Barbarossaweg (Pfalz) |
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Pfalz: Bei einer Wanderung auf dem Barbarossaweg beherrscht der Pfälzer Wald die Eindrücke der Wanderer, hier insbesondere die Karlstalschlucht. Kaiser Friedrich Barbarossa weilte des öfteren in Lautern, hielt hier Hof und ging zu Jagd. Burgen im Umland, wie die Hohenecker und die Willensteiner, wurden errichtet, um seine Kaiserpfalz zu schützen. Pfalzgraf Johann Casimir errichtete auf den Grundmauern von Barbarossas Burg sein Renaissance-Schloß. Dieser Pfalzgraf war ein leidenschaftlicher Jäger. Ihm wurde das Lied gewidmet: Der Jäger aus Kurpfalz, der reitet durch den grünen Wald Kaiser Barbarossa: Was ist das für ein Mensch, der uns da über fast ein Jahrtausend hinweg und durch viele Erzählungen und Sagen hindurch gegenübertritt? Er soll einen rötlich schimmernden Bart gehabt haben, was ihm den Beinamen Barbarossa (Rotbart) einbrachte. Und seine Konstitution scheint für einen mittelalterlichen Menschen außergewöhnlich gewesen zu sein. Sonst hätte er sicher nicht mit weit über sechzig Saladin von Ägypten zum Zweikampf aufgefordert. Dazu kam es aber nicht mehr, weil Barbarossa im Jahre 1190 im Fluss Saleph in Anatolien ertrank. Damit ist bereits angedeutet, welche riesenhaften geographischen Räume der Kaiser während seines Lebens durchquerte. Eine Begabung hat ihm geholfen, sich bei seinen Militär- und Verwaltungsaktionen von der Nordsee bis zur Südspitze Italiens immer wieder durchzusetzen: Seine Diplomatie. So verstand er es zum Beispiel wie kein Zweiter, sich mit Versprechungen von Reichsgebieten Konkurrenten für die Königswahl vom Hals zu halten. Zwischen Hoftagen, die auch in Worms und Mainz stattfanden, und oft blutigen Konflikten beispielsweise mit den Städten in Oberitalien, soll sich der Kaiser gerne auf Burg Trifels und in seiner Burg zu Kaiserslautern zurückgezogen haben. Noch heute erinnert der Name dieser Stadt an seine Besuche. Quelle: SWR |
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