Barbarossaweg (Pfalz)
Wandern ohne Gepäck (6 - Tage)

Wandern ohne Gepäck in der Pfalz:
Bei einer Wanderung auf dem Barbarossaweg beherrscht der Pfälzer Wald die Eindrücke der Wanderer, hier insbesondere die Karlstalschlucht.
Kaiser Friedrich Barbarossa weilte des öfteren in Lautern, hielt hier Hof und ging zu Jagd.
Burgen im Umland, wie die Hohenecker und die Willensteiner, wurden errichtet, um seine Kaiserpfalz zu schützen.
Pfalzgraf Johann Casimir errichtete auf den Grundmauern von Barbarossas Burg sein Renaissance-Schloß. Dieser Pfalzgraf war ein leidenschaftlicher Jäger. Ihm wurde das Lied gewidmet: „Der Jäger aus Kurpfalz, der reitet durch den grünen Wald……“

Kaiser Barbarossa:
Was ist das für ein Mensch, der uns da über fast ein Jahrtausend hinweg und durch viele Erzählungen und Sagen hindurch gegenübertritt? Er soll einen rötlich schimmernden Bart gehabt haben, was ihm den Beinamen Barbarossa (Rotbart) einbrachte. Und seine Konstitution scheint für einen mittelalterlichen Menschen außergewöhnlich gewesen zu sein. Sonst hätte er sicher nicht mit weit über sechzig Saladin von Ägypten zum Zweikampf aufgefordert. Dazu kam es aber nicht mehr, weil Barbarossa im Jahre 1190 im Fluss Saleph in Anatolien ertrank. Damit ist bereits angedeutet, welche riesenhaften geographischen Räume der Kaiser während seines Lebens durchquerte. Eine Begabung hat ihm geholfen, sich bei seinen Militär- und Verwaltungsaktionen von der Nordsee bis zur Südspitze Italiens immer wieder durchzusetzen: Seine Diplomatie. So verstand er es zum Beispiel wie kein Zweiter, sich mit Versprechungen von Reichsgebieten Konkurrenten für die Königswahl vom Hals zu halten. Zwischen Hoftagen, die auch in Worms und Mainz stattfanden, und oft blutigen Konflikten beispielsweise mit den Städten in Oberitalien, soll sich der Kaiser gerne auf Burg Trifels und in seiner Burg zu Kaiserslautern zurückgezogen haben. Noch heute erinnert der Name dieser Stadt an seine Besuche.
Quelle:
SWR
Programm:
1. Tag:
Anreise nach Hohenecken, Übernachtung
2. Tag:
Hohenecken -Trippstadt,
Tagesstrecke: ca. 15 km mit 200 m Steigungen
3. Tag:

Trippstadt- Fischbach/Hochspeyer,
Tagesstrecke: ca. 18 km, mit überwiegend Gefällstrecken.
4. Tag:
Fischbach/Hochspeyer - Kaiserslautern,
Tagesstrecke: ca. 21 km mit 250 m Steigung
5. Tag:
Kaiserslautern - Hohenecken,
Tagesstrecke: ca. 15 km mit ca. 320 m Steigungen.
6. Tag:
Abreise

Leistungen:
5 Übernachtungen in Hotels und Gasthöfen, Zimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC, Frühstück
Gepäcktransport zum Tagesziel
1 Wanderkarte
1 regionaltypisches Souvenir

Preise:
pro Person im DZ 265,00 €
Einzelzimmerzuschlag 95,00 €

Wegbeschreibung,
hier anklicken

Fotonachweis:
Tourist-Information Kaiserslautern

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Tourenverlauf
1. Tag:
Individuelle Anreise

2. Tag:
Wir beginnen unsere Wanderung in Hohenecken und gehen in Richtung Gelterswoog, wir folgen der Markierung blaues oder gelbes W. Später ist der Weg
mit einem roten Kreuz gekennzeichnet, der „Fernwanderweg Franken- Hessen- Kurpfalz“. Vom Naturfreundehaus Finsterbrunnertal zur Wilensteiner Mühle in das Karlstal, eine romantische Schlucht. Ab Oberhammer wechselt die Markierung roter Strich, zum Anstieg nach Trippstadt, unserer heutigen Übernachtungsstation.

3. Tag
Von Trippstadt wandern Sie über Forsthaus Antonihof und weiter, bis Sie in der Nähe des Stüterhofes auf einen Viermärker treffen, einen alten Grenzstein.   Weiter geht es zum Walddorf Waldleiningen, eine späte Gründung der Grafen von Leiningen. Nun sind wir noch etwa 7 km von unserem Tagesziel Hochspeyer oder Fischbach entfernt, Übernachtung

4. Tag:
Wir beginnen die Wandeung Richtung Springental und zum Kaiserslauterer Stiftswald. Dieses 2490 Hektar große Waldgebiet hatte Kaiser Friedrich I. Barbarossa dem Prämonstratenserkloster zu Lautern übereignet. Wir gelangen zur Ruine Beilstein und zum Stiftswalder Forsthaus, überqueren das obere Lautertal und gehen ins Saupferchtal hinein. Wir durchwandern den Walddistrikt mit Wildpark und kommen zur Stadt Kaiserslautern, Übernachtung

5. Tag:
Aus Kaiserslautern hinaus folgen wir dem Pfad zunächst in östlicher Richtung durchs Biertälchen oder Beerentälchen und wandern zum Großen Humberg, dem Kaiserslauterer Hausberg hinan. Aussichtsturm gelangen wir zum Dreieckstein. Das gelbe „W“ leitet uns nun zum Pfaffenbrunnen und weiter zur Roten Hohl und zur „Jammerhalde“, um anschließend zur Burgruine Hohenecken hinaufzusteigen und in den Ort Hohenecken hinein, Übernachtung

6. Tag:
Individuelle Abreise

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