vielen sehens-  und bemerkenswerten Bauwerken der Stadt sei zunächst das "Alte Rathaus" der Stadt erwähnt, dessen Fassade von Dominikus Zimmermann, dem Baumeister der Wieskirche, stammt. Innen wie außen erleben wir hier eine großartige, hohe Kunst der Stukkateure, Gipser und Maler.

Die Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt, erbaut in den Jahren von 1458 bis 1488, enthält im Chor Glasfenster, die zu den bedeutendsten Glasmalereien des 15. und 16. Jahrhunderts zu rechnen sind. Als weitere sakrale Baudenk-mäler sind die Heilig-Kreuz-Kirche, die Klosterkirche und als kleines Kleinod die Johanniskirche aufzuzählen. Das Bayertor stellt schließlich die schönste und größte spätgotische Toranlage Süddeutschlands dar. Im Erd-geschoß dieses 1425 erbauten Tores befindet sich heute eine rustikale Wein-stube.

Besonders empfehlenswert: Stadtführung in Landsberg a. Lech, 1 1/2 Std.

Hotels:

Hotel Goggl

Herkomerstr.19/20, Tel.: 08191/ 32 40, FAX: 32 41 00, 120 Betten

Hotel Landsberger Hof

Weilheimer Str.5, Tel.: 08191/ 3 20 20, FAX: 3 20 21 00, 69 Betten

Verkehrsamt:

86899 Landsberg a. Lech, Altes Rathaus, 08191/ 128-246, FAX: 128-160

Museen:

Stadtmuseum, Von-Helfensteingasse 426, Tel.: 08191/ 128-266

Religiöse Kunst des Mittelalters, Schnitzwerke der Bildhauerfamilie Luidl, Bürgerliche Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts, Apotheke, Handwerk, Stadtgeschichte und Stadtansichten

Einzigartige Sammlung in Bayern, über 80 Puppenstuben aus der Zeit von 1800 bis 1930, die die Wohnwelt und das Wirtschaftsleben der damaligen Zeit widerspiegeln.

 Auf der Epfenhausener Straße ab Bayertor geht es in nördlicher Richtung, entsprechend der Wegmarkierung "Königlich-bayerische Radltour" oder "R 3" bis über die Autobahnbrücke. Anschließend links und sofort wieder rechts auf dem Wirtschaftsweg in nördlicher Richtung bis zur Eisenbahn-linie München-Lindau. Hier rechts abbiegen, nach hundert Metern wieder rechts und sofort nach links auf einen asphaltierten, für den Autoverkehr gesperrten, Wirtschaftsweg "R 3". Die Industriebahn und die nächste Straße werden überquert. Bei der nächsten Gabelung halten wir uns links und fahren  den Berg hinauf und weiter nach

Untermühlhausen.

Hier geht es nach rechts, anschließend rechts, den Berg hinunter Richtung Eisenbahnunterführung. Nach der Unterführung geradeaus auf einem Wirtschaftsweg (links die Gastwirtschaft) nach

Geretshausen

Petzenhausen

und auf der "R 3" nach

Jedelstetten

In Jedelstetten nach der Hofauffahrt nach

Kaltenberg

Empfehlenswerte Einkehr: "Ritterschwemme" mit Biergarten, 08193/7575

"Bräustüberl", Bierprobe mit drei verschiedenen Bieren und einem Schmalzbrot für 8,50 DM, 08193/8071

Vor der Schloßbrücke nach rechts hinab nach Kaltenberg.

Schloß Kaltenberg: Ursprünglich als Burg 1292 von Herzog Rudolf erbaut.

Aus einer Ruine wurde die Burg 1425 wieder aufgebaut. Seit 1612 hatten Landsberger Jesuiten das Schloß im Besitz, ab 1773 im Besitz des Malteser-ordens. 1845 im neugotischen Stil wieder aufgebaut. 1955 ging das Schloß einschließlich der seit 1880 bestehenden Brauerei an das Haus Wittelsbach über. Es wird heute bewohnt von der Familie "Seiner Königlichen Hoheit" Prinz Luitpold von Bayern.

Nach der Rechtskurve in der Ortsmitte Richtung Hausen. Nach 800 Metern rechter Hand auf dem "R 3" nach

Geltendorf

einbiegen. Durch den Ort Geltendorf Richtung S-Bahnhof. Vor der Bahn nach links in westlicher Richtung entlang dem Bahndamm auf der "R 9" bis zur Unterführung. Hier rechts einbiegen und vorfahren bis zum Kloster

St. Ottilien

Die Klosterkirche (Herz-Jesu) wurde 1897 bis 1900 im neugotischen Stil in Anlehnung an gute Vorbilder aus der Frühgotik erbaut . Die breitgezogene Front des Haupttraktes des Klosters mit dem Bibliotheksbau als Mittelstück (Jugendstil,1912) bietet einen imposanten Anblick. Die Ottilienkapelle wird 1365 erstmals erwähnt. Bereits im 14. Jahrhundert bestand hier die erste und älteste Wallfahrt des Landkreises, die sich bis ins heutige Jahrhundert erhalten hat. 1887 fand man hier an den Innenwänden Votivbilder und Votivgaben. Die Kapelle gehört heute noch der Pfarrei Eresing.

Sammlung im Missionsmuseum sehenswert., Eintritt frei.

Besichtigungszeit 10-12 Uhr und 13-17 Uhr.

Gasthof Emminger Hof, 08193/71290 14 Betten

In St. Ottilien über die Eisenbahnbrücke und nach

Pflaumdorf

Hier kann auf großen und kleinen Pferden geritten werden. Aber auch Kutschen stehen zur Verfügung, 08193/1528 und 1070

Von Pflaumdorf nach

Beuern

und auf der "R 9", vorbei an Freigehegen von "Gallaways" (irischen Hochlandrindern) und einem Damwildgehege nach

Painhofen und

Eching

Kirche St. Peter und Paul aaus dem Jahre 1766. Sie gehört zu den bemerkenswerten Kirchen des Landkreises.

Gasthaus Roming, 08143/1449 und 1027                                                                            

Gasthaus Eberhard, 08143/1373, Dienstag Ruhetag

In Eching auf der alten Münchner Straße vorbei am Gasthaus Eberhard und dem Sportplatz zur Bundesstraßenbrücke. Diese wird unterquert, anschließend über diese Brücke nach

Stegen

Hotel Seehaus Schreyegg, Landsberger Str. 78, 08143/8086, 36 Betten

Von Stegen auf der alten Münchener Straße nach

Inning

Gasthof zur Post, Münchner Str. 2, 08143/323, 31 Betten

Von Inning zum Wörthsee nach

Walchstadt

Insel Wörth mit einem Schlößchen aus dem Jahre 1446

Von Wörthsee nach Steinebach

Hotel garni Florianshof, Auing, 08153/8820, 120 Betten

Von Steinebach nach

Güntering

In Güntering nach der Bahnunterführung rechts ab und durch das Neubaugebiet und an der Bahnstrecke entlang nach

Herrsching

Spätgotische Pfarrkirche St. Martin mit barocker Ausstattung aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. An der Strandpromenade "Kurpark-Schlößchen"aus dem Jahre 1888.

Seehotel Alba, Summerstr. 32, 08152/2011, 80 Betten

Silencehotel Piushof, Schönbichlstr. 18, 08152/1007, 40 Betten

Pension Schuller, Mühlfeldstr.72, 08152/2058, 30 Betten

Verkehrsamt:

82211 Herrsching, Bahnhofplatz 2, 08152/5227

Von Herrsching auf dem Radweg hinauf zum

Kloster Andechs

Bis in das 10. Jahrhundert reicht die Geschichte von Andechs zurück. Auf diese Zeit geht die Verehrung des Reliquenschatzes der Andechser zurück: Die "Heiligen Drei Hostien", das Brautkleid der Heiligen Elisabeth von Thüringen, das Siegeskreuz Karls des Großen, Zweige der Dornenkrone Christe und vieles andere mehr. Andechs wurde zum Wallfahrtsort. Eine Maus führte 1388 zur Wiederauffindung des Reliquenschatzes der Andechser. Sie erschien den Andächtigen während einer Messe und hinterließ ein Stück Pergament mit der Bezeichnung einer der verborgenen Reliquen. Der Fund führte zu einem großen Andrang an Wallfahrern. Ein Teil der von den Pilgern gegebenen Almosen war für die Gründung eines Klosters und den Bau einer größeren Kirche in Andechs bestimmt.

Chorherren aus Dießen übernahmen 1416 den Bau einer gotischen Kirche, die in ihren architektonischen Grundzügen heute noch erhalten ist. Etwa zur gleichenZeit gab Herzog Ernst von Bayern den heute noch gebräuchlichen Beinamen "Heiliger Berg von Andechs". 

Klosterkirche Brauerei, Bräustüberl (kein Ruhetag), Biergarten, 08152/3760  Klostergasthof, 08152/1246

Gasthof zur Post, 08152/3433, 43 Betten

Von Andechs nach

Friding

Gasthof Stiefelwirt, Hurtenstr. 10, 08152/6093, 8 Betten

Drößling

Unering

Pension Schreyegg, Andechser Str. 9, 08152/3406 u. 1200, 21 Betten

 Mammhofen

Hanfeld

Starnberg

Erstmals 1244 urkundlich erwähnt. Auf dem Schloßberg (Amtsgerichtssitz)

Pfarrkirche St. Josef aus dem Jahre 1766/68. Südlich des Bahnhofs, westlich der Bahnlinie Städtisches Heimatmuseum in einem ehemaligen Fischerhaus aus dem 16./17. Jahrhundert, 08151/772132   

Hotel Seehof, Bahnhofstr. 4-6, 08151/6001, 62 Betten

Hotel Bayerischer Hof, Bahnhofsplatz 12, 08151/2750, 55 Betten

Verkehrsamt

Fremdenverkehrsverband Starnberger Fünfseenland, 82319 Starnberg, Kirchplatz, 08151/90 60 70

Heimatmuseum

Possenhofener Str. 5, 08151/772105

Wohnen und Wirtschaften im ländlichen Raum, Schausammlung von ca. 400 Exponaten, Funde aus dem Starnberger See aus frühgeschichtlicher Zeit, "Höfische Schiffahrt"

Für Nachtschwärmer: "Die Klamotte", Theresienstr. 5, 08151/12746

Von Starnberg auf dem markierten Radweg nach

Söcking

Maising

Von Maising auf dem "König-Ludwig-Weg" bis zum Eßsee, hier links abbiegen Richtung

Machtlfing

Kerschlach

Pähl

Hochschloß (Golfplatz) aus dem Jahre 1883/85.

Raisting

Gasthof Post, Floßmannstr. 9, 08807/7532

Ursprünglich römische Siedlung am Kreuzungspunkt zweier Römerstraßen,

Erdefunkstelle Raisting der Telecom für den technisch Interessierten, 08807/7 41

Dießen a. Ammersee

Hotel Seefelderfof, Alexander-Köster-Weg 6, 08807/1022, 39 Betten

Strandhoel, Jahnstr. 10, 08807/92220,  34 Betten

Dießen am Ammersee ist ein durch Jahrhunderte gewachsener Ort. 1039

wurden die Grafen "Diezzan" erstmals urkundlich erwähnt. 1132 wurde das Kloster gegründet, das bis 1803 überwiegend die Geschicke des Ortes

 gestaltete und bestimmte. Aus dem 18. Jahrhundert, der Zeit des Rokoko, ist außer den Kirch noch ein ganze Reihe von Gebäuden (Herrnstraße) gut erhalten. Die größte Sehenswürdigkeit des Ortes ist das berühmte Marien-münster. In den Jahren 1732 bis 1739 wurde die Klosterkirche durch den Barockbaumeister Johann Michael Fischer errichtet. Besonders die Aus-stattung des Kirchen-schiffes ist bemerkenswert für den Kunstliebhaber. Der Hochaltar wurde von Francois Cuvilliés entworfen, Deckengemälde von Johann Georg Bergmiller, Stukkaturen der Wessobrunner Meister Feicht-mayr, eine Kanzel von Johann Baptist Straub, Altargemälde der Venzianer Tiepolo und Pittoni sowie eine Petrusstatue von Erasmus Grasser. In der uralten, ehemaligen Klosterstallung entstand vor einigen Jahren die moderne und fast doch romanisch wirkende Winterkirche St.Stephan. Der ehemalige Kornspeicher, der sogenannte Traidtkasten, wurde zu einem Festsaal umgebaut. Mächtige, alte, noch handbehauene Eichenbalken geben diesem ehemaligen Kornspeicher die ganz besondere Ausstrahlung.

Von Dießen a. Ammersee auf der "R 10" nach Wessobrunn

Gasthof Post, 08809/208, 20 Betten

Kloster Wessobrunn

Besichtigung: Täglich 10.00 Uhr und 16.00 Uhr, sonntags auch 15.00 Uhr

Herrliche Barock- und Rokokoarbeiten, Tassilosaal. Wessobrunn ist die Heimat der Baumeister und Stukkateure, die in einem Zeitraum von 100 Jahren in ganz Europa 4.500 öffentliche Gebäude (Kirchen und Schlösser() stukkiert haben. Berühmtester Sohn des Ortes ist Dominikus Zimmermann, Erbauer der Wieskirche. Das Kloster Wessobrunn wurde berühmt durch das "Wessobrunner Gebet", das mit den Merseburger Zaubersprüchen zu den ältesten Sprachdenkmälern des deutschen Raumes zählt.

Tassilolinde

An der Klostermauer steht die über 1000 Jahre alte Tassililolinde mit einem Umfang von 13 - 14 Metern. Sie ist 25 Meter hoch und hat eine Krone von 27 Meter Durchmesser Sie scheint unsterblich zu sein, die mächtige Winterlinde. Das Monument aus Stämmen und Ästen ist benannt nach Bayernherzog Tassilo III., der sich nach der Überlieferung nach einem Jagdausflug anno 753 unter diesem Baum ausruhte. Auf Grund einer Erscheinung im Traum gründete er daraufhin das KLoster Wessobrunn.

 Von Wessobrunn auf dem "König-Ludwig-Weg" (Landroute) hinunter zum

Steingraben und zum

Zellsee

Paterzell

Gasthof Eibenwald, 08809/247, 50 Betten

Fendt und

Peißenberg 

Durch die Bahnunterführung nach links zur nächsten Straße. Hier wieder links bis zur Kreuzung mit der Bundesstraße Schongau-Weilheim. Diese Kreuzung überqueren und Richtung Freibad fahren. Auf der Anhöhe rechts halten bis zum "Freizeit- und Bäder Park Rigi-Rutsch'n". Vor der Rechts-kurve und vor dem Freibad den Radweg entlang Richtung Sportplatz. Weiter zur Straße Richtung Rottenbuch und hier links einbiegen zur

Ammerbrücke

Vor der Ammerbrücke rechts einbiegen auf den Uferweg. Nun geht es Ammeraufwärts, vorbei am

Gasthof Ammerhof

bis zur Forstdiensthütte "Schnalz". Weiter am Uferweg bis zur Gabelung. Rechts halten, den Forstweg hinauf zum Holzplattenwerk der Firma Moralt.

An der Fabrikstraße rechts halten zur Straße Peiting-Oberammergau. Vor dieser Straße rechts einbiegen in den Ort

Peiting

Hotel zum Pinzger, Am Hauptplatz, 08861/6240, 50 Betten

Hotel Dragoner, Ammergauer Str. 11-16, 08861/25 07 0, 95 Betten

Gasthof Keppeler, Hauptplatz 15, 08861/6201, 46 Betten

Gasthof Zum Buchberger, Füssener Str.2, 08861/6266, 13 Betten

Alpenhotel Pfaffenwinkel, Hauptplatz 10, 08861/25260 Fax 08861/252627

Verkehrsamt:

86971 Peiting, Hauptplatz 1, 08861/6535

Die Besiedlung von Peiting reicht in die früheste Zeit zurück. Im Jahre 1050 erschien erstmals die "nova arx Bitengoe" als zentrale Position der welfischen Stammgüter am Lechrain. In der Staufenzeit war Peiting einer der Sitze des praefectus Sueviae. 1268 fiel die Burg mit den ehemaligen welfischen Gütern an Bayern. 1348 stürzte die Burg bei einem Erdbeben teilweise ein; ihre Reste wurden im 30-jährigen Krieg beim Ansturm auf Schongau 1632 zerstört.

Pfarrkirche St. Michael mit romanischem Kirchturm und gotischer Krypta.

Wallfahrtskirche "Maria unter der Egg".

 Von Peiting auf dem Radweg "Romantische Straße" zunächst entlang der Bundesstraße innerhalb der Ortschaft Peiting bis zur Straßenbrücke der Umgehungsstraße. Vor der Brücke rechts abbiegen Richtung

Riesen

Steingaden

Gasthof Graf, 08862/246, 32 Betten                                                                         

Gasthof Lindenhof, 08862/6011, 26 Betten

Gasthof Zur Post, 08862/203, 30 Betten

Pension Messer, Landgrafstr. 9, 08862/235, 16 Betten

Gaststätte Alte Schmiede, Welfenstr.12, 08862/345

Verkehrsamt:

86989 Steingaden, Rathaus, 08862/200 oder 283

Steingaden ist eine Welfengründung. 1156 nahm Papst Hadrian IV. diese Gründung unter den Schutz des Heiligen Stuhles. Das KLoster wurde reichsunmittelbar. 1176 wurde die dreischiffige, romanische Pfeilerbasilika (Welfenmünster) geweiht. Im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche eine barocke Ausstattung. Sie vermittelt heute den Eindruck eines "aufgeschla-genen Buches der Kunstgeschichte". Romanischer Kreuzgang.

Von Steingaden auf dem Radweg "König-Ludwig-Weg" Richtung

Gagras

Litzau zur

Wieskirche,

Gasthof Moser, Wies 1, 08862/503

Wallfahrtskirche "zum gegeißelten Heiland auf der Wies", Alterswerk der Gebrüder Dominikus (Baumeister) und Johann Baptist (Malerei) Zimmermann. "Ein schwingendes Oval, ein vom Himmel gefallenes Kleinod".

Die Wieskirche gehört zu den wenigen Weltkulturgütern Deutschlands.

Gästepension Wörle (Bauernhof), Wies 5 a, 08862/6351

Auf dem "König-Ludwig-Weg" nach

Trauchgau

Landgasthof Post, 08368/1519, 12 Betten

Verkehrsamt:

87642 Trauchgau, Dorfstr.18, 08368/890 und 831

Von Trauchgau auf dem "König-Ludwig-Weg" nach

Berghof

 Von Berghof nach

Greith

am Hergratsrieder See entlang nach

Waltenhofen

zu den Königsschlössern

Neuschwanstein und Hohenschwangau

Schloß Neuschwanstein steht 200 m über dem Tal auf einem zerklüfteten Felsen und gilt als das bekannteste und meistbesuchte Schloß Bayerns. Am 5. September 1869 wurde der Grundstein des Schlosses auf den ehemaligen Grundpfeilern einer Burgruine gelegt. Es vermittelt den Charakter einer mittelalterlichen Burg. Die Wartburg bei Eisenach gilt als Vorbild dieses Bauwerkes. 1886, dem Todesjahr König Ludwigs II. konnte das Schloß nahezu fertiggestellt werden. König Ludwig II bewohnte seine Neuschwan-steiner Räume erstmals vom 27.05. bis 8. Juni 1884. Am 12. Juni 1886 trat der König von hier aus seine letzte Fahrt nach Schloß Berg am Starnberger See an. Einen Tag später fand er im Starnberger See den Tod.

Am 1. August 1886 wurden seine Schlösser zur öffentlichen Besichtigung freigegeben.

Besichtigungen täglich 9.00 Uhr bis 17.30

Schwangau

Gasthof Post, Münchner Str. 5, 08362/98218, 80 Betten

Verkehrsamt:

87645 Schwangau, Münchner Str. 2, 08362/81980

Füssen

Hotel Hirsch, Schulhausstr. 2-4, 08362/93980, FAX: 93 98 77, 110 Betten

Hotel Sonne, Reichenstr. 37, 08362/9080, 64 Betten

Kurverwaltung: 08362/93 85 0

Besiedlung lange vor der Römerherrschaft. 1750 Klostergründung durch den Heiligen Magnus. 1268 kam Füssen von Österreich zu Bayern, 1313 an die Bischöfe von Bayern, diese besaßen bereits 1317 ein Schloß. Das heutige Hohe Schloß wurde 1496 bis 1505 erbaut. Es war Sommerresidenz der Augsburger Fürstbischöfe. Stiftskirche St. Mang mit romanischer Krypta. Besonders sehenswert sind die prächtigen Stuckarbeiten des einstigen Bibliothekssaales (heute Rathaus) zu sehen. 

Von Füssen auf der Marktoberdorfer Straße bis Höhe Friedhof. Hier links einbiegen auf den Radweg Richtung

Hopfen

In Hopfen an der ersten Einmündung rechts den Berg hinauf, oben angelangt, rechts ab nach

 Erbollingen

In Erkenbollingen links abbiegen auf den Wirtschaftsweg Richtung

St. Urban

Auf dem Radweg Richtung Marktoberdorf/Roßhaupten ca 300 m, dann durch die Unterführung rechts hinauf nach

Rieden

Durch den Ort, die Hauptstraße überquerend, zur Kirche.

An der Kirche links vorbei, die anschließende Straße links hinauf Richtung

Ussenburg. Bei der nächsten Gabelung rechts auf den asphaltierten Wirtschaftsweg, der anschließend als Kiesweg weiterführt. Bei der nächsten Straße links die Serpentinen hinauf nach

Ussenburg

Die steile Abfahrt vorsichtig hinunter nach

Roßhaupten

Gasthof  Schwägele, Hauptstr. 15, 08367/305, Ruhetag Mittwoch, 11 Betten Gasthof  Bauernwirt, 08367/1063, keine Betten

Verkehrsamt:

Hauptstr. 10, 08367/364

In Roßhaupten zunächst die Ortsstraße Richtung Marktoberdorf fahren. Durch die Unterführung auf der Straße Richtung ehemalige

Gaststätte "Via Claudia"

(Diese Straße wurde vor kurzer Zeit Radlerfreundlich zurückgebaut, der Autoverkehr wurde ausgesperrt.)

Anschließend auf den Radweg, der auf der ehemaligen Trasse der Eisenbahnlinien Lechbruck-Marktoberdorf liegt, nach

Lechbruck

Gasthof Hirsch, Brandach, 08862/8263, 47 Betten

An der Hauptstraße links abbiegen Richtung Schongau/Bernbeuren. Bei der nächsten Kreuzung rechts ab Richtung

Campingplatz Lechbruck

Hier auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg zum

Gut Dessau

(Verkauf von geräucherten Forellen) und weiter den Hang hinauf nach

Burggen

Gasthof  Auerhahn, 08860/366, Montag/Dienstag Ruhetag                         

Gasthof Fichtl, 08860/283, Donnerstag/Freitag Ruhetag   

 In Burggen in nördlicher Richtung zur Bundesstraße Marktoberdorf-Schongau. Diese wird überquert, weiter nach

Schwabbruck

Hier geht es vor der Bachbrücke rechts ab in die Pfannenschmiedgstraße und weiter nach

Altenstadt

Sehenswert: Romanische Kirche, eine dreischiffige Gewölbebasilika, um 1220 erbaut. Sie stellt eine der bedeutendsten romanischen Bauten Altbayerns dar, Kreuztigungsgruppe "Großer Gott von Altenstadt".

Schongau

Hotel Alte Post, Marienplatz 19, 08861/8058, 60 Betten

Hotel Garni Rößle, Christophstr.49, 08861/23 05 0, 26 Betten

Hotel Holl, Altenstadter Str. 39, 08861/4051

Hotel Blaue Traube, Münzstr.10, 08861/90329

Verkehrsamt

Münzstr.5, 08861/7216 und 71444

Fremdenverkehrsverband Pfaffenwinkel Bauerngasse 5, 08861/211117

Schongau wurde von den Römern besiedelt, im Jahre 1253 vom Hohen-staufen-Kaiser Friedrich II. als Stadt gegründet, erlebte Schongau als Umschlagplatz für Handelsgüter aller Art (Ballenhaus) einen wirtschaft-lichen Aufschwung. Kaiser Ludwig der Bayer gab Schongau ein eigenes Rechtsbuch nach dem Münchner Muster und 1331 das Münzrecht (eigene Münze).

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die überwiegend sehr gut erhaltene Stadtmauer mit Frauentor (herrliche Weinstube), Maxtor, Polizeidienerturm und Faulturm, die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt von 1750, die Hl.-Geist-Kirche von 1720, sowie das ehemalige Rathaus mit dem Ballenhaus und dem  dem gotischenRatssaal mit geschnitzter Holzdecke.

Von Schongau geht es nach

Altenstadt

und auf der Pfannenschmiedstraße nach

Schwabbruck

und über die Bachbrücke rechter Hand an der alten Mühle vorbei nach Schwabsoien

An der ersten Kreuzung in Schwabsoien geht es zunächst auf der Straße Richtung Sachsenried bis zur

 Kunstmühle Keller

Hier zweigen wir links ab auf einen Wirtschaftsweg (S 5), der nach

Sachsenried

führt. An der Hauptkreuzung in Sachsenried fahren wir links Richtung

Ingenried bis zum Ortsteil

Bahnhof

Die Strecke des sogenannten Schongauer Bähnle (Schongau-Kaufbeuren)  wurde am 17.02.1923 eröffnet. Sie diente zwischen Sachsenrieder Forst und Schongau-Peißenberg in erster Linie zur Beförderung von Grubenholz für die Bergwerke in Peiting und Peißenberg. Aufregend muß der Bau für die Bahnarbeiter gewesen sein, wenn man alte Fotos anschaut. Mit Loren auf wackligen Gerüsten und provisorischen Brücken wurde die nun als Rad-strecke erhaltene Trasse ausgebaut. Der Schienenverkehr wurde in den Jahren 1973 und 1977 eingestellt. 1989 wurde die Trasse, soweit sie im Landkreis Ostallgäu liegt, zum Radweg ausgebaut.

Hier zweigen wir rechts ab in die Bahnhofstraße, kommen auf einen Wirt-schaftsweg, der über die Trasse der ehemaligen Bahnlinie Schongau-Kaufbeuren führt und bleiben parallel zu dieser alten Linie. Wir fahren durch den

Viadukt

und bleiben rechts, um nicht die alte Trasse aus den Augen zu verlieren.

Entlang des alten Schotterbettes geht es auf Forstwegen hinauf in den Sachsenrieder Forst.

Straßen überqueren wir und kommen auf einen größeren Platz mit dem Hinweisschild auf die

Dampflokrunde

Dieser Platz war einst Holzsammelstelle, als mit der Eisenbahn Holzstämme zu den Bergwerken in Peißenberg und Peiting transportiert werden mußten. Nun bleiben wir auf dem Radweg, der uns bei Stocken über bis zu 8 m hohe Viadukte und nun immer bergab nach Frankenhofen und Helmishofen führt. Unterwegs beim Rastplatz lassen sich noch die alten Umrisse des ehemali-gen Haltepunktes Frankenhofen erahnen. In

Helmishofen

verlassen wir den herrlichen Radweg, fahren auf der Straße nach

Aufkirch

und biegen dort ab nach

Welden

Gasthof Forellenstuben, frische Bachforellen, 08243/2247, Dienstag/Mittwoch Ruhetag

Cafe-Pizzeria Seerose, 08243/677

Von Welden geht es auf der "R 7" nach

Engratshofen

Stock

Lechsberg

Oberdießen

Gasthaus Goggl, 08243/2313

(interessantes Museum)

Ellighofen

Erpfting

Gasthof Post, 08191/2583

Gasthof Sonne, 08191/3457

Landsberg a. Lech,

wo sich der Kreis schließt und wir am Ende dieser herrlichen Radltour angelangt sind.

Serviceleistungen

 

Alpenlandtouristik

86883 Landsberg a. Lech, Postfach 10 13 13    

Telefon: 08191/30 86 20   Fax: 08191/4913